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Geändert am: 27.03.2024 21:16:05

Verkürzte Karwoche: US-Börsen schließen im Plus -- ATX beendet Handel freundlich -- DAX knackt zeitweise 18.500-Punkte-Marke und schließt fester -- Asiens Börsen letztendlich mehrheitlich schwächer

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte mit Gewinnen.

Der ATX bewegte sich im frühen Handel in der Verlustzone. Im Verlauf drehte er ins Plus, wo er den Handel auch 0,70 Prozent fester bei 3.523,44 Punkten beendete.

Die internationalen Vorgaben waren verhalten, zudem dürften in der Woche vor dem Osterwochenende nur noch wenige Anleger aktiv sein.

Auch unter den Einzelaktien gab es kaum größere Kursbewegungen. FACC rückten nach Meldung von Ergebnissen in den Fokus der Anleger.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex blieb am Mittwoch weiter auf Rekordkurs.

Der DAX eröffnete die Sitzung kaum verändert. Im Verlauf drang er jedoch immer tiefer in die Gewinnzone vor, ehe er den Handel 0,50 Prozent fester bei 18,477,09 Punkten.

Den DAX schien auch am Mittwoch nichts aufzuhalten. Seine Bestmarke schraubte er auf 18.511,17 Punkte hoch.

Vor dem langen Osterwochenende mahnte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets allerdings zur Vorsicht. Er verwies auf die Veröffentlichung des für die US-Notenbank Fed wichtigen Inflationsindikators am Karfreitag, wenn die Börsen geschlossen sind und die Aktienkurse darauf erst nach Ostern reagieren können. Damit bestehe das Risiko einer Kurslücke über das verlängerte Wochenende. Stanzl hält es deshalb für möglich, dass Anleger vorher Gewinne mitnehmen.

WALL STREET

An der Wall Street legten die Indizes am Mittwoch zu.

Der Dow Jones Index ging bei 39.760,08 Punkten um 1,22 Prozent höher aus dem Handel. Er hatte seine Gewinne nach einer festeren Eröffnung konstant weiter ausbauen können. Beim NASDAQ Composite stand zum Handelsende ein Plus von 0,51 Prozent auf 16.399,52 Zähler auf der Kurstafel. Der Tech-Index hatte freundlich eröffnet, war dann im Handelsverlauf zeitweise auf die Nulllinie zurückgefallen, bevor es im späten Handel wieder aufwärts ging.

Mit Blick auf Konjunkturdaten blieb es am Mittwoch zwar ruhig, doch aus der US-Notenbank Fed wollte sich Direktoriumsmitglied Christopher Waller zu Wort melden. Er gilt als Vertreter einer straffen Linie mit im Zweifel höheren Leitzinsen. Allerdings sind die Anleger in letzter Zeit wieder unbesorgter, nachdem die Fed vor einer Woche die Leitzinshöhe zwar beibehalten, aber zugleich weiterhin drei Zinssenkungsschritte in diesem Jahr signalisiert hatte.

Allerdings sprachen Händler von einer gewissen Nervosität, je näher die wichtigen Preisdaten am Freitag rückten. Da die US-Börsen an Karfreitag geschlossen bleiben, kann erst am Montag auf den Preisindex der persönlichen Ausgaben (PCE-Deflator) - ein von der US-Notenbank bevorzugtes Preismaß - reagiert werden. Dieser Umstand verunsichere Anleger, hieß es.

Der PCE-Deflator könnte die Zinssenkungshoffnungen ins Wanken bringen, denn noch immer preist der Markt eine Zinsreduzierung im Juni mit einer Wahrscheinlichkeit von 63,3 Prozent ein. Dies setzt aber eine weiter rückläufige Inflation voraus. "Die Inflation und damit die Richtung der Zinssätze bleibt das zentrale Thema, wobei der jüngste Bericht über die persönlichen Konsumausgaben am Freitag fällig ist, wenn die Märkte geschlossen sind, so dass jede Kursreaktion auf die nächste Woche verschoben wird", sagte Chefmarktstratege Richard Hunter von Interactive Investor.

ASIEN

Die Börsen in Asien fanden zur Wochenmitte keine gemeinsame Richtung.

In Tokio gewann der japanische Leitindex Nikkei 225 letztlich 0,90 Prozent auf 40.762,73 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 1,26 Prozent tiefer bei 2.993,14 Zählern. In Hongkong verlor der Hang Seng 1,36 Prozent auf 16.392,84 Einheiten.

Kursgewinne in Tokio und Verluste an den chinesischen Plätzen haben das Börsenbild in Ostasien am Mittwoch geprägt. In Tokio kam Rückenwind vom Yen, der zum Dollar auf ein 34-Jahres-Tief absackte, ehe er sich wieder etwas erholte. Ein niedriger Yen-Kurs ist unter anderem günstig für die japanischen Exporteure. Der japanische Notenbanker Naoki Tamura hatte mit Aussagen Hoffnungen auf eine raschere geldpolitische Straffung einen Dämpfer verliehen. Japans Finanzminister drohte angesichts der Yen-Entwicklung einmal mehr mit Interventionen, die aber bereits in der Vergangenheit in der Regel allenfalls sehr kurzfristige Erfolge zeigten.

In Hongkong gingen die Vortagsgewinne wieder verloren, in Schanghai gab das Marktbarometer ebenfalls nach. Die Marktteilnehmer hätten sich weiter zurückgehalten vor der Bekanntgabe neuer Einkaufsmanagerindizes am Wochenende, hieß es. Sie könnten neue Erkenntnisse über die Konjunkturlage liefern.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Indizes in diesem Artikel

DAX 21 717,39 -3,01%
TecDAX 3 474,97 -3,84%
Dow Jones 40 810,31 -3,35%
NASDAQ Comp. 16 645,87 -5,43%
NASDAQ 100 18 628,20 -4,87%
NIKKEI 225 34 735,93 -2,77%
Hang Seng 22 849,81 -1,52%
ATX 4 001,00 -3,05%
Shanghai Composite 3 350,13 0,05%