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Geändert am: 03.04.2025 22:13:23

Trumps neues Zollpaket: ATX und DAX zum Handelsende mit herben Verlusten -- US-Börsen schließen tiefrot -- China-Börsen fallen letztlich - Nikkei stürzt ab

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag tiefrot.

Der ATX gab bereits kurz nach Börsenstart kräftig nach und weitete seine Verluste im Verlauf aus. Er beendete die Sitzung 3,05 Prozent tiefer bei 4.001,00 Punkten.

Trump hatte am Mittwochabend Zölle von pauschal 10 Prozent auf alle US-Importe angekündigt. Auf Länder, die große Handelsüberschüsse mit den USA erzielen, sollen noch höhere Einfuhrsteuern erhoben werden. So gab Trump etwa Zölle in Höhe von 20 Prozent auf Importe aus der EU und zusätzliche 34 Prozent auf Importe aus China bekannt. Die EU bereitet inzwischen Gegenmaßnahmen vor, auch viele andere US-Handelspartner dürften Experten zufolge auf die neuen Zölle reagieren.

"Sorgen vor einer Eskalation des Handelskonflikts nehmen zu und entsprechend herrscht große Unsicherheit an den Finanzmärkten vor", schrieben die Experten der Helaba in ihrem Tagesausblick. Die Anleger zog es dementsprechend in sichere Häfen, so markierte der Goldpreis in der Nacht ein weiteres Rekordhoch und die Anleihekurse legten kräftig zu. Letztere profitierten auch von den gestiegenen Erwartungen, dass die Notenbanken mit Leitzinssenkungen auf die konjunkturellen Folgen der Zölle reagieren könnten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt erlitt am Donnerstag herbe Verluste.

Der DAX gab zum Börsenstart bereits mehr als zwei Prozent nach und rutschte im Verlauf noch tiefer ins Minus. Sein Tagestief erreichte er bei 21.670,96 Punkten. Letztlich verlor er 3,01 Prozent auf 21.717,39 Punkte.

Die Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hinterließen am Donnerstag in den Kursen deutscher Aktien tiefe Spuren. Stattdessen wurden sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen gekauft. Wochenlang hatte US-Präsident Donald Trump mit einem umfassenden XXL-Zollpaket gedroht. Am Vorabend hat er nun seine Pläne präsentiert: Sie sind nicht nur komplex, sondern auch beispiellos in ihrem Umfang. Die USA belegen ab Samstag Einfuhren aus allen Ländern pauschal mit Zöllen von zehn Prozent. Zudem kündigte die US-Regierung einen komplexen Mechanismus wechselseitiger Zölle an, der für viele Länder höhere Abgaben vorsieht. Für die Europäische Union heißt das, dass Exporte ihrer Mitgliedsländer in die Vereinigten Staaten ab kommender Woche mit einem Zoll von 20 Prozent belegt werden.

WALL STREET

Angesichts des vom US-Präsidenten ausgelösten Handelskriegs gingen die US-Börsen am Donnerstag auf Talfahrt.

So eröffnete der Dow Jones bereits tiefrot und verharrte auch anschließend in der Verlustzone. Er beendete die Sitzung mit einem Minus von 3,98 Prozent bei 40.545,93 Punkten.
Sogar noch stärker brach der Techwerteindex NASDAQ Composite ein, nachdem er schon zum Start mehr als 4 Prozent auf verloren hatte. Er verabschiedete sich 5,97 Prozent tiefer bei 16.550,61 Zählern aus dem Handel.

"Die geplanten Maßnahmen übertreffen die schlimmsten Befürchtungen", kommentierte Chef-Volkswirt Thomas Gitzel von der Liechtensteiner VP Bank die Beschlüsse von Donald Trump. Da sowohl die Europäische Union als auch China bereits Gegenmaßnahmen angekündigt hätten, sei der globale Handelskrieg nun "in vollem Gange".

Anleger weltweit befürchten, dass die Weltwirtschaft schweren Schaden nehmen könnte - und auch die USA selbst, da Inflationsraten steigen dürften, weil viele Konsumgüter durch die Zölle teurer werden. "Damit kommt es zu einem schwierigen Spagat für die US-Notenbank", erklärte Gitzel. Auf der einen Seite dürften die Inflationsraten durch die Zölle steigen, auf der anderen Seite drohe die US-Wirtschaft selbst unter der Zolllast merklich abzukühlen. Zudem herrscht große Verunsicherung, da Trumps Politik die Märkte volatiler macht, also häufige und oft auch heftige Schwankungen am Aktien-, aber auch am Anleihe-, Rohstoff- und Devisenmarkt auslöst.

ASIEN

Die neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump sorgten in Asien für deutliche Abgaben.

In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 2,77 Prozent auf 34.735,93 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite derweil bei 3.342,01 Einheiten und damit 0,24 Prozent niedriger.

In Hongkong ging es mit den Kursen nach unten: Der Hang Seng verlor 1,52 Prozent auf 22.849,81 Stellen.

Die von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch verkündeten neuen Importzölle gegen alle Länder, mit denen die USA Handel treiben, haben am Donnerstag an den Aktienmärkten in Asien für Kursverluste gesorgt. Diese fielen aber sehr unterschiedlich aus. Am stärksten fiel die negative Reaktion in Tokio aus. Hier wurde der Druck auf die Kurse dadurch verstärkt, dass der Yen kräftig aufwertete im Zuge der breiten Dollarschwäche angesichts befürchteter negativer Folgen für die US-Konjunktur durch die Zölle. Der festere Yen verteuert Exporte Japans auf Dollarbasis zusätzlich.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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