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Geändert am: 25.05.2023 22:28:15

Weiterhin keine Einigung im US-Schuldenstreit: Uneinheitliche Entwicklung an den US-Börsen -- ATX und DAX schließen mit Verlusten -- Börsen in Fernost beenden Handel überwiegend tiefer

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt konnte frühe Gewinne nicht halten und bewegte sich im Verlauf auf rotem Terrain.

Der ATX notierte kurz nach Handelsbeginn noch höher, drehte dann aber ins Minus, wo er den Großteil des Tages auch verbrachte. Letztlich ging es 1,21 Prozent auf 3.080,37 Punkte abwärts.

Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag Verluste hinnehmen müssen. Bereits zur Wochenmitte hatte er mehr als zwei Prozent an Wert eingebüßt.

Marktbeobachter verwiesen auf eine erwartete Stabilisierungsbewegung auf die jüngsten Kursverluste. Die wichtigsten Börsen in Europa hatten in der laufenden Handelswoche bereits drei Verlusttage in Folge absolviert. Die Belastungsfaktoren an den Aktienmärkten haben gestern aber zugenommen, schrieben die Helaba-Analysten. "Nicht nur das Fehlen eines Schuldendeals in den USA ist dabei zu nennen, auch der ifo-Index und die wieder vermehrten Zinserhöhungsspekulationen sorgten für schlechte Laune", formulierten die Experten.

Unterdessen öffneten mehrere heimische Unternehmen aus der zweiten Reihe ihre Bücher: Dazu gehörten CA Immo, EVN und UBM Development. Internationale Beachtung fanden zudem die starken Quartalszahlen des KI-Spezialisten NVIDIA.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt notierte am Donnerstag schwächer.

Der DAX eröffnete mit leichten Gewinnen, rutschte dann aber schnell ins Minus. Nachdem er sich zwischenzeitlich zurück an die Nulllinie vorpirschte, ging es letztlich wieder 0,31 Prozent auf 15.793,80 Zähler abwärts.

Nach drei Verlusttagen versuchte sich der DAX am Donnerstag an einer Stabilisierung. Am vergangenen Freitag hatte der DAX mit 16.331 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht, rutschte inzwischen aber um 3 Prozent ab. Der US-Schuldenstreit kostet die Anleger Nerven. Nach den Worten des republikanischen Verhandlungsführers Kevin McCarthy gibt es noch immer reichlich Diskussionsbedarf. Dabei rückt ein Zahlungsausfall immer näher. Nach Prognosen des Finanzministeriums droht er der US-Regierung ab Anfang Juni, wenn keine Einigung erzielt und die Schuldenobergrenze nicht erhöht wird. Technisch hat sich das Bild im DAX etwas eingetrübt mit dem Rutsch unter die 21-Tage-Linie. Bei 15.662 Punkten wartet das Zwischentief von Anfang Mai und bei aktuell 15.636 Punkten die 50-Tage-Linie.

WALL STREET

Die US-Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag uneinheitlich.

Der Dow Jones Index beendete den Handelstag 0,11 Prozent tiefer bei 32.764,72 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite schloss unterdessen mit einem Plus von 1,71 Prozent bei 12.698,09 Zählern.

Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses stand nach wie vor der ungelöste Streit um eine Anhebung der Schuldenobergrenze. Laut dem republikanischen Verhandlungsführer Kevin McCarthy gab es in den Gesprächen am Mittwoch Fortschritte, allerdings bestehe noch Diskussionsbedarf. Damit bleibt die Gefahr eines Zahlungsausfalls der USA Anfang Juni. Die Ratingagentur Fitch drohte der weltgrössten Volkswirtschaft bereits mit einer möglichen Abstufung ihrer Bonität.

ASIEN

Die asiatischen Börsen schlossen am Donnerstag überwiegend im Minus.

Der japanische Leitindex Nikkei gewann letztlich 0,39 Prozent auf 30.801,13 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite schlussendlich um 0,11 Prozent auf 3.201,26 Zähler nach. In Hongkong schloss der Hang Seng sogar 1,93 Prozent auf 18.746,92 Einheiten.

Vor dem Hintergrund des sich immer weiter zuspitzenden Schuldenstreits in den USA zeigten sich die asiatischen Börsen am Donnerstag mehrheitlich mit Abgaben. Die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten haben immer noch nicht zu einer Lösung für eine Anhebung der Schuldenobergrenze geführt. Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht wahrscheinlich schon in der kommenden Woche den USA die Zahlungsunfähigkeit. Und der Druck steigt weiter. Die Ratingagentur Fitch hat die USA wegen des Schuldenstreits und eines möglicherweise drohenden Zahlungsausfalls unter Beobachtung gestellt. Damit könnten die USA die Spitzenbonität AAA für ihre Kreditwürdigkeit verlieren.

Die Ratingagentur erklärte, nach wie vor von einer Lösung im Schuldenstreit vor dem "Tag X" - dem Tag der Zahlungsunfähigkeit - auszugehen. "Wir glauben aber, dass die Risiken gestiegen sind, dass das Schuldenlimit nicht vor dem Tag X angehoben oder ausgesetzt wird und die Regierung in der Folge anfangen könnte, Zahlungen von einigen ihrer Verpflichtungen nicht einzuhalten." Fitch sprach von einem "Spiel mit dem Feuer". Die Analysten von JPMorgan schätzen die Wahrscheinlichkeit, dass bis Anfang Juni keine Einigung erzielt wird, auf "etwa 25 Prozent und steigend".

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Dow Jones 42 225,32 0,56%
NASDAQ Comp. 17 601,05 0,87%
NASDAQ 100 19 581,78 0,75%
NIKKEI 225 35 725,87 0,28%
Hang Seng 23 202,53 -0,02%
ATX 4 126,97 -0,67%
Shanghai Composite 3 350,13 0,05%