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Geändert am: 08.05.2023 22:07:45

ATX beendet Handel stärker -- DAX letztlich schwächer -- Wall Street schliesslich uneins -- Asiens Börsen verabschieden sich mehrheitlich im Plus

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt legte zum Wochenstart zu.

Der ATX präsentierte sich am Montag deutlich fester und beendete den ersten Handelstag der Woche 1,34 Prozent höher bei 3.259,84 Punkten.

Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb sehr dünn. Konjunkturdaten aus Europa rückten bis dato in den Fokus. So hat sich die Wirtschaftsstimmung im Euroraum im Mai wieder verschlechtert. Nach einer Verbesserung im Vormonat fiel der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator jetzt um 4,4 Punkte auf minus 13,1 Zähler. Analysten hatten hingegen eine leichte Verbesserung auf minus 7,5 Punkte erwartet.

Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im März deutlich verringert, war bereits in der Früh bekannt geworden. Gegenüber dem Vormonat sank die Gesamtherstellung um 3,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Analysten hatten zwar mit einem Rücksetzer gerechnet, diesen aber auf lediglich 1,5 Prozent veranschlagt.

DEUTSCHLAND

Nach der Rally am Freitag zeigte sich der DAX zum Wochenstart etwas schwächer.

Der DAX konnte zwar zeitweise kleine Gewinne verzeichnen, rutschte im weiteren Verlauf jedoch wieder auf rotes Terrain ab und beendete den Handelstag 0,05 Prozent tiefer bei 15.952,83 Punkten.

Nach der Rally vom vergangenen Freitag gingen die Anleger am Montag erst einmal vorsichtiger an deutsche Aktien heran.

Das Börsenmotto "Sell in May", wonach die Phase ab Mai als eher träge angesehen wird, wurde einmal mehr getestet. Am Freitag jedenfalls hatten die US-Börsen stark zugelegt - laut der ING Bank "trotz oder vielleicht gerade wegen unerwartet starker Beschäftigungszahlen". In Asien holten die Börsen dies mehrheitlich nach, was aber den Experten zufolge nur "von kurzer Dauer sein könnte."

Marktbeobachter Andreas Lipkow zufolge bleibt das Niveau um die 16.000 Punkte angesichts der bevorstehenden Ereignisse "ein harter Brocken". Am Mittwoch stehen Verbraucherpreisdaten aus den USA auf der Agenda. Zu Wochenbeginn gab die Agenda noch relativ wenig her mit Daten zur deutschen Industrieproduktion sowie Zahlen von Hypoport und Jungheinrich. In den kommenden Tagen folgen dann aber viele Unternehmen mit ihren Quartalszahlen und Ausblicken.

WALL STREET

Zum Beginn der Woche zeigten sich die US-Börsen uneins.

Der Dow Jones Index notierte im Handelsverlauf auf rotem Terrain und beendete den Handelstag 0,17 Prozent tiefer bei 33.618,69 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite zeigte sich am Montag oberhalb der Nulllinie. Zum Handelsschluss notierte er 0,18 Prozent höher bei 12.256,92 Einheiten.

Nach der Rally zum Wochenschluss schien die Luft an der Wall Street am Montag raus zu sein. Auch wenn die jüngste Leitzinserhöhung in den USA erst ein paar Tage her war, ließ das Zinsthema Anleger nicht los. Denn am Mittwoch werden mit den Verbraucherpreisen neue Inflationsdaten veröffentlicht. Nur bei weiter sinkenden Inflationsraten dürfte die von der US-Notenbank angedeutete Zinspause Wirklichkeit werden.

Sollten die Daten eine anziehende Teuerung offenbaren, müssten Anleger ihre Zinsannahmen nachjustieren, was sicher gegen den Kauf von Aktien spreche, hieß es im Handel. Daher blieben Anleger auch im Vorfeld der Daten vorsichtig und gingen nicht zu sehr ins Risiko. Von anderer Seite wird die Rezessionssorge für die Zurückhaltung bemüht. Einige Anleger rechneten mit einer harten Landung der US-Konjunktur - gerade wegen der jüngsten Zinsanhebungen: "Die letzten beiden Zinserhöhungen waren, um es offen zu sagen, verrückt", sagte Präsident Edward Yardeni von Yardeni Research. Allerdings sieht er noch immer eine Wahrscheinlichkeit einer weichen Landung von 60 Prozent.

ASIEN

In Asien präsentierten sich die Börsen zum Wochenstart mehrheitlich fester.

Der japanische Leitindex Nikkei notierte zum Handelsende 0,71 Prozent im Minus bei 28.949,88 Punkten.

Der Shanghai Composite legte dagegen 1,81 Prozent auf 3.395,00 Zähler zu. Der Hang Seng gewann derweil 1,24 Prozent auf 20.297,03 Einheiten.

Die Börsen in Asien schlossen sich zum Wochenstart den festen Kursen vom Freitag an der Wall Street an und tendierten freundlich. In den USA hatten ein starker Arbeitsmarktbericht, starke Quartalszahlen von Apple und vor allem Entspannung der Sorgen um die Lage der Regionalbanken für Kaufstimmung gesorgt.

Eine Ausnahme machte Tokio, nachdem an den vergangenen drei Tagen in Japan wegen Feiertagen nicht gehandelt worden war. Die Anleger dort hatten somit noch die Zinserhöhungen der US-Notenbank und der EZB aufzuarbeiten.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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