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Geändert am: 13.06.2023 22:05:37

Nach US-Inflationsdaten: Gewinne an den US-Börsen -- ATX und DAX schließen stärker -- Asiens Börsen zum Handelsende mit Gewinnen

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt präsentierte sich am Dienstag freundlich.

Der ATX hatte den Handel zunächst wenig verändert aufgenommen und schwankte dann zwischen moderaten Gewinnen und der Nullinie. Am Nachmittag setzten sich jedoch die Bullen durch, sodass der heimische Leitindex letztlich 0,43 Prozent höher bei 3.184,94 Punkten schloss.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Zinssitzung der Federal Reserve am morgigen Mittwoch, blickten Anleger besonders auf US-Teuerungsdaten. So hat sich die hohe Inflation in den USA im Mai merklich abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 4,9 Prozent gelegen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 4,1 Prozent gerechnet. Die aktuelle Rate ist die niedrigste seit März 2021.

Von der Europäischen Zentralbank (EZB), die am Donnerstag ihre Zinsentscheidung veröffentlicht, wird eine Erhöhung erwartet. Ebenso von der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die kommende Woche ihre geldpolitischen Beschlüsse vorlegt. Erwartet wird ein Schritt von 25 bis 50 Basispunkten.

Unternehmensnachrichten blieben dünn gesät.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt ging es im Dienstagshandel aufwärts.

Der DAX rutschte nach einem freundlichen Start vorübergehend an die Nulllinie, konnte dann aber wieder zulegen. Schlussendlich beendete der deutsche Leitindex den Handelstag 0,83 Prozent stärker bei 16.230,68 Punkten.

Die hohe Inflation in den USA fiel im Mai merklich. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 Prozent, im April hatte die Rate noch bei 4,9 Prozent gelegen. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 4,1 Prozent gerechnet.

Die Lage entspanne sich weiter, auch wenn es zu beachten gelte, dass die Inflationsraten vor allem wegen kräftiger Basiseffekte gesunken seien, kommentierte Helaba-Volkswirt Ralf Umlauf. Vor allem der monatliche Anstieg der Kernrate von 0,4 Prozent könne die US-Notenbank nicht beruhigen. "Obwohl es auf den Vorstufen der preislichen Entwicklung Hinweise darauf gibt, dass die Kernteuerung im Verlauf des Jahres weiter nachgeben wird, bleibt das Risiko bestehen, dass die US-Notenbank im Sommer nochmals an der Zinsschraube dreht", so Umlauf.

Auch in Deutschland schwächte sich die Inflation weiter ab. Mit 6,1 Prozent sank die jährliche Teuerungsrate im Mai auf den niedrigsten Stand seit März 2022. Damit wurden die vorläufigen Angaben von vor zwei Wochen bestätigt.

Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten in Deutschland hellten sich im Juni etwas auf. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW stieg zum Vormonat auf minus 8,5 Punkte.

WALL STREET

An der Wall Street griffen die Anleger am Dienstag weiter zu.

Der Dow Jones Index konnte am zweiten Handelstag der Woche 0,43 Prozent auf 34.212,18 Zähler zulegen. Auch der technologielastige NASDAQ Composite gewann Punkte hinzu und schloss mit einem Aufschlag von 0,83 Prozent bei 13.573,32 Punkten.

Positiv aufgenommene Inflationsdaten stützten die Aktienkurse an den US-Börsen am Dienstag. Nach dem freundlichen Wochenauftakt und vor dem am Mittwoch anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed wollen sich die Anleger aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Die Inflation in den USA hat sich im Mai noch etwas deutlicher abgeschwächt als von Analysten erwartet. "Die Lage entspannt sich weiter, auch wenn es zu beachten gilt, dass die Inflationsraten vor allem wegen kräftiger Basiseffekte gesunken sind", erklärte Helaba-Experte Ralf Umlauf in seiner ersten Reaktion. "Insbesondere der monatliche Anstieg der Kernpreise von 0,4 Prozent kann die US-Notenbank angesichts der noch robusten Lage am Arbeitsmarkt aber nicht beruhigen."

Am Mittwoch und Donnerstag stehen in den USA und der Eurozone Leitzinsentscheidungen an. Von der US-Notenbank Fed wird eine Pause im Zinserhöhungszyklus erwartet. Doch obwohl es Hinweise gebe, dass die Kernteuerung im Verlauf des Jahres weiter nachgeben werde, "bleibt das Risiko bestehen, dass die US-Notenbank im Sommer nochmals an der Zinsschraube dreht", warnt Umlauf. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten Experten hingegen schon am Donnerstag eine kleine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Dienstag aufwärts.

Der japanische Leitindex Nikkei kletterte bis zur Schlussglocke um 1,80 Prozent auf 33.018,65 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite bei 3.233,67 Zählern um 0,15 Prozent höher. Der Hang Seng in Hongkong beendete den Handel um 0,60 Prozent fester bei 19.521,42 Stellen.

Nach Kursgewinnen an der Wall Street legten auch Asiens Börsen am Dienstag weiter zu. Chinas Zentralbank hat ihren siebentägigen Reverse-Repo-Satz um 10 Basispunkte gesenkt und stellt damit 2 Milliarden Yuan über ihre siebentägigen Repos zur Verfügung. Der Schritt kam, nachdem Notenbankchef Yi Gang kürzlich sagte, dass die Zentralbank "antizyklische" Anpassungen verstärken und die Finanzierungskosten für die Wirtschaft weiter senken werde. Jüngste Wirtschaftsdaten hatten gezeigt, dass Chinas pandemische Erholung nach einem starken Aufschwung zu Beginn des Jahres ohne staatliche Anreize an Fahrt verloren hat.

Im Fokus der Anleger stand zudem die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch. Am Markt wurde mehrheitlich damit gerechnet, dass die Fed eine Pause in ihrem Zinserhöhungskurs einlegen wird. Zuvor werden jedoch noch am Dienstagnachmittag (MESZ) Daten zu den US-Verbraucherpreisen für Mai veröffentlicht, die die Entscheidung der US-Notenbanker noch beeinflussen könnten. Ökonomen prognostizieren einen Rückgang der US-Teuerung. "Die Aktienmärkte steigen vorerst, da die Anleger davon ausgehen, dass sich die Inflation in den USA leicht abkühlt und die Fed die Zinsen unverändert lässt", so Chris Beauchamp, Chief Market-Analyst bei IG.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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NIKKEI 225 34 735,93 -2,77%
Hang Seng 22 849,81 -1,52%
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Shanghai Composite 3 350,13 0,05%