| Goldpreis und Ölpreis |
20.08.2026 07:10:24
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Goldpreis: Höchster Stand seit Ende Mai
Auslöser der Rally war eine überraschende Ankündigung des US-Finanzministeriums zur Unterstützung der Liquidität bei länger laufenden Staatsanleihen. Diese hatte den Dollar geschwächt und die Renditen von US-Staatsanleihen gedrückt. Danach setzten auf dem erhöhten Niveau allerdings leichte Gewinnmitnahmen ein. Das US-Finanzministerium hatte am Mittwoch angekündigt, das Volumen seiner Rückkaufprogramme zur Liquiditätsunterstützung bei länger laufenden Staatsanleihen zu verdoppeln. Vorausgegangen war ein kräftiger Ausverkauf am Anleihemarkt. Anleger hatten wegen zunehmender Inflationsrisiken infolge des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran höhere Renditen verlangt. Dies drückte den Dollarindex auf den tiefsten Stand seit drei Monaten und begünstigte die Goldrally. Wachsende Sorgen über die Schuldentragfähigkeit waren hierfür verantwortlich, nachdem die ausstehenden Staatsschulden der USA erstmals die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten und damit neue Warnungen vor fiskalischen Risiken ausgelöst haben.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 1,60 auf 4.546,90 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Warten auf Konjunkturdaten
Der Ölpreis hat im frühen Donnerstagshandel stabilisiert. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus verlangsamte sich, wie am Mittwoch veröffentlichte Daten zeigten. Die meisten Reedereien mieden die wichtige Wasserstraße, da weiterhin keine eindeutigen Signale hinsichtlich einer Aufhebung der während des Iran-Krieges verhängten Blockade vorliegen. Nun warten die Marktakteure auf die am Nachmittag anstehende Bekanntgabe wichtiger US-Konjunkturindikatoren. Für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed sowie die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe. Letztere sollen sich laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten von 209.000 auf 210.000 marginal erhöht haben.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,17 auf 86,00 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,19 auf 91,81 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 86,49 | 0,66 | 0,77 |