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Geändert am: 20.08.2026 22:14:44

US-Börsen zum Handelsende in Rot -- ATX letztlich schwächer -- DAX schließt unter 26.000-Punkte-Marke -- Börsen in Fernost letztlich mit Gewinnen

AUSTRIA

Die Wiener Börse zeigte sich am Donnerstag eine Spur tiefer.

Der ATX notierte kurz nach der Eröffnung etwas höher, pendelte bis zum frühen Nachmittag aber in einer engeren Range um die Nulllinie. Anschließend ging es jedoch bergab, sodass der Leitindex letztlich ein Minus von 0,39 Prozent auf 6.567,24 Punkte verzeichnete.

Nach drei Verlusttagen in Folge zeichnete sich an der Wiener Börse auch am Donnerstag keine Trendwende ab. Einmal mehr boten steigende Ölpreise und Anleihenrenditen ein ungünstiges Umfeld für Aktien.

In Asien präsentierten sich die Indizes in Japan und Südkorea in der Früh immerhin deutlich erholt. Für etwas Unterstützung sorgte ein Rückgang der Anleiherenditen, was bereits den US-Börsen geholfen hatte. So hatte das US-Finanzministerium angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.

Unternehmensseitig standen in Wien die Zahlen der UNIQA, SBO und Mayr-Melnhof auf der Agenda.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt ging es am Donnerstag abwärts.

Der DAX eröffnete die Sitzung etwas tiefer und verlor im Verlauf weiter an Boden. Dabei rutschte das Barometer gar unter die wichtige Marke von 26.000 Punkten. Schlussendlich war an der Kurstafel in Frankfurt ein Verlust von 0,42 Prozent auf 25.983,04 Zählern abzulesen.

Der DAX hat am Donnerstag seine Verluste ausgeweitet. Sein jüngstes Rekordhoch hatte der DAX in der Vorwoche bei 26.573 Punkten erreicht. Seither fehlen Impulse. Gestiegene Renditen an den Anleihemärkten und steigende Ölpreise wegen des Iran-Kriegs belasten die Stimmung. Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg".

"Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine freie Seefahrt in der Straße von Hormus eher Wunschdenken als Realität", hieß es in einer Einschätzung der Landesbank Helaba. "Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sich die Energiepreise auf einem erhöhten Niveau festgesetzt haben."

WALL STREET

An den US-Börsen dominierten am Donnerstag die Bären.

Der Dow Jones beendete die Sitzung 1,32 Prozent tiefer bei 52.759,21 Punkten. Er war anfangs nur leicht schwächer in den Handelstag gegangen und hatte seine Verluste dann im Verlauf deutlich ausgeweitet.
Der NASDAQ Composite schloss mit einem Minus von 1,00 Prozent bei 26.067,17 Punkten. Er hatte bereits zum Start klar nachgegeben und war anschließend ebenfalls noch tiefer in den roten Bereich gerutscht.

Mit Enttäuschung aufgenommene Geschäftszahlen von Walmart zogen am Donnerstag schwächere Aktienkurse an den US-Börsen nach sich.

Hauptthema waren zudem weiterhin die Entwicklungen am US-Anleihemarkt, nachdem das US-Finanzministerium am Mittwoch angekündigt hatte, künftig mehr langlaufende Anleihen zurückzukaufen. Konkret sollen Rückkaufoperationen für Anleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren oder mehr mit Wirkung zum 9. September von derzeit zwei auf mindestens vier Milliarden Dollar pro Operation verdoppelt werden. Der Schritt wurde an der Wall Street als Signal gewertet, dass Finanzminister Scott Bessent über den Ausverkauf bei Anleihen beunruhigt ist.

Im Nahen Osten gab es derweil weiterhin keine Entspannung. "Die USA haben keine Gespräche mit dem Iran geplant, während die Lage in der Straße von Hormus weiter angespannt bleibt, mit eingeschränktem Schiffsverkehr und anhaltenden Meinungsverschiedenheiten über die Bedingungen für eine Wiedereröffnung", hieß es von Sucden Financial. Zudem hat US-Präsident Donald Trump damit gedroht, die USA würden beispiellose wirtschaftliche Maßnahmen gegen den Iran verhängen.

ASIEN

Die asiatischen Börsen erholten sich am Donnerstag von den schweren Vortagesverlusten.

In Tokio sprang der Nikkei 225 letztlich um 1,36 Prozent auf 66.216,79 Punkte an.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 0,24 Prozent fester bei 3.903,72 Zählern.

In Hongkong ging es für den Hang Seng unterdessen um 0,80 Prozent auf 25.698,49 Einheiten aufwärts.

Der am Vortag stark unter die Räder gekommene KOSPI in Seoul gewann schließlich 5,89 Prozent auf 6.852,58 Punkte.

Die Entspannung am US-Anleihemarkt, ausgelöst von der Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkaufoperationen von langlaufenden Anleihen zu verdoppeln, hellte am Donnerstag die Stimmung an den ostasiatischen Börsen auf. Der Schritt zielte darauf ab, den Druck auf einen Markt zu verringern, der die Kreditkosten zuletzt auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten getrieben hatte. Nach dem Rückgang der Renditen von US-Anleihen in Reaktion auf die Ankündigung, sanken auch in der Region Ostasien und in Australien die Renditen.

"Was das Finanzministerium getan hat, ist im Grunde, eine kleine Atempause vom (steigenden Rendite-)Trend zu erkaufen....", kommentierte Taylor Nugent, Ökonom bei der National Australia Bank. "Auch wenn Rückkäufe allein die langfristigen Fundamentaldaten wahrscheinlich nicht verändern werden, signalisieren sie doch die Bereitschaft der politischen Entscheidungsträger, weiteren Renditeanstiegen entgegenzuwirken", stellte Lloyd Chan, Senior Währungsanalyst bei der MUFG Bank fest.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
20.08.26 111 Incorporation (spons. ADRs) / Quartalszahlen
20.08.26 360 Security Technology Inc. Registered Shs -A- / Quartalszahlen
20.08.26 3peak Incorporated Registered Shs -A- / Quartalszahlen
20.08.26 3SBio Inc Unitary 144A-Reg S / Quartalszahlen
20.08.26 55 North Gold Incorporation Registered Shs / Quartalszahlen
20.08.26 Abera Bioscience AB Registered Shs / Quartalszahlen
20.08.26 Active Biotech AB Registered Shs / Quartalszahlen
20.08.26 Acuvi AB Registered Shs / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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20.08.26 Erwerbsbeteiligungsquote
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20.08.26 Arbeitslosenquote
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20.08.26 Capacity Utilization
20.08.26 Exporte
20.08.26 Importe ( Monat )
20.08.26 Verbraucherpreisindex (YoY)
20.08.26 Bruttoinlandsprodukt - Überarbeitet (im Jahresvergleich)
20.08.26 Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
20.08.26 Erzeugerpreisindex (Jahr)
20.08.26 Erzeugerpreisindex (Monat)
20.08.26 Verbraucherpreisindex (MoM)
20.08.26 Handelsbilanz
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20.08.26 Industrieproduktion (ggü. Vorjahr)
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20.08.26 Arbeitslosenquote
20.08.26 Deutschlands Bundesbank Monatsbericht
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20.08.26 Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe
20.08.26 Durchschnittliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (4-Wochen-Durchschnitt)
20.08.26 Initial Jobless Claims
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20.08.26 Sitzungsprotokoll der Banxico
20.08.26 Fed-Mitglied Musalem spricht
20.08.26 Auktion 4-wöchiger Treasury Bills
20.08.26 Zinsentscheid der CBE
20.08.26 30-jährige TIPS-Auktion
20.08.26 Tagesgeldsatz
20.08.26 Handelsbilanz (MoM)
20.08.26 Rede von Sleijpen der EZB
20.08.26 Erzeugerpreisindex ( Jahr )
20.08.26 Wachstum Produzentenpreisindex

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Baumwolle 0,87 0,02
Bleipreis 1 848,00 21,00 1,15
Dieselpreis Benzin 2,29 0,02 0,75
EEX Strompreis Phelix DE 116,33 2,48 2,18
Erdgaspreis - Natural Gas 2,73 -0,08 -2,88
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 519,09 -3,72 -0,08
Haferpreis 3,22 -0,09 -2,79
Heizölpreis 118,35 0,79 0,67
Holzpreis 578,00 -3,00 -0,52
Kaffeepreis 3,64 0,04 1,14
Kakaopreis 4 288,00 20,00 0,47
Kohlepreis 123,75 0,75 0,61
Kupferpreis 14 170,00 -10,00 -0,07
Lebendrindpreis 2,23 -
Mageres Schwein Preis 0,80 -0,01 -1,44
Maispreis 4,78 0,01 0,10
Mastrindpreis 3,35 -0,01 -0,42
Milchpreis 16,63 0,13 0,79
Naphthapreis (European) 755,64 3,17 0,42
Nickelpreis 16 660,00 -30,00 -0,18
Orangensaftpreis 1,52 0,05 3,20
Palladiumpreis 1 338,50 1,50 0,11
Palmölpreis 4 734,00 81,00 1,74
Platinpreis 1 832,00 23,50 1,30
Rapspreis 550,75 6,00 1,10
Reispreis 14,11 -0,14 -0,95
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Sojabohnenmehlpreis 315,40 0,30 0,10
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Sojabohnenölpreis 0,71 0,34
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Weizenpreis 227,00 5,00 2,25
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Zinnpreis 54 850,00 475,00 0,87
Zuckerpreis 0,18 -0,17
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Ölpreis (WTI) 86,83 1,00 1,17

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