02.12.2014 20:17:32
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US-Autoverkäufe legen im November kräftig zu
Von Michael Calia
Der frühe Beginn des Weihnachtsgeschäfts und die niedrigen Spritpreise haben das Geschäft der Autohändler in den USA im November angekurbelt. Zudem hatten die Hersteller die Kunden in den vergangenen Wochen vor dem amerikanischen Erntedankfest mit Sonderkonditionen und Rabatten in die Autohäuser gelockt. General Motors und Chrysler wiesen die besten US-Verkaufszahlen eines Novembers seit mehreren Jahren aus. Ford allerdings verbuchte einen leicht rückläufigen Absatz.
Am Tag nach "Thanksgiving", dem letzten Freitag im November, beginnt in den USA traditionell die Einkaufssaison vor Weihnachten. Doch nicht nur der Trubel um diesen sogenannten "Black Friday" beflügelte das Geschäft: "Mehr Menschen haben Arbeit und sichere Arbeitsplätze, ihre Löhne beginnen zu steigen, das Haushaltsvermögen wächst und die Preise an den Tankstellen dürften auch 2015 niedrig bleiben", erklärte GM-Vertriebsmanager Kurt McNeil in einer Mitteilung.
Die Arbeitslosigkeit erreichte im Oktober mit 5,8 Prozent ein Fünf-Jahres-Tief. Derweil stieg das Verbrauchervertrauen zuletzt auf ein Sieben-Jahreshoch, was die Neigung vieler Konsumenten erhöht haben dürfte, jetzt langlebige Güter wie Autos zu kaufen.
Gewinner des Novembers ist Chrysler: Der Konzern steigerte seinen Absatz um 20 Prozent auf fast 171.000 Fahrzeuge und verzeichnete damit den besten November seit 2001. General Motors (GM) brachte im vergangenen Monat 225.818 Fahrzeuge an die Kunden, das waren 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und der beste November des Konzerns seit sieben Jahren. Ford dagegen verkaufte mit 187.000 Fahrzeugen fast 2 Prozent weniger.
Laut Beobachtern könnten im November rund 1,27 bis 1,29 Millionen Neuwagen aus den Showrooms gerollt sein. Und die US-Verbraucher kaufen nicht nur, sie kaufen "richtig groß" ein. Waren wegen der Rezession und der hohen Spritpreise vor fünf Jahren noch vor allem kleinere Fahrzeuge gefragt, so finden nun zunehmend SUVs und Geländewagen Abnehmer. Die Gallone Benzin - umgerechnet etwas weniger als vier Liter - kostet derzeit gerade einmal höchstens drei Dollar. Außerdem kaufen die Kunden nun wieder Fahrzeuge "mit allem Drum und Dran" wie Infotainment oder beheizten Ledersitzen. Derlei Extras verhelfen den Herstellern zu höheren Margen.
Insgesamt dürften 2014 rund 16,4 Millionen Fahrzeuge in den USA verkauft werden. In den kommenden drei Jahren wird mit einem jährlichen Absatz zwischen 16,5 und 17 Millionen Fahrzeugen gerechnet.
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December 02, 2014 13:47 ET (18:47 GMT)
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