Dürr Aktie
WKN: 556520 / ISIN: DE0005565204
| Vorläufige Zahlen |
18.02.2026 18:04:00
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Dürr-Aktie klettert: Gewinnziele übertroffen
Auch bei der Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten von 5,6 Prozent schnitt das Unternehmen etwas besser ab als mit 4,5 bis 5,5 Prozent angepeilt. Der Auftragseingang betrug knapp 3,9 Milliarden Euro und lag damit im Rahmen der Planungen.
Nach Einschätzung von Analyst Philippe Lorrain vom US-Analysehaus Bernstein Research übertraf Dürr die Erwartungen beim Auftragseingang und bereinigten operativen Ergebnis. Er sprach von starken Zahlen, auch wenn der Umsatz seine und auch die Konsensschätzung verfehlt habe.
Beim Umsatz blieb Dürr mit 4,17 Milliarden Euro knapp unter dem Zielkorridor von 4,2 bis 4,6 Milliarden. Hier hatte das Management zuletzt das untere Ende erwartet. Beim freien Mittelzufluss dürfte nun der obere Bereich der anvisierten Spanne von 100 bis 200 Millionen Euro erreicht werden.
Zudem sollte die Nettofinanzverschuldung am unteren Ende der zuletzt reduzierten Spanne von minus 75 bis minus 175 Millionen Euro liegen, teilte Dürr weiter mit. Hier profitiert das Unternehmen von dem Erlös aus dem Verkauf eines Großteils seiner Umwelttechnik, zumal die Steuern aus dieser Transaktion erst 2026 gezahlt werden müssen. Dürr hatte Ende Juni mitgeteilt, drei Viertel des Umwelttechnikgeschäfts für rund 250 Millionen Euro an den US-Finanzinvestor Stellex zu verkaufen.
Weitere Details will Dürr wie geplant am 5. März nennen und den Geschäftsbericht am 26. März veröffentlichen.
So reagiert die Dürr-Aktie
Die Aktien von Dürr haben am Mittwoch mit einem Kurssprung auf den höchsten Stand seit Juli 2025 auf die Quartalszahlen des Anlagenbauers reagiert. Sie stiegen über die 21-Tage-Linie, die als kurzfristiger Trendindikator gilt und wurden via XETRA schlussendlich mit einem Kursplus von 9,61 Prozent bei 25,10 Euro gehandelt. Damit standen die Papiere an der Spitze des Kleinwerteindex SDAX.
Dürr übertraf beim Nettogewinn im vergangenen Jahr das obere Ende der eigenen Zielspanne. Auch bei der operativen Gewinnmarge schnitt das Unternehmen besser als angepeilt. Der Auftragseingang lag im Rahmen der Planungen. Beim Umsatz blieb der Hersteller von Fahrzeug-Lackieranlagen hingegen knapp unter dem Zielkorridor.
Analyst Philippe Lorrain von Bernstein Research sprach von insgesamt starken Eckdaten, auch wenn der Umsatz seine Prognose und die Konsensschätzung verfehlt habe. Er erinnerte zudem daran, dass Dürr bereits vor Weihnachten seine Prognose für den freien Barmittelzufluss angehoben hatte.
Der unerwartet hohe Nachsteuergewinn 2025 dürfte vor allem auf einen höheren Buchwert aus dem Verkauf des Umwelttechnikgeschäfts zurückzuführen sein, vermutete Deutsche-Bank-Experte Nikita Papaccio. Das starke operative Geschäft habe sich ebenfalls unterstützend ausgewirkt.
Für Christian Cohrs vom Analysehaus Warburg Research bestätigten die Resultate des Maschinenbauers seinen positiven Blick auf die Aktie. Thomas Wissler von MWB Research lobte vor allem den starken Nettogewinn und konstatierte ein insgesamt solides operatives Geschäft. Der erwirtschaftete Cashflow sei es ebenfalls stark gewesen.
dpa-AFX
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