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Geändert am: 31.08.2026 08:33:20
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ATX und DAX in Rot erwartet -- Asiens Börsen mehrheitlich im Minus
AUSTRIA
Am Montag dürften sich Anleger im heimischen Handel zurückhalten.
Der ATX bewegte sich vorbörslich zeitweise im Minus.
Mit einem verhaltenen Start rechnen Händler am Montag. Sorgen bereitet die Kombination aus wieder steigenden Ölpreisen nach einer erneuten militärischen Eskalation im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran und zunehmender Zinserhöhungsspekulation nach dem eher falkenhaften Auftritt von US-Notenbankchef Warsh am Freitag in Jackson Hole. Neue Konjunkturdaten aus China geben kaum Impulse. Die Einkaufsmanagerindizes blieben im August knapp unter der Expansionsschwelle von 50. Positiv kommt an, dass Fitch die Bonitätsnote Frankreichs nicht wie befürchtet gesenkt hat, sondern mit A+ bestätigte. Der Ausblick bleibt stabil.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt wird zum Wochenstart etwas tiefer erwartet.
Der DAX gibt vorbörslich zeitweise leicht ab.
Nach dem Rekordhoch vom Freitag zeichnet sich für den DAX am Montag ein moderater Rücksetzer ab. Am Freitag hatte er trotz Signalen von US-Notenbankchef Kevin Warsh für eine Zinserhöhung eine neue Bestmarke aufgestellt. Doch nach dem europäischen Handelsende hatten bereits die US-Indizes ins Minus gedreht und am Morgen verloren auch die asiatischen Börsen. Es belasten insbesondere wieder die leicht steigenden Ölpreise.
Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sprach von einem erwartbaren Preisanstieg beim Öl, nachdem das US-Militär Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen hatte. Dagegen hätten die Aktien- und Rentenmärkte recht entspannt auf die erneute militärische Eskalation reagiert. "Die Mehrzahl der Anleger erwartet offenbar nicht, dass die Situation erneut großflächig und langfristig eskaliert." Das US-Militär nahm zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier, wie das Nachrichtenportal "Axios" sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Sie sollten daran gehindert werden, neue Seeminen in der Straße von Hormus zu legen, hieß es. Die iranischen Revolutionsgarden drohten umgehend mit Vergeltung.
Zudem stellten sich die Anleger darauf ein, dass der nächste Zinsschritt der US-Notenbank wohl nach oben und nicht nach unten gehe, kommentierte Marktexperte Stephen Innes.
WALL STREET
Anleger an der Wall Street hielten sich am Freitag zurück.
Der Dow Jones zeigte sich zum Sitzungsstart knapp im Plus und kam auch im Verlauf nicht vom Fleck. Er verabschiedete sich mit minus 0,02 Prozent bei 53.559,34 Punkten in den Feierabend.
Der technologielastige NASDAQ Composite notierte zur Eröffnung derweil leicht im Minus und baute seine Verluste im Laufe des Tages etwas aus. Letztlich gab er 0,52 Prozent auf 26.402,42 Zähler nach.
Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh haben die New Yorker Börsen am Freitag etwas gebremst. Bei seiner mit Spannung erwarteten Rede auf dem internationalen Notenbanksymposium in Jackson Hole zeigte sich Warsh beeindruckt von der Wirtschaft, die offenbar stärker geworden sei, und betonte den Handlungsbedarf, falls die Inflation weiterhin nicht nachlasse. Die Anleger interpretierten das als Signal für eine möglicherweise anstehende Leitzinserhöhung. Dies würde festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen gegenüber als riskanter wahrgenommenen Anlagen wie Aktien begünstigen.
Warsh sei offenbar bemüht, den Zweifeln an seiner Bereitschaft zu Zinserhöhungen entgegenzutreten, schrieb Elmar Völker von der Landesbank Baden-Württemberg in einer ersten Einschätzung. Er erhöhe damit die Spannung vor der nächsten Zinssitzung Mitte September. "Die US-Inflationsdaten für August, die wenige Tage vor diesem Termin veröffentlicht werden, bilden mutmaßlich das Zünglein an der Waage", glaubt der Experte. Von Interesse sei vor allem die Kerninflation. "Schwächt diese sich nicht ab, dann ist eine Zinserhöhung ernsthaft im Spiel. Die Entscheidung könnte auf Messers Schneide stehen."
ASIEN
Die asiatischen Börsen präsentieren sich am Montag überwiegend mit negativen Vorzeichen.
So fällt der Nikkei 225 in Tokio zeitweise um 0,42 Prozent auf 66.129,35 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notiert der Shanghai Composite dagegen 0,1 Prozent fester bei 3.955,97 Zählern.
Auch in Hongkong ist ein Minus zu erkennen: Für den Hang Seng geht es um 0,47 Prozent abwärts auf 25.465,07 Einheiten.
Der als falkenhaft wahrgenommene Auftritt von US-Notenbankchef Kevin Warsh beim Notenbankertreffen in Jackson Hole sorgt am Montag an den Börsen in Ostasien für Vorsicht und Kaufzurückhaltung. Wie Warsh sagte, muss die US-Notenbank noch mehr tun, falls die Entscheidungsträger nicht überzeugt seien, dass die Inflation auf das 2-Prozent-Ziel zurückkehrt. Zugleich betonte er den robusten Zustand der US-Wirtschaft und des Arbeitsmarktes, wo sich keine bremsende Wirkung des aktuellen Zinsniveaus zeige. Am Zinsterminmarkt stieg darauf die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September deutlich auf fast 60 von rund 30 Prozent.
Belastend wirken daneben steigende Ölpreise, nachdem US-Streitkräfte iranische Abschussrampen in der Straße von Hormus angegriffen haben, worauf der Iran laut Berichten Vergeltungsangriffe auf US-Truppen in Jordanien startete. Noch hält sich der Preisanstieg aber in Grenzen.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 31.08.26 | AA Industrial Belting (Shanghai) Co., Ltd. Registered Shs -A- / Quartalszahlen |
| 31.08.26 | Academedia AB / Quartalszahlen |
| 31.08.26 | Acotec Scientific Holdings Limited Registered Shs Unitary Reg S-144A / Quartalszahlen |
| 31.08.26 | Adaro Energy / Quartalszahlen |
| 31.08.26 | Agile Property Holdings Ltd. Unsponsored American Deposit Receipt Repr 50 Shs / Quartalszahlen |
| 31.08.26 | Agile Property Holdings LtdShs / Quartalszahlen |
| 31.08.26 | Algo Grande Copper Corp Registered Shs / Quartalszahlen |
| 31.08.26 | ALRO Slatina S.A. / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 31.08.26 | Sommer-Feiertag |
| 31.08.26 | Dienstleistungssektorertrag |
| 31.08.26 | Industrial Output Growth |
| 31.08.26 | Industrial Output (YoY) |
| 31.08.26 | Industrieproduktion (Monat) |
| 31.08.26 | Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 31.08.26 | Industrieproduktion (Jahr) |
| 31.08.26 | Einzelhandelsumsätze s.a (Monat) |
| 31.08.26 | Einzelhandelsumsätze großer Einzelhändler |
| 31.08.26 | Geschäftsaussichten |
| 31.08.26 | Geschäftsvertrauen |
| 31.08.26 | TD-MI Inflationsindikator (Jahr) |
| 31.08.26 | TD-MI Inflationsindikator (Monat) |
| 31.08.26 | NBS EMI für das verarbeitenden Gewerbe |
| 31.08.26 | NBS EMI Dienstleistungen |
| 31.08.26 | Kredite an den privaten Sektor (Monat) |
| 31.08.26 | Kredite an den privaten Sektor (Jahr) |
| 31.08.26 | Company Gross Operating Profits (QoQ) |
| 31.08.26 | Baubeginne (Jahr) |
| 31.08.26 | Bauaufträge (Jahr) |
| 31.08.26 | Annualisierte Baubeginne |
| 31.08.26 | Arbeitslosenquote |
| 31.08.26 | Darlehen im Privatsektor |
| 31.08.26 | M3-Geldmenge ( Jahr ) |
| 31.08.26 | Verbraucherpreisindex (YoY) |
| 31.08.26 | Verbraucherpreisindex (MoM) |
| 31.08.26 | Erzeugerpreisindex ( Jahr ) |
| 31.08.26 | Quartalsweise angegebenes Bruttoinlandsprodukt |
| 31.08.26 | Index der privaten Investitionen |
| 31.08.26 | Leistungsbilanz |
| 31.08.26 | Arbeitslosenquote |
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| 31.08.26 | Hessen VPI (MoM) |
| 31.08.26 | Baden-Württemberg VPI (YoY) |
| 31.08.26 | Baden-Württemberg VPI (MoM) |
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| 31.08.26 | Sachsen VPI (YoY) |
| 31.08.26 | Nordrhein-Westfalen VPI (YoY) |
| 31.08.26 | Leistungsbilanz |
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| 31.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
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| 31.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
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| 31.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 31.08.26 | Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) |
| 31.08.26 | Verbraucherpreisindex ( Jahr ) |
| 31.08.26 | Bruttoinlandsprodukt, quartalsweise (im Jahresvergleich) |
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| 31.08.26 | Harmonisierter Verbraucherpreisindex (Jahr) |
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| 31.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (YoY) |
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