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Geändert am: 23.09.2024 22:02:35

Keine Entspannung zum Wochenstart: Dow schlussendlich etwas fester -- ATX schließt im Minus -- Deutscher Aktienmarkt beendet Handel höher -- Uneinheitlicher Handelsschluss in Fernost

AUSTRIA

Die Wiener Börse gab im Montagshandel nach.

Der ATX eröffnete kaum verändert, rutschte im Verlauf aber ins Minus, wo er den Tag letztlich auch 0,59 Prozent niedriger bei 3.594,02 Punkten beendete.

Datenseitig standen am ersten Handelstag der Woche Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone auf dem Programm. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland fielen schlechter aus als von Expertinnen und Experten im Vorfeld prognostiziert. Auch in der Eurozone trübte sich die Unternehmerstimmung stärker ein als erwartet. Der Wert sackte erstmals seit Februar wieder unter die Wachstumsgrenze von 50 Punkten, was auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten in dem gemeinsamen Währungsraum hindeutet.

Am heimischen Markt kamen Nachrichten von der IMMOFINNAZ. Bei dem Immobilienkonzern zeichnen sich maßgebliche Veränderungen ab: Der Finanzinvestor Petrus Advisers hat am Montag angekündigt, mit dem IMMOFINNAZ-Hauptaktionär CPI Property Group (CPIPG) über "strategische Alternativen" bei IMMOFINNAZ sprechen zu wollen.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt zeigten sich die Anleger zum Wochenstart etwas positiver gestimmt.

Der DAX war etwas höher in den Handel eingestiegen, auch im Verlauf war ein leichtes Plus zu sehen. Letztlich ging es 0,68 Prozent nach oben auf 18.846,79 Zähler.

Nach den Gewinnmitnahmen vom Freitag griffen die Anleger am Montag bei deutschen Aktien wieder zu. Infolge schwacher Stimmungsdaten aus der deutschen Industrie hatte der DAX zwar im frühen Handel etwas Mühe. Der Anreiz, auf dem ermäßigten Niveau wieder zuzugreifen, wurde im Laufe des Tages aber wieder größer. Laut dem Marktbeobachter Andreas Lipkow perlten schlechte Konjunkturnachrichten aus der Eurozone an deutschen Aktien ab. Eine im September deutlich stärker als erwartet eingetrübte Unternehmensstimmung im Euroraum untermauerte am Montag eigentlich die Konjunktursorgen, denn der Einkaufsmanagerindex sackte erstmals seit Februar wieder unter die Wachstumsgrenze von 50 Punkten. Experten folgerten daraus allerdings auch, dass dies den Spielraum der Europäischen Zentralbank für weitere Zinssenkungen bestätigt.

Die UBS sprach angesichts der derzeitigen Kursrekorde von einem Stimmungshoch, das aber auf wackeligen Beinen stehe, da Anleger im Schlussquartal vor einer Reihe von Herausforderungen stünden. "Das Zeitfenster, um das Portfolio auf Zinssenkungen der Zentralbanken auszurichten, wird immer kleiner", schrieb der UBS-Experte Mark Haefele. Neben der konjunkturellen Unsicherheit und geopolitischen Konflikten befürchtet er, dass die näher rückenden US-Wahlen die Investoren verunsichern werden.

WALL STREET

Die US-Börsen gingen mit leichten Zuschlägen in die neue Handelswoche.

Der Dow Jones konnte nach einem kaum veränderten Start leicht zulegen und schloss mit einem moderaten Gewinn von 0,15 Prozent bei 42.124,65 Punkten.
Der NASDAQ Composite gab einen Teil seines anfänglichen Gewinns im weiteren Verlauf wieder ab und ging nur 0,14 Prozent fester bei 17.974,27 Zählern in den Feierabend.

Frische Konjunkturdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Leitindizes. Die Wirtschaftstätigkeit in den USA - gemessen am S&P Global Flash Composite Output Index - verlangsamte sich Anfang September etwas.

Im Fokus stand der Chipsektor angesichts einer möglichen Übernahme von Intel durch QUALCOMM. Entsprechende Meldungen waren bereits am Freitagabend durchgeschlagen. Zudem bietet offenbar der Vermögensverwalter Apollo Intel ein milliardenschweres Investment an.

ASIEN

Anleger präsentierten sich an den Börsen in Fernost zum Wochenstart unentschlossen.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 hatte am Freitag 1,53 Prozent auf 37.723,91 Punkte zugelegt. Am Montag blieb der Markt hier feiertagsbedingt geschlossen.

Auf dem chinesischen Festland waren unterdessen weitere Aufschläge zu sehen. Der Shanghai Composite legte zum Wochenstart 0,44 Prozent zu und schloss bei 2.748,92 Indexpunkten. In Hongkong rutschte der Hang Seng daneben im späten Handel ins Minus und verlor schlussendlich 0,16 Prozent auf 18.229,68 Zähler.

Damit setzte sich die durch den in den USA eingeleiteten Zinssenkungszyklus Kauflaune der Anleger in Fernost zum Wochenstart nur gebremst fort.

Die chinesischen Aktienmärkte profitierten dabei von einer Zinssenkung der chinesischen Zentralbank: Die People's Bank of China hat den Zins für 14-tägige Reverse-Repo-Geschäfte auf 1,85 von 1,95 Prozent gesenkt, was einer Senkung des Zinssatzes für 7-tägige Repo-Geschäfte im Juli folgt. In Tokio wurde derweil wegen des Feiertags zum Herbstanfang am Montag nicht gehandelt.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Dieselpreis Benzin 1,60 -0,01 -0,75
EEX Strompreis Phelix DE 94,52 -0,37 -0,39
Eisenerzpreis 104,81 -0,59 -0,56
Erdgaspreis - Natural Gas 4,02 0,06 1,62
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 3 134,16 23,16 0,74
Haferpreis 3,66 0,12 3,39
Heizölpreis 60,76 0,26 0,44
Holzpreis 653,50 -15,00 -2,24
Kaffeepreis 3,89 0,11 2,81
Kakaopreis 6 302,00 92,00 1,48
Kohlepreis 104,25 -1,95 -1,84
Kupferpreis 9 813,48 -71,88 -0,73
Lebendrindpreis 2,10 0,01 0,57
Mageres Schwein Preis 0,87 0,00 -0,09
Maispreis 4,58 -0,03 -0,60
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Nickelpreis 15 795,00 -55,00 -0,35
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Palmölpreis 4 842,00 83,00 1,74
Platinpreis 977,00 -7,50 -0,76
Rapspreis 524,75 -2,50 -0,47
Reispreis 13,21 -0,11 -0,79
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Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
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Zinkpreis 2 774,00 -43,00 -1,53
Zinnpreis 38 575,00 1 375,00 3,70
Zuckerpreis 0,19 0,01 2,71
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