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Geändert am: 19.05.2023 22:25:10

ATX geht fester ins Wochenende -- DAX schließt nach Rekordhoch stärker -- Leichte Gewinnmitnahmen in den USA -- Asiens Märkte schließen uneinheitlich

AUSTRIA

Für den Wiener Aktienmarkt ging es auch am Freitag aufwärts.

Der ATX war fester gestartet und verblieb auch im Anschluss in der Gewinnzone. Letztlich verabschiedete sich der heimische Leitindex 0,26 Prozent höher bei 3.161,59 Einheiten in das Wochenende.

Bereits am Vortag hatten solide US-Konjunkturdaten und die Hoffnung auf eine baldige Einigung im US-Schuldenstreit die Börsen auf beiden Seiten des Atlantiks gestützt.

Datenseitig gab es am Freitag nur wenige Impulse. In der Früh wurden nur für Deutschland Erzeugerpreisdaten veröffentlicht. Im April stiegen die deutschen Produzentenpreise im Jahresvergleich um 4,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist der niedrigste Zuwachs seit zwei Jahren. Gegenüber dem Vormonat legten die Erzeugerpreise allerdings unerwartet zu.

Mit Blick auf die Einzelwerte standen am Freitag nur die Quartalszahlen der Oberbank im Fokus. Außerdem schränkt die Raiffeisen Bank International (RBI) ihre Geschäfte in Belarus ein.

DEUTSCHLAND

In Frankfurt zeigte sich der DAX am Freitag mit weiter steigenden Kursen.

Der DAX notierte nach einem freundlichen Start auch im weiteren Handelsverlauf klar im Plus. Schlussendlich beendete er den Handel 0,69 Prozent stärker bei 16.275,38 Punkten

Im Handelsverlauf erreichte der DAX sogar ein historisches Hoch. Die Aussicht auf eine Lösung im US-Schuldenstreit hatte die Kurse schon am Vortag befeuert und taten dies weiterhin. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex am Freitag bis auf 16.331,94 Zähler. Das bisherige DAX-Rekordhoch datiert vom November 2021 bei gut 16.290 Punkten.

In den Vereinigten Staaten sieht das Weiße Haus in den Verhandlungen über eine Anhebung der Schuldenobergrenze "stetige Fortschritte". US-Präsident Joe Biden sei weiter zuversichtlich, dass ein Zahlungsausfall der US-Regierung vermieden werden kann. Bidens Gegenspieler bei den Verhandlungen, der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, zeigte sich ebenfalls optimistisch. Das hat frischen Schwung auch in den deutschen Aktienmarkt gebracht.

Einen Beitrag zu der Erholung leistete auch ein gewisser Konjunkturoptimismus nach dem Ende der harten Corona-Einschränkungen Chinas vor dem Jahreswechsel. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt gilt als wichtiges Zugpferd der globalen Konjunktur. Zwar stockt es in der chinesischen Wirtschaft derzeit immer noch vor allem in der Industrie, doch gibt es auch positive Signale.

WALL STREET

Die US-Börsen haben sich am Freitag mit leichten Verlusten ins Wochenende verabschiedet.

Der Dow Jones Index verlor zum Sitzungsende 0,33 Prozent und schloss bei 33'462,63 Punkten, während der technologielastige NASDAQ Composite ebenfalls Verluste hinnehmen musste und letztlich 0,24 Prozent auf 12'657,90 Zähler sank.

Die US-Börsen sind nach einem gut behaupteten Start etwas tiefer aus dem Freitagshandel gegangen. Nachdem es an den beiden Vortagen kräftig nach oben gegangen war, dürften sich einige Akteure erst einmal eine Verschnaufpause gegönnt haben. Allenfalls für einen kleinen Dämpfer sorgte, dass die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern zur Schuldenobergrenze unterbrochen wurden, ohne dass es unmittelbare Pläne zur Wiederaufnahme gab. An den Vortagen hatten noch positive Signale von den Verhandlern für Zuversicht gesorgt, dass eine Lösung gefunden wird, bevor den USA eine Zahlungsunfähigkeit droht. Nun hieß es aus dem Weißen Haus, dass es echte Differenzen gebe und die Gespräche schwierig seien.

Ebenfalls für Zurückhaltung sorgte, dass laut US-Finanzministerin Yellen im stressgeplagten Regionalbankensektor weitere Zusammenschlüsse, insbesondere mit größeren Instituten, vonnöten sein könnten, um für Beruhigung zu sorgen.

ASIEN

Am Freitag tendierten die asiatischen Börsen in unterschiedliche Richtungen.

Der japanische Leitindex Nikkei konnte letztlich 0,77 Prozent auf 30.808,35 Punkte zulegen.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite zu Handelsende 0,42 Prozent auf 3.283,54 Zähler nach unten. In Hongkong schloss der Hang Seng einem Minus von 1,40 Prozent bei 19.450,57 Stellen.

Von der Wall Street kamen erneut positive Vorgaben. Stützend hatte hier weiter die Hoffnung auf eine rechtzeitige Beilegung des Streits um die US-Schuldenobergrenze gewirkt, bevor es zu einer Zahlungsunfähigkeit kommt.

Indessen hat sich die Teuerung in Japan etwas beschleunigt. Die Verbraucherpreise stiegen im April um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, verglichen mit einem Anstieg von 3,2 Prozent im März. In der Kernrate stiegen die Preise um 3,4 Prozent. Die Unternehmen hätten zum Beginn des Geschäftsjahres ihre Produktpreise angehoben, hieß es hierzu aus dem Markt.

Kazuo Ueda, Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), sagte, er erwarte, dass die Inflation in der zweiten Hälfte dieses Geschäftsjahres, das im April begonnen hat, unter das 2 Prozent-Ziel fallen werde, und dass die Bank die geldpolitische Lockerung fortsetzen werde.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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NASDAQ 100 19 581,78 0,75%
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