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Geändert am: 17.08.2026 21:06:38
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US-Börsen mit Verlusten -- ATX geht tiefer aus dem Handel -- DAX letztlich im Minus -- Asiens Börsen schließen mit Gewinnen
AUSTRIA
Die Wiener Börse zeigte sich zum Start der neuen Handelswoche schwächer.
Der ATX startete nahezu unverändert, rutschte anschließend auf rotes Terrain ab und behielt seine negative Tendenz letztlich bei: Er beendete den Handel mit minus 0,47 Prozent bei 6.701,69 Punkten.
Die verfahrene Lage im Iran-Krieg beunruhigt die Anleger immer weniger. Und das, obwohl in dem für 60 Tage anberaumten Rahmenabkommen zur Klärung besonders umstrittener Themen weiter keine Fortschritte erzielt wurden und dieses nun ausläuft. Stattdessen goss US-Präsident Donald Trump kurz vor dem Wochenende "Öl ins Feuer", als er die Übernahme der Straße von Hormuz ankündigte. Der Iran stellte daraufhin die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex gab am Montag etwas nach.
Der DAX startete etwas höher in den Handel und schwankte im Verlauf zwischen Gewinn- und Verlustzone. Letztlich dominierten jedoch die Bären und der deutsche Leitindex verabschiedete sich 0,38 Prozent tiefer bei 26.338,61 Punkten in den Feierabend.
Nach Monaten voller Sorge und Ungewissheit beunruhigt die verfahrene Lage im Iran-Krieg die Anleger immer weniger. Und das, obwohl in dem für 60 Tage anberaumten Rahmenabkommen zur Klärung besonders umstrittener Themen wie etwa dem Umgang mit Irans Atomprogramm weiter keine Fortschritte erzielt wurden und dieses nun ausläuft. Stattdessen goss US-Präsident Donald Trump kurz vor dem Wochenende "Öl ins Feuer", als er die Übernahme der Straße von Hormus ankündigte. Der Iran stellte daraufhin die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Anlagestratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan bleibt derweil generell optimistisch für die Aktienmärkte. Grund dafür sind die steigenden Unternehmensgewinne. Trotz der Indexrekorde sei die Positionierung der Anleger weiter alles andere als extrem, schrieb er. Die Marktbreite nehme zu, was heißt, dass die Anstiege nicht nur von wenigen starken Werten getragen werden.
Hinzu kommt, dass in den USA die jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten die Sorgen vor steigenden Leitzinsen in den USA vorerst wieder in den Hintergrund haben treten lassen.
WALL STREET
Die US-Aktienmärkte zeigen sich am Montag tiefer.
Der Dow Jones eröffnete die Sitzung 0,13 Prozent tiefer bei 53.663,11 Punkten und verharrt anschließend auf rotem Terrain.
Der technologielastige NASDAQ Composite fällt ebenfalls auf rotes Terrain, nachdem er mit plus 0,21 Prozent bei 26.784,65 Zählern gestartet ist.
An der Wall Street sorgt der anhaltende Nahost-Konflikt für Ernüchterung. Auch rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington scheint ein Ende des Iran-Krieges in weiter Ferne. Statt wie geplant Fortschritte in der Frage des iranischen Atomprogramms zu erzielen, provozierte US-Präsident Donald Trump am Wochenende mit der Ankündigung einer Übernahme der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus. Der Iran wies die Pläne zurück und stellte die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Im Technologiesektor treiben Umsatzaussagen des OpenAI-Konkurrenten Anthropic die Erholung von KI-Aktien nochmals etwas voran. Das Unternehmen stärkte damit wieder die Hoffnung der Anleger, dass sich die massiven Investitionen in diese Technologie letztlich auszahlen werden.
Zum Thema wurde in der US-Tech-Branche auch, dass die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway von Starinvestor Warren Buffett im vergangenen Quartal offenbar mehr Positionen beim Google-Mutterkonzern Alphabet aufgebaut hat.
ASIEN
Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich zum Wochenstart mit Gewinnen.
Der japanische Nikkei 225 legte 0,74 Prozent auf 69.220,25 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite daneben um 1,41 Prozent auf 3.982,65 Indexpunkte nach oben.
Der Hang Seng rückte um 1,34 Prozent auf 25.453,23 Zähler nach vorn.
Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am Montag überwiegend Zugewinne. Regionalen Technologie-Titeln kam dabei zugute, dass die Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve weiter zurückgingen. Gleichzeitig warteten Anleger auf neue Wirtschaftsdaten aus China und beobachteten die Lage rund um die Straße von Hormus.
Da Fortschritte in Richtung eines Friedensabkommens ausblieben, blieb der Druck auf die Ölmärkte bestehen. Der Tankerverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge ist weiterhin weitgehend unterbrochen. Iran forderte die USA auf, eine "Niederlage anzuerkennen", während US-Präsident Donald Trump die amerikanische Bevölkerung vor steigenden Benzinpreisen im Zuge des anhaltenden Konflikts warnte.
Enttäuschende Konjunkturdaten aus Japan bremsten den Anstieg des japanischen Marktes nicht maßgeblich. Das japanische Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 1,1 Prozent und verfehlte damit die Prognose von 2,0 Prozent . Grund hierfür waren der erste Rückgang des privaten Konsums seit acht Quartalen sowie schrumpfende Unternehmensinvestitionen. Rückenwind kam hingegen von den Exporten, getrieben durch die Nachfrage nach japanischen Hybridfahrzeugen und Halbleiter-Lieferungen im Zuge des weltweiten KI-Booms. Das schwächere Wirtschaftswachstum könnte der Bank of Japan mehr Spielraum verschaffen, eine erneute Zinsanhebung zu verschieben. Allerdings bergen die anhaltende Inflation und steigende Importkosten weiterhin Risiken für den Ausblick.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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| 17.08.26 | BHP Group / Quartalszahlen |
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Wirtschaftsdaten
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