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Geändert am: 15.12.2023 22:32:18

ATX geht etwas fester ins Wochenende -- DAX letztlich stabil -- US-Börsen enden höher -- Börsen in Fernost schließen überwiegend freundlich

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt notierte am Freitag etwas höher.

Der ATX ging etwas fester in den Freitagshandel. Anschließend zeigte er sich weiterhin positiv. Letztendlich notierte er zum Feierabend 0,45 Prozent höher bei 3.371,39 Punkten.

An der Wiener Bärse ließ sich vor dem Wochenende ein freundlicher Handel beobachten. Weiterhin dürften die positiven Vorgaben von der Wall Street, wo der Dow Jones am Vortag sein jüngst erreichtes Rekordhoch weiter ausgebaut hatte, gestützt haben.

Die Experten der Commerzbank erwähnten in einem Kommentar zu den Zinssitzungen der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank (EZB) diese Woche, dass sie ihre Prognosen bezüglich der erwarteten Zinssinkungen beider Zentralbanken angepasst hätten. Sie erwarten nun, dass diese früher stattfinden werden als bisher angenommen.

Seitens heute veröffentlichter Konjunkturdaten ist Japans Industrietätigkeit im Dezember einer Umfrage zufolge den siebenten Monat in Folge geschrumpft. Der Au Jibun Bank Japan Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (PMI) sank im Dezember auf 47,7 von 48,3 im November wie am Freitag aus den Umfrage-Daten hervorging. Der Dezember-Wert markierte den signifikantesten Abschwung des Indexes seit zehn Monaten.

DEUTSCHLAND

In Frankfurt ging es am Freitag nach dem turbulenten Vortageshandel ruhig zu.

Der DAX eröffnete höher und behielt das grüne Vorzeichen zunächst bei. Im weiteren Tagesverlauf näherte sich der deutsche Leitindex mit dem Großen Verfall der Nulllinie. Letztendlich ging das deutsche Börsenbarometer nahezu unverändert bei 16.751,44 Einheiten aus dem Handel.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Donnerstag für die DAX-Party die Musik leiser gedreht. Am Freitag blieb der deutsche Leitindex auf Richtungssuche, die auch vom großen Verfallstermin an den Terminbörsen geprägt wurde.

Tags zuvor war er in den ersten Handelsminuten erstmals über die Marke von 17.000 Punkten gesprungen. Seine Jahresendrally seit dem Oktober-Tief hatte er bei 17.003 Punkten auf gut 16 Prozent ausgebaut.

Die ganz große Begeisterung über die wie erhofft eingetretenen Zinssenkungssignale der US-Notenbank wich jedoch schnell einer abwartenden Haltung vor dem EZB-Termin. Zurecht, wie sich später zeigte. Denn die Euro-Währungshüter dämpften trotz deutlich gesunkener Inflation anders als ihre US-Kollegen die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen. In der Folge rauschte der DAX zeitweise bis auf 16.670 Punkte nach unten - ein Verlust von 2 Prozent vom Tages- und Rekordhoch.

WALL STREET

Vor dem Wochenende tendierten die US-Märkte seitwärts und schafften letztendlich ein kleines Plus.

Der Dow Jones Index bewegte sich zeitweise in der Verlustzone und legte zum Sitzungsende aber um 0,15 Prozent auf 37.305,16 Punkte zu - ein neuer Rekord. Der NASDAQ Composite tendierte etwas stärker nach oben und verbesserte sich um 0,35 Prozent auf 14.813,92 Zähler.

Zum Wochenausklang haben die Aktienkurse an der Wall Street ihre jüngsten Gewinne noch etwas ausgebaut. Die positive Stimmung nach den als taubenhaft interpretierten Aussagen der US-Notenbank vom Mittwoch stützte weiter. Neue Konjunkturdaten blieben überwiegend unter den Erwartungen. Der Empire State Manufacturing Index fiel im Dezember überraschend deutlich und dazu tief in negatives Terrain. Die Industrieproduktion stieg im November etwas weniger als erwartet. Die Dezember-Einkaufsmanagerindizes fielen uneinheitlich aus, der für das verarbeitende Gewerbe schwächer, der für das nicht-verarbeitende Gewerbe stärker als erwartet.

ASIEN

Am letzten Handelstag der Woche ging es an Asiens Börsen mehrheitlich nach oben.

In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 0,87 Prozent auf 32.970,55 Zähler.

Etwas schwächer präsentierte sich hingegen der Markt auf dem chinesischen Festland: Der Shanghai Composite verlor bis Handelsende um 0,56 Prozent auf 2.942,56 Einheiten. Kräftig bergauf ging es unterdessen für den Hang Seng in Hongkong: Das Börsenbarometer stieg schlussendlich um 2,38 Prozent auf 16.792,19 Einheiten.

Freundlich gestaltete sich das Wochenfinale an den Börsen in Asien. In der Breite stützten weiter die Aussichten auf im kommenden Jahr sinkende Zinsen nach entsprechenden Signalen von der US-Notenbank unter Woche vor dem Hintergrund der weiter nachlassenden Inflation.

Ausreißer nach oben war der Hongkonger Aktienmarkt, wobei unter anderem Immobilienaktien stark stiegen. Teilnehmer sprachen zum einen von günstigen Konjunkturdaten und verwiesen insbesondere darauf, dass Peking und Schanghai am Vortag den Kauf privater Immobilien erleichtert haben. Unter anderem wurde die Anforderung an die Höhe der Mindestanzahlung bei Immobilienkäufen gesenkt. Konjunkturseitig ist die Industrieproduktion in China im November im Vorjahresvergleich mit 6,6 Prozent stärker gestiegen als erwartet. Zudem machten die Einzelhandelsumsätze einen Sprung um 10,1 Prozent, womit sich der Anstieg im Vergleich zum Vormonat beschleunigte.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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