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Geändert am: 15.07.2026 22:02:53

ATX beendet Handel mit Verlusten -- DAX schließt im Minus -- Gewinne an den US-Börsen -- Asiens Börsen letztlich überwiegend freundlich

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch mit Abschlägen.

So eröffnete der ATX etwas schwächer und stand auch anschließend im Minus. Er beendete den Tag 0,52 Prozent tiefer bei 6.471,55 Punkten.

Die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgte international für Zurückhaltung. Zudem legten die Ölpreise weiter zu. Aufwärts ging es in Europa vor allem Technologiebereich. Hier sorgte ASML mit einer erhöhten Jahresprognose für Rückenwind und einer starken Sektorstimmung.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt überwogen die Verkäufe.

So startete der DAX tiefer und blieb danach auf rotem Terrain. Dabei rutschte der deutsche Leitindex wieder unter die wichtige Marke von 25.000 Punkten. Im späten Handel konnte er sich jedoch wieder darüber hinwegsetzen. Er verließ den Tag 0,59 Prozent schwächer bei 24.999,53 Punkten.

Dass die US-Erzeugerpreise im Juni gegenüber dem Vorjahr nicht so stark gestiegen sind wie erwartet, gab den Aktienkursen keine Impulse mehr. Bereits am Dienstag hatten die Verbraucherpreise die gleiche Tendenz gezeigt und dem Markt damit etwas Schwung gegeben.

Dass der DAX zuletzt vier Tage in Folge über 25.000 Punkten geschlossen hat, wertete Thomas Altmann von QC Partners als einen "Etappensieg der Bullen im Kampf um diese wichtige Marke". Solange der Index allerdings weiter um diese Marke pendele, scheine die zukünftige Richtung offen.

Die freundlichen asiatischen Märkte, an denen laut Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets die Freude über die besser als erwarteten US-Verbraucherpreise vom Dienstag nachwirkte, konnten dem Dax keinen Rückenwind geben - zumal die gegenseitigen Angriffe der USA und des Iran im Nahen Osten weitergehen. In New York zeichnet sich ein moderat freundlicher Handelsstart ab. Derzeit preisten die Aktienkurse keine umfassende Eskalation des Konflikts ein, betonte Altmann.

WALL STREET

An der Wall Street ging es am Mittwoch nach oben.

Der Dow Jones Industrial verabschiedete sich mit einem Plus von 0,29 Prozent bei 52.658,52 Punkten aus dem Handel.
Der Technologiewerteindex NASDAQ Composite gewann daneben 0,62 Prozent auf 26.269,23 Zähler.

In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise merklich verlangsamt. Bereits am Dienstag hatten die Verbraucherpreise die gleiche Tendenz gezeigt und dem Markt damit etwas Schwung gegeben. Geopolitisch blieben die Spannungen in Nahost im Anlegerfokus, zumal die Ölpreise wieder stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Kommende Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch", sagte er dem US-Sender Fox News. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.

ASIEN

Die Börsen in Asien präsentierten sich am Mittwoch mehrheitlich in Grün.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 1,49 Prozent bei 68.751,51 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland fällt der Shanghai Composite stellenweise um 0,29 Prozent auf 3.955,58 Punkte.

In Hongkong zog der Hang Seng bis Handelsende um 1,40 Prozent auf 24.681,10 Indexpunkte an.

Im Sog der positiven Vorgabe der Wall Street ist es am Mittwoch an den Aktienmärkten in Ostasien und Australien nach oben gegangen. Niedriger als erwartet ausgefallene Inflationsdaten hatten an den US-Börsen Zinserhöhungsspekulationen gedämpft und für Kauflaune gesorgt. Zugleich kam der Anstieg der Ölpreise wieder zum Stehen, nachdem US-Präsident Donald Trump von seinem Plan abrückte, künftig eine Art Schutzgeld für die Passage der Straße von Hormus zu verlangen. "Aufgrund hochproduktiver Gespräche mit der Führung im Nahen Osten habe ich beschlossen, die 20-prozentige Erstattungsgebühr durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden," sagte Trump.

Chinas Wirtschaftswachstum kühlte sich im zweiten Quartal trotz robuster Exporte stärker als erwartet ab. Das BIP wuchs um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, verglichen mit noch 5,0 Prozent im Vorquartal. Ökonomen hatten ein Plus von 4,5 Prozent prognostiziert. Gleichwohl bleibt China damit auf Kurs, das Wachstumsziel von 4,5 bis 5,0 Prozent für das Jahr zu erreichen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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EEX Strompreis Phelix DE 110,55 1,31 1,20
Erdgaspreis - Natural Gas 2,91 0,05 1,85
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 010,56 37,58 0,95
Haferpreis 3,41 -0,05 -1,30
Heizölpreis 107,25 0,79 0,74
Holzpreis 635,50 1,00 0,16
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Weizenpreis 228,75 -2,75 -1,19
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