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Geändert am: 13.08.2026 16:16:17

ATX stabil -- DAX im Plus -- Wall Street freundlich -- Asiens Börsen letztlich uneins

AUSTRIA

Die heimische Leitindex zeigt sich am Donnerstag ohne klare Richtung.

Der ATX notierte im frühen Handel in der Gewinnzone und legte auch weiterhin leicht zu. Am Nachmittag fällt das Barometer wieder an die Nulllinie zurück.

Nachlassende Zinserhöhungsspekulationen in den USA unterstützen international die Aktienmärkte, schreiben die Helaba-Analysten.

Auf Unternehmensebene stehen am heimischen Aktienmarkt Quartalszahlen von Semperit, Polytec, Fabasoft und der Addiko Bank im Fokus der Anleger.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigt sich am Donnerstag freundlich.

Der DAX hat die Sitzung 0,4 Prozent stärker bei 26.437,35 Punkten eröffnet und hält sich anschließend im Plus.

Der DAX bleibt am Donnerstag dran an einer möglichen Fortsetzung seiner Rekordserie. Am Mittwochnachmittag hatte der DAX seinen Rekordstand auf 26.573 Punkte erhöht, bevor es zu Gewinnmitnahmen kam und der Index den Handel leicht im Minus beendete. Leicht positiv wirkt, dass die zuletzt wieder gestiegenen Ölpreise am Donnerstag stagnieren. Tatsächlich bleibt die Lage in Nahost jedoch weiter unklar.

Am Markt hieß es, gepaart mit den schwachen Arbeitsmarktdaten der Vorwoche gebe eine gesunkene Inflationsrate der US-Notenbank mehr Spielraum, ihre Geldpolitik beizubehalten. Laut den Experten der NordLB bleibt die Unsicherheit bezüglich der weiteren Pläne der Fed aber hoch. Zur weiteren Beurteilung, wie groß der Inflationsdruck in den Vereinigten Staaten ist, wollen sie am Donnerstag einen Blick auf die aktuellen Erzeugerpreisdaten werfen.

In Deutschland liegt der Fokus am Donnerstag auf dem weiteren Verlauf der Berichtssaison, nun allerdings mit starker Konzentration auf Nebenwerte.

WALL STREET

Anleger an den US-Börsen greifen am Donnerstag zu.

So notierte der Dow Jones Industrial bereits zum Sitzungsstart 0,11 Prozent höher bei 53.828,55 Punkten und kann seine Gewinne in der Folge noch leicht ausbauen.
Der technologielastige NASDAQ Composite startete bei 26.631,34 Zählern (+0,16%) in den Handelstag und klettert im Anschluss weiter.

Für Unterstützung sorgen Preisdaten, die erneut Anzeichen einer sich abkühlenden US-Inflation zeigen. Dies könnte es der US-Notenbank ermöglichen, die Zinsen nicht zu erhöhen. Nach den Verbraucherpreisen am Mittwoch sind nun die Erzeugerpreise für Juli günstig ausgefallen. In der Kernrate stiegen sie zum Vormonat um 0,2 Prozent, einen Tick weniger als von Ökonomen geschätzt.

Rückenwind, auch für die Hoffnung auf eine ausbleibende Zinserhöhung, kommt auch von den Ölpreisen. Sie geben um rund 2,5 Prozent nach, ungeachtet der weiter unklaren Situation in der Straße von Hormus. US-Präsident Trump erklärte die Straße von Hormus zwar für offen und dass die USA die Kontrolle darüber hätten; dessen ungeachtet passieren aber weiter nur wenige Schiffe die wichtige Wasserstraße. Dazu will der Iran weiter Gebühren für Passagen erheben.

An diesem Donnerstag richten sich die Blicke erneut auf den Technologiesektor. Besonders Cisco rückt dabei in den Vordergrund: Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für das Geschäft rund um Künstliche Intelligenz (KI) sowie Margenbedenken zu kompensieren.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag uneins.

Der japanische Nikkei 225 gewann letztlich 1,16 Prozent auf 68.308,59 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite derweil 0,50 Prozent tiefer bei 3.926,97 Zählern.

Der Hang Seng notierte letztlich 0,17 Prozent schwächer bei 25.396,51 Einheiten.

Während die Börsen in Südkorea und Japan am Donnerstag mit Aufschlägen schlossen, drehten die chinesischen Börsen ins Minus und schlossen sich vielen kleineren Handelsplätzen in Asien an, die überwiegend Abschläge verbuchten. Die US-Verbraucherpreise lieferten keine böse Überraschung nach oben und linderten so etwas die kurzfristigen Zinserhöhungssorgen. "Die schwächere US-Inflation, sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Kernzahlen, gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Inflation nicht gefährlich wieder anzieht, auch wenn Risiken durch Energiepreise und Chip-Inflation bestehen bleiben", urteilte APAC-Makrostratege Vishnu Varathan von Mizuho Securities.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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13.08.26 A.P. Moeller - Maersk A-S (B) / Quartalszahlen
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