Ethereum - Japanischer Yen

289 481,62
 JPY
-2 956,04
-1,01 %
<
Kurse + Charts + Realtime
Snapshot
Chart (groß)
Historisch
Realtimekurs
>
<
Nachrichten
Nachrichten
>
<
Tools
Währungsrechner
>
<
Invertiert
JPY/ETH
>
Geändert am: 13.07.2026 09:32:41

ATX leichter -- DAX stabil -- Asiens Börsen in Rot

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt präsentiert sich im Montagshandel leichter.

So eröffnete der ATX mit einem Abschlag und bewegt sich auch anschließend abwärts.

Am Wochenende ist der Krieg zwischen den USA und dem Iran erneut eskaliert. Beide Seiten griffen einander mit Raketen und Drohnen an.

Die USA und der Iran greifen sich gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte, der Straße von Hormuz, aufwirft. Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump noch in einem Interview der NBC-Sendung "Meet the Press" gesagt, dass die Straße die Meerenge für die Handelsschifffahrt geöffnet sei. Damit hatte er iranischen Aussagen einer Schließung widersprochen.

Die Ölpreise stiegen am Montag nach einer weiteren Angriffswelle des US-Militärs deutlich an.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt bleiben Anleger am Montag vorsichtig.

So startete der DAX 0,41 Prozent tiefer bei 24.963,80 Zähler und tendiert im Anschluss nahe der Nulllinie.

Der weiter eskalierende Nahost-Konflikt dürfte am Montag auch den DAX belasten. Das US-Militär attackierte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden, nachdem es das Land bereits am Wochenende angegriffen hatten. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus zu erschweren, hiess es. Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Zuletzt erklärte das US-Militär seine Attacken für beendet.

"Die Ölpreise steigen und die Aktienkurse fallen, nachdem die Anleger einmal mehr über die Verwerfungslinie der Strasse von Hormus gestolpert sind", kommentierte Marktbeobachter Stephen Innes. "Der Iran sagt, sie ist geschlossen. Die USA sagen, der Schiffsverkehr fliesst. Beide Aussagen sind technisch vertretbar. Ein labiles Gleichgewicht, das für Unbehagen sorgt."

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich vor dem Wochenende mit einer ruhigen Tendenz.

So eröffnete der Dow Jones Industrial im Plus und setzte sich nach einem Abstecher auf rotes Terrain wieder in der Gewinnzone ab. Er beendete die Handelswoche mit einem Aufschlag von 0,29 Prozent bei 52.637,01 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite war negativ gestartet und konnte sich zunächst nicht für eine Richtung entscheiden. Schlussendlich setzte auch er sich im positiven Bereich fest und ging 0,29 Prozent stärker bei 26.281,61 Zählern in den Feierabend.

Für die New Yorker Börsen spielte sich ein unaufgeregter Ausklang einer uneinheitlichen Woche ab. Angesichts der wieder aufgeflammten Spannungen im Nahen Osten scheuten die Anleger eine klare Positionierung.

Die Internationale Energieagentur warnte, dass ein erneuter Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran die Bemühungen zum Wiederaufbau der erschöpften weltweiten Ölvorräte im weiteren Verlauf dieses Jahres gefährden könnte. Dass beide Konfliktparteien trotz der jüngsten militärischen Eskalation ihre Verhandlungsbereitschaft signalisierten, beruhigte die Anleger ein wenig.

Die Gespräche dürften am Wochenende fortgesetzt werden, schrieb David Manso, oberster Anlagestratege bei CaixaBank AM. Die Ölpreise sollten ein nützlicher Indikator für die Stimmung am Markt sowie die Erwartungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Lage sein.

ASIEN

Die Börsen in Asien weisen am Montag überwiegend rote Vorzeichen aus.

In Tokio verbucht der Nikkei 225 aktuell (07:48 Uhr) einen Verlust von 2,19 Prozent bei 67.054,88 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland fällt der Shanghai Composite um 1,83 Prozent auf 3.922,92 Punkte.

In Hongkong legt der Hang Seng um minimale 0,06 Prozent auf 24.190,05 Indexpunkte zu.

Die neuerlichen gegenseitigen Angriffe im Iran-Krieg haben am Montag deutlich steigende Ölpreise zur Folge, was an den Finanzmärkten Sorgen vor steigenden Inflationsraten anheizt. An den Aktienmärkten in Ostasien und geht es daraufhin abwärts.

Im Nahost-Konflikt weitete der Iran am Sonntag Raketen- und Drohnenangriffe auf Golfstaaten aus, als Vergeltung für US-Militärschläge. Zudem erklärte das Land die Strasse von Hormus für geschlossen. Die USA erklärten dagegen durch Präsident Trump, die kommerzielle Schifffahrt durch die Wasserstrasse bleibe unter US-Schutz offen.

Mit den zunehmenden Inflationssorgen nehmen auch Spekulationen über steigende Zinsen zu, was wiederum am Aktienmarkt unter anderem Technologieaktien zusetzt mit Blick auf deren vielfach hohen Bewertungen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
13.07.26 AB Sagax (A) / Quartalszahlen
13.07.26 AB Sagax (B) / Quartalszahlen
13.07.26 AB Sagax (D) / Quartalszahlen
13.07.26 AB Sagax Unsponsored American Depository Receipt Repr 1 Sh / Quartalszahlen
13.07.26 Abigail Capital Corporation Registered Shs / Hauptversammlung
13.07.26 Atharv Enterprises Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
13.07.26 Atlantis Resources Ltd / Hauptversammlung
13.07.26 BOOKOFF GROUP HOLDINGS LIMITED / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
13.07.26 Business NZ PSI
13.07.26 Current Account
13.07.26 Industrieproduktion ( Monat )
13.07.26 Verbraucherpreisindex
13.07.26 Handelsbilanz
13.07.26 Produktionsertrag
13.07.26 Producer Price Index (YoY)
13.07.26 Leistungsbilanz
13.07.26 Fed-Mitglied Bowman spricht
13.07.26 Handelsbilanz
13.07.26 Importe
13.07.26 Exporte
13.07.26 Consumer Price Index (YoY)
13.07.26 Verbraucherpreisindex (YoY)
13.07.26 Verbraucherpreisindex (MoM)
13.07.26 Verbraucherpreisindex (YoY)
13.07.26 M1 Geldmenge (YoY)
13.07.26 Bruttoinlandsprodukt (QoQ)
13.07.26 Bruttoinlandsprodukt (YoY)
13.07.26 Leistungsbilanz n.s.a.
13.07.26 Außenhandel
13.07.26 Auktion 3-monatiger Treasury Bills
13.07.26 Auktion 6-monatiger Treasury Bills
13.07.26 Fed-Mitglied Waller spricht
13.07.26 EZB-Mitglied Schnabel spricht
13.07.26 Monatliches Budget-Statement
13.07.26 BoE-Mitglied Pill spricht