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Geändert am: 10.04.2026 22:24:31

US-Börsen mit uneinheitlichem Wochenschluss -- ATX zog zum Wochenschluss kräftig an -- DAX schlussendlich stabil -- Asiens Börsen letztlich im Plus

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt bewegte sich am Freitag klar im Plus.

Der ATX startete kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche, verbuchte dann jedoch deutliche Gewinne. Er ging 2,74 Prozent stärker bei 5.810,51 Punkten ins Wochenende.

Damit knüpften die heimischen Börsenbarometer an ihre kräftigen Erholungsgewinne vom Mittwoch an, als die USA und Iran einen Waffenstillstand angekündigt hatten. Stützend hinzu kamen zum Wochenausklang Hoffnungen auf Fortschritte in den Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg.

Wie "Bloomberg" berichtete, erklärte Kyrylo Budanow, der oberste Verhandlungsführer der Ukraine gegenüber Russland, dass er Fortschritte in Richtung eines möglichen Friedensabkommens mit dem Kreml sehe. In dem Interview, das jedoch bereits am 4. April geführt worden war, fügte Budanow hinzu, dass eine Beilegung des Krieges möglicherweise nicht mehr lange auf sich warten lassen werde.

Als weiterer Krisenherd blieb der Nahe Osten im Fokus. Obwohl die Waffenruhe fragil bleibt, kommt bisher kein neuer Druck durch die Ölpreise auf, die aktuell der zentrale Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt sind. Am Wochenende sollen in Pakistan Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA stattfinden. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen zudem auf angekündigte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon sowie die Meldung des US-Präsidenten Donald Trump, dass Israel seine Angriffe auf den Libanon einstellen werde. "Das ist von Bedeutung, da der Libanon bisher ein potenzielles Haupthindernis für den Waffenstillstand war", so die Experten.

DEUTSCHLAND

Nach dem Rückschlag vom Vortag war am deutschen Aktienmarkt am Freitag ein eher ruhiger Handel zu beobachten.

Der DAX eröffnete minimal höher und präsentierte sich auch im Anschluss fester. Kurz vor Handelsschluss fiel er dann an die Nulllinie zurück. Er ging marginale 0,01 Prozent im Minus bei 23.803,95 Punkten ins Wochenende.

Sehr vage Hoffnungen auf ein Ende des Kriegs in der Ukraine haben am Freitag die Kurse am deutschen Aktienmarkt bis kurz vor Handelsende angeschoben. Die runde Marke von 24.000 Zählern konnte der DAX sogar zeitweise hinter sich lassen. Etwas Rückenwind gab es auch von den Verbraucherpreisen in den USA im März, deren Anstieg etwas geringer ausfiel als erwartet.

Verliefen die ersten beiden Handelsstunden noch zäh, so kam anschließend etwas Schwung ins Geschehen. Händler berichteten von vagen Spekulationen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. Auslöser könnte die Reise des für Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland zuständigen Kremlgesandte Kirill Dmitrijew zu Gesprächen in die USA gewesen sein. Moskau bremste allerdings umgehend: Dmitrijew führe keine Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sein Besuch bedeute keine Wiederaufnahme der unterbrochenen Verhandlungen.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag uneins.

Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Verlustzone und verlor letztendlich 0,56 Prozent auf 47.916,57 Punkte.
Der NASDAQ Composite zeigte sich hingegen freundlich und verbesserte sich um 0,35 Prozent auf 22.902,89 Zähler.

Der Optimismus an den US-Börsen hinsichtlich der am Wochenende beginnenden Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern USA und Iran hat am Freitag leichte Risse bekommen. Nach steilen Aufschlägen seit Bekanntgabe des Waffenstillstandes überwog eher die Vorsicht - gerade vor dem Wochenende mit seinem hohen Schlagzeilenrisiko. Auch wenn seit rund 48 Stunden die meisten von Irans Golfnachbarn - mit Ausnahme von Kuwait - und Israel keine Raketen- oder Drohnenangriff durch Teheran mehr gemeldet hatten, stieg gleichwohl die Nervosität. Letztlich hänge alles an der Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs durch die Seestraße von Hormus, hieß es.

Auch US-Präsident Donald Trump räumte ein, dass der Iran mit Blick auf internationale Wasserstraßen noch "Trümpfe" halte.

"Da der Waffenstillstand weiterhin fragil ist und die Ölpreise deutlich über dem Vorkriegsniveau liegen, besteht das reale Risiko, dass sich die Inflation dauerhaft über dem 2-Prozentziel festsetzt", erläuterte Marktstratege Jason Pride von Glenmede.

ASIEN

Die asiatischen Börsen schlossen am Freitag in der Gewinnzone.

In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 1,84 Prozent höher bei 56.924,11 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite 0,51 Prozent auf 3.986,23 Zähler.

In Hongkong legte der Hang Seng derweil 0,55 Prozent auf 25.893,54 Einheiten zu.

Zur freundlicheren Grundstimmung trug wie schon an der Wall Street bei, dass Israel direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufnehmen will und dass Israel nach den Worten von US-Präsident Trump zudem seine Angriffe auf den Libanon verringern will. Derweil sollen später am Tag im pakistanischen Islamabad erste Gespräche zwischen USA und Iran stattfinden. Hauptstreitpunkt ist neben den andauernden Angriffen Israels auf den Libanon die weiter vom Iran nicht voll geöffnete Straße von Hormus. Offenbar sind seit Vereinbarung der zweiwöchigen Waffenruhe nur sehr wenige Schiffe durch die Wasserstraße gelangt. Dazu soll Iran Mautgebühren für die Passage erwägen.

Vor diesem Hintergrund blieben die Ölpreise erhöht, was wiederum eine deutlichere Aufwärtstendenz an den Börsen verhinderte.

Für etwas Zurückhaltung könnte außerdem gesorgt haben, dass später am Tag aus den USA Verbraucherpreise für März veröffentlicht werden. Sollten diese als Folge des Energiepreisschocks seit Ausbruch des Krieges noch stärker als erwartet zugelegt haben, könnte das die globalen Inflationssorgen noch anfachen und damit auch Zinserhöhungsbefürchtungen. Ökonomen erwarten eine monatliche Teuerung um 0,9 Prozent, verglichen mit 0,3 Prozent im Februar.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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