Ethereum - Japanischer Yen
|
Geändert am: 01.06.2026 12:42:41
|
ATX kaum verändert -- DAX leicht im Plus -- Asiens Börsen letztlich uneins - KOSPI dank KI-Euphorie mit neuem Rekordhoch
AUSTRIA
Anleger am Wiener Aktienmarkt halten sich zum Wochenstart zurück.
So startete der ATX bewegte sich im frühen Handel in einer engen Range um die Nulllinie und kommt auch aktuell nicht vom Fleck
Im Iran-Krieg hat sich weiterhin keine Lösung abgezeichnet. Seit Tagen laufen zwischen den USA und dem Iran Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe. Am Wochenende meldeten die USA und der Iran gegenseitige Angriffe.
Das US-Militär griff nach eigenen Angaben iranische Radar-und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm an. Die Vorstöße seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Unterdessen erklären die iranischen Revolutionsgarden iranischen Medien zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Kuna vermeldete, dass die kuwaitische Luftabwehr Raketen- und Drohnenangriffe abfangen.
Von einer erhöhten Risikoaversion kann aber nicht die Rede sein, weshalb die Energiepreise unterhalb ihrer Höchststände konsolidieren, bei allerdings insgesamt erhöhten Niveaus, so die Experten von Helaba. Am Montag stand in Österreich die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten von Mai am Programm. Die schwache Konjunkturentwicklung belastet weiter den Arbeitsmarkt. Ende Mai waren über 378.000 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat von 0,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent, wie das Sozialministerium mitteilte.
Unternehmensseitig gab es kaum nennenswerte Impulse.
DEUTSCHLAND
Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai zeigt sich der deutsche Aktienmarkt etwas höher.
Der DAX eröffnete die Sitzung marginale 0,09 Prozent tiefer bei 25.083,24 Punkten. Er schwankt anschließend zwischen Nulllinie und leichten Gewinnen. Aktuell legt er leicht zu.
In der vergangenen Woche war er in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran gleich zum Start bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der DAX wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten. In den USA eilen die wichtigsten Aktienindizes derweil von Rekord zu Rekord. Am Montagmorgen setzten sich auch die Rekordrallys des japanischen Nikkei 225 und des südkoreanischen KOSPI fort. Am Aktienmarkt werde schon die Zukunft gekauft, während in Nahost noch die Gegenwart verhandelt werde, kommentierte Marktexperte Stephen Innes.
WALL STREET
Anleger waren am Freitag weiter in Kauflaune und trieben sämtliche wichtigen US-Indizes auf neue Rekordhochs.
Der Dow Jones Industrial zeigte sich freundlich und legte um 0,72 Prozent auf 51.032,46 Punkte zu.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite erzielte das siebte Tagesplus in Folge und verbesserte sich zum Handelsende um 0,2 Prozent auf 26.972,62 Zähler.
Bei einer Einigung zwischen den USA und dem Iran dürfte die Blockade der Straße von Hormus als Belastungsthema für die Börsen wegfallen. Mit dann womöglich sinkenden Ölpreisen könnte das Narrativ vom nur temporären Inflationsschock wieder greifen und die Aktienkurse stützen. Passend zu den Hoffnungen am Markt fielen die Ölpreise zum Wochenschluss. Der Iran werde die Kontrolle über die Straße von Hormus wahrscheinlich nicht aufgeben, da die Wasserstraße bei allen künftigen Atomverhandlungen mit Washington eine wichtige strategische Trumpfkarte bleibe, meinte SEB-Analyst Bjarne Schieldrop.
Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben leicht nach. Sollten sich die Kriegsparteien auf ein Abkommen verständigen, dürften die Inflationssorgen über dann wohl nachgebende Ölpreise zurückgehen. Allerdings sei die Unsicherheit groß, weswegen die Renditen nur leicht gesunken seien, hieß es im Handel.
Gestützt wurde die Stimmung auch von einem deutlich besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanager-Index Chicago. Dieser stieg im Mai auf 62,7 Punkte, nach 49,2 Punkten im April. Es ist damit der höchste Stand seit Januar 2022. Die Neuaufträge sprangen ebenfalls auf das höchste Niveau seit Januar 2022.
ASIEN
Zum Start in die neue Woche ließ sich an den Börsen in Ostasien keine einheitliche Tendenz ausmachen.
Der Nikkei 225 notierte letztlich 0,91 Prozent im Plus bei 66.934,33 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite hingegen 0,27 Prozent auf 4.057,74 Stellen nach.
In Hongkong gewann der Hang Seng 0,86 Prozent auf 25.398,18 Zähler.
Auf der Stimmung lastete vielerorts der ungelöste Nahostkonflikt. Die Ölpreise zogen wieder an in Reaktion auf den jüngsten Vorstoß israelischer Streitkräfte im Libanon, notierten aber weit unter den Höchstständen, die sie im Zuge des Konflikts gesehen haben.
Technologiewerte profitierten derweil weiter von KI-Euphorie. Das zeigte sich besonders am südkoreanischen Aktienmarkt. Der Leitindex KOSPI stieg nach starken Exportdaten auf ein Rekordhoch. Im Mai stiegen die südkoreanischen Exporte so stark wie zuletzt vor rund 40 Jahren. Die durch künstliche Intelligenz (KI) angetriebene Nachfrage nach Chips ließ den Wert der Lieferungen auf ein Rekordhoch steigen. Medienberichten zufolge wird NVIDIA-CEO Jensen Huang Ende dieser Woche nach Südkorea reisen, um Vertreter der dortigen Chipbranche zu treffen. Das befeuere die KI-Euphorie zusätzlich, hieß es.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
Der finanzen.at Ratgeber für Aktien!
Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 01.06.26 | ADC Therapeutics AG Act priv nom -C- / Hauptversammlung |
| 01.06.26 | Adcorp Holdings LtdShs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Adex Mining IncShs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Algo Grande Copper Corp Registered Shs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Allegiant Gold Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Alpha Teknova Inc Registered Shs / Hauptversammlung |
| 01.06.26 | American Assets Trust Inc. / Hauptversammlung |
| 01.06.26 | American Copper Development Corporation Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 01.06.26 | Ostermontag |
| 01.06.26 | Juni Feiertag |
| 01.06.26 | S&P Global Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | Capital Spending |
| 01.06.26 | Vorläufige Handelsbilanz |
| 01.06.26 | Fed-Chef Powell spricht |
| 01.06.26 | S&P Global Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | S&P Global Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | Jibun Bank Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | TD-MI Inflationsindikator (Jahr) |
| 01.06.26 | TD-MI Inflation Gauge (MoM) |
| 01.06.26 | ANZ Stellenanzeigen |
| 01.06.26 | RatingDog EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Kerninflation ( Jahr ) |
| 01.06.26 | Exporte |
| 01.06.26 | Handelsbilanz |
| 01.06.26 | Importe |
| 01.06.26 | Inflation ( Jahr ) |
| 01.06.26 | Inflation (im Monatsvergleich) |
| 01.06.26 | HSBC Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | Nevi Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Herstellung |
| 01.06.26 | Einzelhandelsumsätze (Monat) |
| 01.06.26 | Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 01.06.26 | Nationwide Immobilienpreise n.s.a (Jahr) |
| 01.06.26 | Nationwide Immobilienpreise s.a (Monat) |
| 01.06.26 | RBA Rohstoffindex SDR (Jahr) |
| 01.06.26 | Reale Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 01.06.26 | EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Arbeitslosenquote |
| 01.06.26 | Arbeitslosenqoute |
| 01.06.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | HALPIM EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Quartalsweise angegebenes Bruttoinlandsprodukt |
| 01.06.26 | Bruttoinlandsprodukt (QoQ) |
| 01.06.26 | Bruttoinlandsprodukt (BIP) (ggü. Vorjahr) |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex |
| 01.06.26 | SWME - Einkaufsmanagerindex |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | M3 Geldmenge (Quartal) |
| 01.06.26 | M3 Geldmenge (Jahr) |
| 01.06.26 | Privatkredite (Jahr) |
| 01.06.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Arbeitslosenquote |
| 01.06.26 | Industrieproduktion |
| 01.06.26 | Industrieproduktion |
| 01.06.26 | Kumulativer Industrieertrag |
| 01.06.26 | Haushaltsausgleich |
| 01.06.26 | IMACEC |
| 01.06.26 | Gesamtverkäufe von Neufahrzeugen |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Industrie |
| 01.06.26 | S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | Konstruktionsausgaben (Monat) |
| 01.06.26 | ISM Produktion Bezahlte Preise |
| 01.06.26 | ISM Index der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe |
| 01.06.26 | ISM Beschäftigungsindex für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | Auktion 3-monatiger Treasury Bills |
| 01.06.26 | Auktion 6-monatiger Treasury Bills |