Ethereum - Japanischer Yen

315 872,07
 JPY
-3 469,94
-1,09 %
<
Kurse + Charts + Realtime
Snapshot
Chart (groß)
Historisch
Realtimekurs
>
<
Nachrichten
Nachrichten
>
<
Tools
Währungsrechner
>
<
Invertiert
JPY/ETH
>
Geändert am: 01.06.2026 12:42:41

ATX kaum verändert -- DAX leicht im Plus -- Asiens Börsen letztlich uneins - KOSPI dank KI-Euphorie mit neuem Rekordhoch

AUSTRIA

Anleger am Wiener Aktienmarkt halten sich zum Wochenstart zurück.

So startete der ATX bewegte sich im frühen Handel in einer engen Range um die Nulllinie und kommt auch aktuell nicht vom Fleck

Im Iran-Krieg hat sich weiterhin keine Lösung abgezeichnet. Seit Tagen laufen zwischen den USA und dem Iran Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe. Am Wochenende meldeten die USA und der Iran gegenseitige Angriffe.

Das US-Militär griff nach eigenen Angaben iranische Radar-und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm an. Die Vorstöße seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Unterdessen erklären die iranischen Revolutionsgarden iranischen Medien zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Kuna vermeldete, dass die kuwaitische Luftabwehr Raketen- und Drohnenangriffe abfangen.

Von einer erhöhten Risikoaversion kann aber nicht die Rede sein, weshalb die Energiepreise unterhalb ihrer Höchststände konsolidieren, bei allerdings insgesamt erhöhten Niveaus, so die Experten von Helaba. Am Montag stand in Österreich die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten von Mai am Programm. Die schwache Konjunkturentwicklung belastet weiter den Arbeitsmarkt. Ende Mai waren über 378.000 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat von 0,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent, wie das Sozialministerium mitteilte.

Unternehmensseitig gab es kaum nennenswerte Impulse.

DEUTSCHLAND

Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai zeigt sich der deutsche Aktienmarkt etwas höher.

Der DAX eröffnete die Sitzung marginale 0,09 Prozent tiefer bei 25.083,24 Punkten. Er schwankt anschließend zwischen Nulllinie und leichten Gewinnen. Aktuell legt er leicht zu.

In der vergangenen Woche war er in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran gleich zum Start bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der DAX wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten. In den USA eilen die wichtigsten Aktienindizes derweil von Rekord zu Rekord. Am Montagmorgen setzten sich auch die Rekordrallys des japanischen Nikkei 225 und des südkoreanischen KOSPI fort. Am Aktienmarkt werde schon die Zukunft gekauft, während in Nahost noch die Gegenwart verhandelt werde, kommentierte Marktexperte Stephen Innes.

WALL STREET

Anleger waren am Freitag weiter in Kauflaune und trieben sämtliche wichtigen US-Indizes auf neue Rekordhochs.

Der Dow Jones Industrial zeigte sich freundlich und legte um 0,72 Prozent auf 51.032,46 Punkte zu.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite erzielte das siebte Tagesplus in Folge und verbesserte sich zum Handelsende um 0,2 Prozent auf 26.972,62 Zähler.

Bei einer Einigung zwischen den USA und dem Iran dürfte die Blockade der Straße von Hormus als Belastungsthema für die Börsen wegfallen. Mit dann womöglich sinkenden Ölpreisen könnte das Narrativ vom nur temporären Inflationsschock wieder greifen und die Aktienkurse stützen. Passend zu den Hoffnungen am Markt fielen die Ölpreise zum Wochenschluss. Der Iran werde die Kontrolle über die Straße von Hormus wahrscheinlich nicht aufgeben, da die Wasserstraße bei allen künftigen Atomverhandlungen mit Washington eine wichtige strategische Trumpfkarte bleibe, meinte SEB-Analyst Bjarne Schieldrop.

Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben leicht nach. Sollten sich die Kriegsparteien auf ein Abkommen verständigen, dürften die Inflationssorgen über dann wohl nachgebende Ölpreise zurückgehen. Allerdings sei die Unsicherheit groß, weswegen die Renditen nur leicht gesunken seien, hieß es im Handel.

Gestützt wurde die Stimmung auch von einem deutlich besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanager-Index Chicago. Dieser stieg im Mai auf 62,7 Punkte, nach 49,2 Punkten im April. Es ist damit der höchste Stand seit Januar 2022. Die Neuaufträge sprangen ebenfalls auf das höchste Niveau seit Januar 2022.

ASIEN

Zum Start in die neue Woche ließ sich an den Börsen in Ostasien keine einheitliche Tendenz ausmachen.

Der Nikkei 225 notierte letztlich 0,91 Prozent im Plus bei 66.934,33 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite hingegen 0,27 Prozent auf 4.057,74 Stellen nach.

In Hongkong gewann der Hang Seng 0,86 Prozent auf 25.398,18 Zähler.

Auf der Stimmung lastete vielerorts der ungelöste Nahostkonflikt. Die Ölpreise zogen wieder an in Reaktion auf den jüngsten Vorstoß israelischer Streitkräfte im Libanon, notierten aber weit unter den Höchstständen, die sie im Zuge des Konflikts gesehen haben.

Technologiewerte profitierten derweil weiter von KI-Euphorie. Das zeigte sich besonders am südkoreanischen Aktienmarkt. Der Leitindex KOSPI stieg nach starken Exportdaten auf ein Rekordhoch. Im Mai stiegen die südkoreanischen Exporte so stark wie zuletzt vor rund 40 Jahren. Die durch künstliche Intelligenz (KI) angetriebene Nachfrage nach Chips ließ den Wert der Lieferungen auf ein Rekordhoch steigen. Medienberichten zufolge wird NVIDIA-CEO Jensen Huang Ende dieser Woche nach Südkorea reisen, um Vertreter der dortigen Chipbranche zu treffen. Das befeuere die KI-Euphorie zusätzlich, hieß es.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
01.06.26 ADC Therapeutics AG Act priv nom -C- / Hauptversammlung
01.06.26 Adcorp Holdings LtdShs / Quartalszahlen
01.06.26 Adex Mining IncShs / Quartalszahlen
01.06.26 Algo Grande Copper Corp Registered Shs / Quartalszahlen
01.06.26 Allegiant Gold Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
01.06.26 Alpha Teknova Inc Registered Shs / Hauptversammlung
01.06.26 American Assets Trust Inc. / Hauptversammlung
01.06.26 American Copper Development Corporation Registered Shs / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
01.06.26 Ostermontag
01.06.26 Juni Feiertag
01.06.26 S&P Global Manufacturing PMI
01.06.26 Capital Spending
01.06.26 Vorläufige Handelsbilanz
01.06.26 Fed-Chef Powell spricht
01.06.26 S&P Global Manufacturing PMI
01.06.26 S&P Global Manufacturing PMI
01.06.26 Jibun Bank Manufacturing PMI
01.06.26 TD-MI Inflationsindikator (Jahr)
01.06.26 TD-MI Inflation Gauge (MoM)
01.06.26 ANZ Stellenanzeigen
01.06.26 RatingDog EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.06.26 Kerninflation ( Jahr )
01.06.26 Exporte
01.06.26 Handelsbilanz
01.06.26 Importe
01.06.26 Inflation ( Jahr )
01.06.26 Inflation (im Monatsvergleich)
01.06.26 HSBC Manufacturing PMI
01.06.26 Nevi Manufacturing PMI
01.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Herstellung
01.06.26 Einzelhandelsumsätze (Monat)
01.06.26 Einzelhandelsumsätze (Jahr)
01.06.26 Nationwide Immobilienpreise n.s.a (Jahr)
01.06.26 Nationwide Immobilienpreise s.a (Monat)
01.06.26 RBA Rohstoffindex SDR (Jahr)
01.06.26 Reale Einzelhandelsumsätze (Jahr)
01.06.26 EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.06.26 Arbeitslosenquote
01.06.26 Arbeitslosenqoute
01.06.26 S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.06.26 HALPIM EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.06.26 Quartalsweise angegebenes Bruttoinlandsprodukt
01.06.26 Bruttoinlandsprodukt (QoQ)
01.06.26 Bruttoinlandsprodukt (BIP) (ggü. Vorjahr)
01.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
01.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex
01.06.26 SWME - Einkaufsmanagerindex
01.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
01.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
01.06.26 HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
01.06.26 HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
01.06.26 M3 Geldmenge (Quartal)
01.06.26 M3 Geldmenge (Jahr)
01.06.26 Privatkredite (Jahr)
01.06.26 S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.06.26 Arbeitslosenquote
01.06.26 Industrieproduktion
01.06.26 Industrieproduktion
01.06.26 Kumulativer Industrieertrag
01.06.26 Haushaltsausgleich
01.06.26 IMACEC
01.06.26 Gesamtverkäufe von Neufahrzeugen
01.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Industrie
01.06.26 S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes
01.06.26 S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes
01.06.26 Konstruktionsausgaben (Monat)
01.06.26 ISM Produktion Bezahlte Preise
01.06.26 ISM Index der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe
01.06.26 ISM Beschäftigungsindex für das verarbeitende Gewerbe
01.06.26 ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe
01.06.26 Auktion 3-monatiger Treasury Bills
01.06.26 Auktion 6-monatiger Treasury Bills