Ethereum - Japanischer Yen
|
Geändert am: 07.09.2026 16:25:31
|
ATX auf Rekordjagd -- DAX schwächelt - 26.000-Punkte-Marke unterschritten -- Feiertagsbedingte Pause an der Wall Street -- Asiens Börsen letztlich uneins
AUSTRIA
Der Wiener Aktienmarkt notiert zum Wochenstart im Plus.
Der ATX legte bereits im frühen Handel zu und bleibt auch im weiteren Verlauf in der Gewinnzone. Dabei übertrifft sich der Leitindex mehrfach selbst und markierte zuletzt einen neuen Höchststand bei 6.908,84 Punkten.
Auf die Stimmung an den Börsen drückt weiter der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der gegenseitige Beschuss ist auch am Wochenende weitergegangen. In Deutschland ist die Produktion im Juli überraschend gefallen. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 1,1 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist das größte Minus seit August 2025. Keine Impulse wird es aus den USA wegen eines Feiertags geben.
Diese Woche rückt besonders der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in den Fokus der Anleger. Eine EZB-Zinserhöhung am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist laut Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management inzwischen weitgehend Konsens.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex schwächelt am Montag.
Der DAX eröffnete die Sitzung marginale 0,03 Prozent tiefer bei 26.039,54 Punkten. Im Anschluss gibt er weiter nach und rutscht damit wieder unter die viel beachtete Marke von 26.000 Punkten.
Klaren Kursgewinnen der technologielastigen Börsen in Japan und insbesondere in Südkorea standen weiter hohe Ölpreise gegenüber. Zudem fallen wegen eines Feiertags die US-Börsen als wichtiger Impulsgeber aus.
Die Lage am Ölmarkt bleibt durch die weiteren gegenseitigen Angriffe im Krieg zwischen den USA und dem Iran angespannt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde zuletzt knapp unter 97 US-Dollar gehandelt. Eine Kerngruppe aus sieben Mitgliedern des Ölförderverbands Opec+ teilte am Wochenende mit, dass sie ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben will.
"In einem Aufwärtsszenario, in dem sich die Angriffe auf Schiffe ausweiten und intensivieren, sehen wir Brent potenziell bei 120 Dollar", sagte Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffforschung bei der US-Investmentbank Goldman Sachs, in einem Interview mit Bloomberg TV.
In Deutschland sorgten zudem der Wahlsieg der Rechtsaußenpartei AfD in Sachsen-Anhalt und die Signalwirkung des Debakels der CDU für die Bundesregierung für Gesprächsstoff. Wichtiger für die Anleger sind aber die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) diese Woche und der US-Notenbank Fed in der nächsten Woche. Eine EZB-Zinserhöhung am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist laut Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management inzwischen weitgehend Konsens.
WALL STREET
An der Wall Street findet am Montag aufgrund des Labor Days kein Handel statt.
Der Dow Jones verlor zum Sitzungsstart am vergangenen Freitag leicht und bewegte sich auch weiterhin auf rotem Terrain. Er verließ den Handel 0,51 Prozent schwächer bei 53.413,60 Zählern.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete den Handel vor dem Wochenende kaum bewegt. Im Tagesverlauf sackte er jedoch ins Minus ab, wo er sich 0,29 Prozent schwächer bei 26.506,99 Punkten verabschiedete.
Die US-Börsen zeigten sich am Freitag mit schwacher Tendenz, nachdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten für August überraschend stark ausgefallen sind. Das wiederum gab Zinserhöhungssorgen neue Nahrung und trieb am Anleihemarkt die Renditen nach oben.
Im vergangenen Monat entstanden in den USA außerhalb der Landwirtschaft 162'000 zusätzliche Stellen, während Volkswirte im Konsens den Beschäftigungsaufbau auf 53'000 geschätzt hatten. Die Arbeitslosenquote lag wie erwartet bei 4,1 Prozent, der durchschnittliche Stundenlohn stieg ungefähr im erwarteten Rahmen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt in Reaktion auf die Daten um 3 Basispunkte auf 4,79 Prozent. Der Dollar folgt den Anleiherenditen nach oben. Der Dollarindex zieht um 0,4 Prozent an.
Positiv wurde am Freitag aufgenommen, dass die Ölpreise nachgaben. Das Barrel Brentöl verbilligt sich um 0,8 Prozent auf 94,74 Dollar, nachdem es am Donnerstag im Verlauf zeitweise über 97 Dollar gekostet hat.
ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich zum Wochenstart uneins.
Der Nikkei 225 legte letztlich um 2,12 Prozent auf 66.399,84 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schlussendlich marginale 0,07 Prozent im Plus bei 3.932,70 Zählern.
In Hongkong verlor der Hang Seng derweil 0,93 Prozent auf 25.413,12 Einheiten.
Als Bremser an den Börsen machten Akteure ungeachtet der Rally bei Halbleiteraktien die weiter steigenden Ölpreise aus, Brent-Öl kostete zuletzt 1,1 Prozent mehr, das Barrel 97,34 Dollar. Höhere Ölpreise schüren Inflationssorgen und halten Spekulationen über steigende US-Zinsen am Leben, genauso wie die am Freitag besser als gedacht ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten. Am Wochenende hatten die USA drei iranische Öltanker angegriffen, nachdem iranische Streitkräfte US-Marine-Schiffe attackiert hatten. Der Iran drohte, eine Sperrzone ausserhalb der Strasse von Hormus einzurichten, was das Risiko weiterer Störungen der Energieflüsse erhöht.
Am Zinsterminmarkt liegt die Erwartung einer Zinserhöhung im September dennoch wieder bei unter 60 Prozent, nachdem im jüngsten Hoch auch schon 70 Prozent gesehen wurden. Die US-Börsen bleiben am Montag wegen des Labor-Day-Feiertags geschlossen.
Zur wieder aufblühenden KI-Fantasie verwiesen Marktteilnehmer auf das neue Modell GPT-6 Astra von OpenAI, das die Einführung von KI in allen Branchen beschleunigen und die starke Nachfrage nach KI-Infrastruktur aufrechterhalten könnte. Laut Nomura stellt das Modell einen grossen Fortschritt in der Fähigkeit von KI-Systemen dar, komplexe Aufgaben zu bewältigen, sich an unbekannte Situationen anzupassen und über längere Zeiträume hinweg agentenähnliche Arbeiten auszuführen.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
Der finanzen.at Ratgeber für Aktien!
Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 07.09.26 | Aeroporto Guglielmo Marconi di Bologna S.p.A. / Quartalszahlen |
| 07.09.26 | Anxian Yuan China Holdings Ltd Registered Shs / Hauptversammlung |
| 07.09.26 | Ashmore Group PLCShs / Quartalszahlen |
| 07.09.26 | AVI Ltd. Unsponsored American Deposit Receipt Repr 5 Shs / Quartalszahlen |
| 07.09.26 | AVI LtdShs / Quartalszahlen |
| 07.09.26 | Behari Lal Engineering Limited Registered Shs / Quartalszahlen |
| 07.09.26 | Braime (T.F.& J.H.) Holdings PLC / Quartalszahlen |
| 07.09.26 | Burkhalter Holding AG / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 07.09.26 | JP Foreign Reserves |
| 07.09.26 | ANZ Stellenanzeigen |
| 07.09.26 | Unabhängigkeitstag |
| 07.09.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 07.09.26 | Core Consumer Price Index (YoY) |
| 07.09.26 | Tag der Arbeit |
| 07.09.26 | Tag der Arbeit |
| 07.09.26 | Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität |
| 07.09.26 | Führender Wirtschaftsindex |
| 07.09.26 | Einzelhandelsumsatz |
| 07.09.26 | Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 07.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (YoY) |
| 07.09.26 | Verbraucherpreisindex ( Jahr ) |
| 07.09.26 | Verbraucherpreisindex ( Monat ) |
| 07.09.26 | Brutto Gold- und Währungsreserven |
| 07.09.26 | Netto $Gold- und Währungsreserven |
| 07.09.26 | Produktionsertrag |
| 07.09.26 | Industrieproduktion s.a. w.d.a. (Jahr) |
| 07.09.26 | Industrieproduktion s.a. (Monat) |
| 07.09.26 | Halifax Immobilienpreise (3M/Jahr) |
| 07.09.26 | Halifax Immobilienpreise (Monat) |
| 07.09.26 | Industrieertrag (im Jahresvergleich) |
| 07.09.26 | Großhandelspreis n.s.a (Jahr) |
| 07.09.26 | Großhandelspreise n.s.a (Monat) |
| 07.09.26 | Außenhandelsbilanz ( Monat ) |
| 07.09.26 | Bauproduktion ( Jahr ) |
| 07.09.26 | Industrieproduktion (im Jahresvergleich) |
| 07.09.26 | Devisenreserven |
| 07.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 07.09.26 | Devisenreserven MoM |
| 07.09.26 | Arbeitslosenquote |
| 07.09.26 | Sentix Investorenvertrauen |
| 07.09.26 | Bruttoinlandsprodukt n.s.a. (Jahr) |
| 07.09.26 | währungsreserven |
| 07.09.26 | Bruttoinlandsprodukt s.a. (Jahr) |
| 07.09.26 | Bruttoinlandsprodukt s.a. (Quartal) |
| 07.09.26 | Beschäftigungsänderung (Quartal) |
| 07.09.26 | Beschäftigungsänderung (Jahr) |
| 07.09.26 | Devisenreserven |
| 07.09.26 | Verbraucherpreisindex (YoY) |
| 07.09.26 | Verbraucherpreisindex (MoM) |
| 07.09.26 | Handelsbilanz |
| 07.09.26 | Devisenreserven der Zentralbank |