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Geändert am: 03.08.2026 08:17:29

ATX und DAX vor positivem Start -- Asiens Börsen in Rot - KOSPI bricht ein

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt dürfte mit Kursgewinnen in den Montagshandel starten.

Der ATX tendiert vorbörslich zeitweise stärker.

Mit kräftigen Kursgewinnen werden die Börsen am Montag erwartet. US-Präsident Trump ist bei seiner Rhetorik gegen den Iran drastisch zurückgerudert und hat einen angeblich vorbereiteten Angriff abgesagt. Dabei nutzte Trump im Gegensatz zu seinen früherer Aussagen eine auffallend wachsweiche Sprache. Es gebe "Rahmenbedingungen für einen Deal", ließ er verlauten. "Er versucht sich nun an einer diplomatischen Lösung, um eine militärische Eskalation zu vermeiden. Aber es gibt weder diplomatisch noch militärisch einen klaren Weg, wie Trump einen Sieg verkünden könnte", sagt Vali Nasr, Iran-Experte an der Johns Hopkins University. Der Markt dürfte vor allem auf Konjunkturdaten blicken. So stehen weltweit die Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes (PMI) an. Unternehmensnachrichten gibt es kaum.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt dürften zum Wochenbeginn beherzt zugreifen.

Der DAX gewinnt vorbörslich zeitweise deutlich.

Deutlich gefallene Ölpreise dürften dem deutschen Aktienmarkt einen schwungvollen Wochen- und Monatsstart bescheren. Der bisherige Rekordstand beläuft sich auf 25.900 Zähler Anfang Juli. Mehrheitlich positiv aufgenommene Unternehmenszahlen in der Berichtssaison sowie eine weltweite Erholung von KI-Aktien hatten bereits Ende der vergangenen Woche die Kurse angetrieben, bis zum Rekordhoch hatten dem DAX weniger als zehn Punkte gefehlt, ehe ihm die Puste ausging. In Asien legten zum Wochenstart die Indizes nach der Rally am Freitag allerdings wieder den Rückwärtsgang ein.

Nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und gleichzeitig einen Grossangriff abgesagt hatte, gaben die Ölpreise zum Wochenauftakt kräftig nach. Dadurch schwinden Inflationsängste und auch Sorgen vor steigenden Leitzinsen.

Aus Unternehmenssicht dürfte es am Montag noch ruhig zugehen. Erst am Dienstag nimmt die Quartalsberichtssaison wieder Fahrt auf.

WALL STREET

Die US-Börsen schlossen am Freitag mit höheren Notierungen.

Der Dow Jones Industrial drehte nach anfänglichen Verlusten in die Gewinnzone und legte um 0,53 Prozent auf 52.485,03 Punkte zu.
Der technologielastige NASDAQ Composite zeigte sich ebenfalls freundlich und verbesserte sich um 1,00 Prozent auf 25.373,85 Zähler.

Zum Juli-Abschluss haben die US-Börsen am Freitag weiter zugelegt. Anleger brauchten etwas Zeit, um die besonders rasante Erholung an der Nasdaq-Börse vom Vortag zu verarbeiten. Im frühen Handel waren die Aufschläge deutlich, eine Zeit lang mussten die Indizes dann aber um ihre Gewinne kämpfen. Zwei Stunden vor Schluss sah das Bild dann wieder besser aus - mit den Zahlen des Online-Händlers Amazon als zentraler Stimmungstreiber, während Apple enttäuschte.

Zu Ende ging am Freitag auch der Juli, dies aber mit einem getrübten Bild an der Nasdaq. Während der Dow den Monat 0,3 Prozent höher beendete, blieb für den NASDAQ 100 trotz der jüngsten Erholung ein deutlicher Abschlag von 6,6 Prozent in den Büchern. Er war zuletzt schwer gezeichnet von Sorgen um den KI-Megatrend.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte geben am Montag ab.

Der japanische Nikkei 225 verliert zeitweise 1,07 Prozent auf 63.673,32 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notiert der Shanghai Composite 0,82 Prozent tiefer bei 3.800,98 Zählern.

Der Hang Seng steigt derweil marginale 0,08 Prozent auf 25.862,51 Einheiten.

Der KOSPI bricht in Südkorea dagegen um deutliche 5,1 Prozent auf 6.258,81 Punkte ein.

Mit Abgaben zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte zu Wochenbeginn. Während die Verluste sich überwiegend in recht engen Grenzen bewegen, geht es an der Börse in Südkorea kräftiger nach unten. Hier kommt es nach der Hausse am Freitag, die den KOSPI um 18 Prozent nach oben getrieben hatte, zu einer leichten Korrektur.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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