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Geändert am: 02.06.2026 15:49:24
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ATX im Plus -- DAX legt zu -- US-Börsen uneins -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich
AUSTRIA
Der Wiener Aktienmarkt präsentiert sich am Dienstag fester.
So bewegte sich der ATX bewegt sich aktuell auf grünem Terrain.
Eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen ist weiter nicht in Sicht. Zwar werden laut diversen Meldungen die Verhandlungen fortgeführt, zugleich gibt es aber immer wieder Meldungen über gegenseitige Angriffe. Allerdings ist laut den Analysten der Helaba zu beobachten, dass der Konflikt mit dem Iran und die Schließung der Straße von Hormuz etwas an Bedeutung verloren haben. "Zwar sind negative Meldungen im Nahost-Konflikt weiterhin in der Lage, die Stimmung zu trüben und die Energiepreise zu erhöhen, Marktteilnehmer widmen sich inzwischen aber auch anderen Themen", erklären die Experten einem Bericht.
Heute ist es in Österreich meldungstechnisch noch ruhig.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex verbucht am Dienstag Gewinne.
Der DAX eröffnete die Sitzung 0,78 Prozent höher bei 25.197,90 Punkten und bewegt sich auch aktuell im Plus.
Die seit Wochen erhoffte nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran lässt immer noch auf sich warten. Immerhin wird aber weiter verhandelt, US-Präsident Trump sprach sogar von einem "schnellen Tempo". Die Ölpreise gaben am Dienstag im frühen Handel wieder etwas nach.
"Die Anleger hierzulande scheinen derzeit jede geopolitische Nachricht vorsorglich auf die Goldwaage zu legen", bemerkte Marktanalyst Timo Emden. Im Gegensatz zur Wall Street fehle dem deutschen Aktienmarkt ein durchschlagendes Zukunftsthema. Während jenseits des Atlantik die KI-Fantasie viele Anleger beinahe elektrisiere und die Kurse vieler Technologiewerte antreibe, überwiege diesseits die Skepsis, konstatierte der Experte.
WALL STREET
Anleger an der Wall Street sind sich am Dienstag uneins.
Der Dow Jones Industrial eröffnete die Sitzung 0,33 Prozent tiefer bei 50.912,84 Punkten und dreht anschliessend ins Plus.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete ebenfalls 0,21 Prozent im Minus bei 27.030,07 Einheiten in den Handelstag und verbleibt auch im Anschluss in der Verlustzone.
Die US-Börsen legen nach ihrer jüngsten Rekordjagd erst einmal eine Pause ein. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich knapp behauptet. Händler verweisen auf die verworrene Nachrichtenlage im Nahost-Konflikt. Berichten zufolge hat der Iran die Friedensverhandlungen mit den USA nach neuen israelischen Militärschlägen gegen die Hisbollah im Libanon abgebrochen. US-Präsident Donald Trump behauptete jedoch, die Verhandlungen liefen weiter, und Israel und die Hisbollah hätten ihre wechselseitigen Angriffe eingestellt.
Die Ölpreise, die am Montag deutlicher gestiegen waren, kommen am Dienstag wieder etwas zurück. Der Preis für ein Barrel Brent sinkt aktuell um 1,1 Prozent auf rund 93,91 Dollar. Mit den sinkenden Ölpreisen lassen auch die Inflationssorgen nach. Am Anleihemarkt fallen die Renditen, im Zehnjahresbereich um 5 Basispunkte auf 4,43 Prozent. Der Dollar wertet leicht ab; der Dollar-Index sinkt um 0,1 Prozent. Der Greenback sei aktuell nicht als Fluchtwährung gefragt, nachdem der Libanon einen teilweisen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah vermeldet habe, so Devisenhändler. Der Goldpreis legt dank nachlassender Inflationserwartungen um 0,9 Prozent auf 4.526 Dollar je Feinunze zu.
ASIEN
An den Börsen in Ostasien hat sich am Dienstag keine einheitliche Tendenz durchgesetzt.
Der Nikkei 225 verlor letztlich 0,30 Prozent auf 66.734,24 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite dagegen 0,43 Prozent höher bei 4.075,10 Stellen.
In Hongkong legte der Hang Seng 2,52 Prozent auf 26.038,32 Zähler zu.
Marktteilnehmer verwiesen auf die verworrene Nachrichtenlage zum Nahost-Konflikt. Am Montag hatten iranische Medien vermeldet, dass Teheran nicht mehr verhandle und eine vollständige Sperrung der Straße von Hormus anstrebe. Damit reagiere man auf die jüngste Offensive israelischer Streitkräfte gegen die Hisbollah im Libanon. Die Ölpreise hatten daraufhin deutlicher zugelegt, kamen am frühen Dienstag aber wieder leicht zurück, nachdem US-Präsident Donald Trump mitgeteilt hatte, Israel und die Hisbollah hätten sich darauf verständigt, einander nicht anzugreifen. Ferner sagte Trump, die Gespräche mit dem Iran liefen weiter. Das Barrel Brentöl ermäßigte sich beim Übergang vom asiatisch geprägten zum europäischen Handel um rund 1 Prozent auf gut 94 Dollar.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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| 02.06.26 | A.C.L. Construction Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 02.06.26 | Aben Minerals Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 02.06.26 | Absa Group Limited (spons. ADRs) / Hauptversammlung |
| 02.06.26 | ACI Worldwide IncShs / Hauptversammlung |
| 02.06.26 | ADMA Biologics Inc / Hauptversammlung |
| 02.06.26 | Aequus Pharmaceuticals Inc / Quartalszahlen |
| 02.06.26 | agilon health inc Registered Shs / Hauptversammlung |
Wirtschaftsdaten
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