Ethereum - Japanischer Yen
|
Geändert am: 01.09.2026 15:03:41
|
ATX fällt zurück -- DAX gibt deutlich ab -- US-Börsen schwächer erwartet -- Asiens Börsen schließen im Minus
AUSTRIA
Am Dienstag geht es am heimischen Aktienmarkt abwärts.
Der ATX bewegte sich im frühen Handel 0,3 Prozent fester bei 6.788,76 Punkten. Im Verlauf fällt er jedoch auf rotes Terrain zurück.
Keine aufbauenden Signale lieferten die Inflationsdaten für den Euroraum. Die Verbraucherpreise stiegen nämlich im August um kräftige 3,3 Prozent, nach 2,9 Prozent im Juli, wie das EU-Statistikamt am Dienstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Angesichts des anhaltend hohen Preisdrucks mehren sich die Signale aus der EZB, die auf eine baldige Zinserhöhung hindeuten. Im gesamten Euroraum seien die Aufwärtsrisiken für die Inflation zuletzt wieder gestiegen, sagte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Martin Kocher: "Sollte sich dieses Bild in der nächsten EZB-Prognose bestätigen, halte ich eine weitere Zinserhöhung in naher Zukunft für notwendig."
Belastend wirkt auch die neuerliche Eskalation im Irankrieg, der die Ölpreise in die Höhe treibt. So meldete etwa das auf maritime Sicherheit spezialisierte Beratungsunternehmen Marisks, dass jüngst zwei Rohöl-Tanker von unbekannten Geschossen getroffen wurden. Nach Angaben von Marisks befanden sich beide Schiffe gerade auf der Ausfahrt aus dem Persischen Golf. Zuvor hatte bereits die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht gemeldet, dass in der Straße von Hormuz erneut ein Öltanker angegriffen worden sei.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt verliert im Dienstagshandel deutlich.
Der DAX begann die Sitzung 0,41 Prozent im Minus bei 26.150,75 Punkten und rutscht im Verlauf tiefer in die Verlustzone.
Der DAX setzt seine Korrektur vom jüngsten Rekordhoch bei 26.618 Punkten zum Start in den September fort. Dabei fiel der deutsche Leitindex erstmals seit Juli wieder unter die für den kurzfristigen Trend wichtige 21-Tage-Linie. Der Aktienmarkt hat auf hohem Niveau ein Problem mit steigenden Zinsen am Anleihemarkt und anziehenden Ölpreisen. Inzwischen wird am Markt für den September mit einer US-Zinserhöhung gerechnet.
Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners erinnerte zudem daran, dass der September üblicherweise ein schwacher Börsenmonat ist. Allerdings stehe für den abgelaufenen August, der im Durchschnitt ebenfalls negativ verlaufe, eine positive Bilanz zu Buche, relativierte er.
Aktienstratege Mislav Matejka von der US-Bank JPMorgan traut den Aktienmärkten bis zum Jahresende einen weiteren Anstieg zu. Denn die Unternehmensgewinne sollten auch in den kommenden Monaten stark ausfallen, schrieb er. Rückenwind erwartet er zudem von den gestiegenen Gewinnerwartungen und einer Erholung der Einkaufsmanagerindizes. Vor diesem Hintergrund sollten sich die anziehenden Anleihezinsen "nicht als unüberwindbares Hindernis" für die Aktienkurse erweisen.
WALL STREET
Nach den Kursrückgängen zu Wochenbeginn zeichnen sich an den US-Aktienmärkten am Dienstag weitere Verluste ab.
Der Dow Jones bewegt sich vorbörslich auf rotem Terrain.
Der technologielastige NASDAQ Composite dürfte ebenfalls nachgeben.
Auf die Stimmung drückten die gestiegenen Ölpreise und Inflationsängste, hieß es. Dies schüre bei den Anlegern Sorgen vor steigenden Zinsen.
Die gestiegenen Ölpreise verschärfen die ohnehin zunehmenden Inflationssorgen am Markt. Und nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh zuletzt seine Entschlossenheit bekräftigt hat, die Inflation in den Griff zu bekommen, gehen die Märkte nun zunehmend von einer Leitzinserhöhung der Fed bereits im September aus.
In den Blick der Anleger rückt zudem der zu Wochenschluss anstehende US-Arbeitsbericht. Unerwartet starke Arbeitsmarktdaten könnten vom Markt als schlechte Nachricht interpretiert werden, da sie die Erwartungen einer Zinserhöhung verstärken könnten, so Analyst Chris Larkin von E*Trade.
ASIEN
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Dienstag verlustreich.
So fiel der Nikkei 225 in Tokio schlussendlich um leichte 0,15 Prozent auf 66.215,34 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite minimale 0,16 Prozent tiefer bei 3.979,89 Zählern.
In Hongkong war dagegen ein klares Minus zu erkennen: Für den Hang Seng ging es um 0,93 Prozent abwärts auf 25.329,73 Einheiten.
Weiter sorgte die deutlich gestiegene Erwartung einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank für Verunsicherung und Kaufzurückhaltung, wie Marktteilnehmer berichteten. Mittlerweile wird am Zinsterminmarkt mit 66-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine US-Zinserhöhung im September eingepreist. Dazu kam der fortgesetzte Anstieg der Preise am Ölmarkt, wo es in den vergangenen Wochen relativ ruhig zugegangen war. Seit den jüngsten gegenseitigen Attacken der USA und des Irans geht es mit den Preisen aber nach oben, was Inflations- und damit zugleich Zinserhöhungsspekulationen befeuert.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
Der finanzen.at Ratgeber für Aktien!
Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 01.09.26 | 5Paisa Capital Ltd Registered Shs / Hauptversammlung |
| 01.09.26 | Aedifica SA / Quartalszahlen |
| 01.09.26 | Alimentation Couche-Tard Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 01.09.26 | Ashtead Technology Holdings PLC Registered Shs / Quartalszahlen |
| 01.09.26 | Aye Finance Limited Registered Shs 144A Reg S / Hauptversammlung |
| 01.09.26 | Bluesky Digital Assets Corp Registered shs / Quartalszahlen |
| 01.09.26 | Bunzl plc / Quartalszahlen |
| 01.09.26 | Bunzl PLCShs Sponsored American Deposit Receipt Repr 5 Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 01.09.26 | Tag der Verfassung |
| 01.09.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | BRC Shop Preis Index (Monat) |
| 01.09.26 | Kapitalausgaben |
| 01.09.26 | Vorläufige Handelsbilanz |
| 01.09.26 | G20 Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten |
| 01.09.26 | AIB EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | Jibun Bank EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Herstellung |
| 01.09.26 | S&P Global Manufacturing PMI |
| 01.09.26 | Current Account Balance |
| 01.09.26 | Building Permits (MoM) |
| 01.09.26 | Building Permits (YoY) |
| 01.09.26 | RatingDog EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | Core Inflation (YoY) |
| 01.09.26 | Trade Balance |
| 01.09.26 | Inflation (YoY) |
| 01.09.26 | Imports |
| 01.09.26 | Inflation (MoM) |
| 01.09.26 | Retail Sales (YoY) |
| 01.09.26 | Nevi Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie |
| 01.09.26 | Verbrauchervertrauen-Index |
| 01.09.26 | HSBC EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Herstellung |
| 01.09.26 | Einzelhandelsumsätze (Monat) |
| 01.09.26 | Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 01.09.26 | Nationwide Immobilienpreise s.a (Monat) |
| 01.09.26 | Nationwide Immobilienpreise n.s.a (Jahr) |
| 01.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 01.09.26 | RBA Rohstoffindex SDR (Jahr) |
| 01.09.26 | EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | Reale Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 01.09.26 | HALPIM EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | Arbeitslosenquote |
| 01.09.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | Arbeitslosenqoute |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.09.26 | SWME - Einkaufsmanagerindex |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.09.26 | HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.09.26 | HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 01.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 01.09.26 | Arbeitslosenqoute |
| 01.09.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | M4 Geldmenge (Monat) |
| 01.09.26 | Konsumentenkredit |
| 01.09.26 | M4 Geldmenge (Jahr) |
| 01.09.26 | Hypothekengenehmigungen |
| 01.09.26 | Nettokreditaufnahmen von Einzelpersonen |
| 01.09.26 | Auktion 6-monatiger Letras |
| 01.09.26 | Auktion 12-monatiger Letras |
| 01.09.26 | Arbeitslosenquote |
| 01.09.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 01.09.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat ) |
| 01.09.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Jahr ) |
| 01.09.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 01.09.26 | Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr) |
| 01.09.26 | Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Monat) |
| 01.09.26 | Harmonisierter Verbraucherpreisindex (MoM) |
| 01.09.26 | Harmonized Index of Consumer Prices (YoY) |
| 01.09.26 | Auktion 5-jähriger Anleihen |
| 01.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 01.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 01.09.26 | Haushaltsausgleich |
| 01.09.26 | IMACEC |
| 01.09.26 | Gesamtverkäufe von Neufahrzeugen |
| 01.09.26 | EZB-Mitglied Nagel spricht |
| 01.09.26 | Redbook-Index (ggü. Vorjahr) |
| 01.09.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Industrie |
| 01.09.26 | Fed-Mitglied Barr spricht |
| 01.09.26 | Fed-Mitglied Barr spricht |
| 01.09.26 | S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.09.26 | S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.09.26 | Konstruktionsausgaben (Monat) |
| 01.09.26 | ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe |
| 01.09.26 | ISM Produktion Bezahlte Preise |
| 01.09.26 | IBD/TIPP Wirtschaftsoptimismus ( Monat ) |
| 01.09.26 | ISM Index der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe |
| 01.09.26 | ISM Beschäftigungsindex für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.09.26 | JOLTS Stellenangebote |
| 01.09.26 | BoI Zinsentscheidung |
| 01.09.26 | GDT Preisindex |
| 01.09.26 | Auktion 52-wöchiger Treasury Bills |
| 01.09.26 | EZB-Mitglied Vujcic spricht |
| 01.09.26 | EZB-Mitglied Vujcic spricht |
| 01.09.26 | Gesamte Fahrzeugverkäufe |
| 01.09.26 | API wöchentlicher Rohöllagerbestand |