| Goldpreis und Ölpreis |
18.08.2026 07:11:47
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Goldpreis: Zurückhaltung vor Fed-Protokoll
Der Dollarindex bewegte sich gegenüber den meisten wichtigen Währungen weiterhin nur knapp oberhalb seiner Mehrmonatstiefs. Eine schwächere US-Währung macht in Dollar gehandelte Metalle für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger. Nachdem es im Juli überraschend zu Arbeitsplatzverlusten gekommen war, die Verbraucherpreisinflation niedriger als erwartet ausgefallen war und sich die Einzelhandelsumsätze schwächer entwickelt hatten, änderten sich die Markterwartungen deutlich: Statt einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September wird inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von über 63 Prozent mit unveränderten Zinsen gerechnet. Am Nachmittag dürften sich die Marktakteure vor allem für den ADP-Wochenbericht sowie die Im- und Exportpreise stark interessieren. Zur Erinnerung: Im Juli meldete das US-Arbeitsministerium einen unerwarteten Rückgang bei der Zahl neu geschaffener Stellen um 23.000.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 24,10 auf 4.449,60 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Geopolitische Risikoprämie steigt
Der Ölpreis ist im frühen Dienstagshandel gestiegen, da die Aussichten auf eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten schwanden. Der Iran kündigte eine offensivere militärische Haltung an, während die USA eine Verlängerung der Waffenruhe ausschlossen. Dadurch nahmen die Sorgen um die globale Energieversorgung erneut zu. Unabhängig davon verhandelt der Iran derzeit mit dem Oman über ein Abkommen zur Verwaltung der Straße von Hormus und erklärt, beide Seiten stünden kurz vor einer Einigung. Trump reagierte auf diese Gespräche jedoch mit der Drohung, den Golfstaat zu bombardieren, der seit Langem ein Sicherheitspartner der USA ist. Auf kurze Sicht dürfte zudem der für den Abend angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute (22.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Zur Erinnerung: Vor einer Woche wurde ein unerwartetes Lagerplus von 9,07 Mio. Barrel gemeldet.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,65 auf 85,15 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,56 auf 91,43 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 84,99 | 0,49 | 0,58 |