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Goldpreis und Ölpreis 14.03.2025 08:16:47

Goldpreis mit neuem Rekord - Future zeitweise über 3.000-Dollar-Marke

Goldpreis mit neuem Rekord - Future zeitweise über 3.000-Dollar-Marke

von Jörg Bernhard

Verantwortlich hierfür war angesichts sinkender US-Aktienindizes die verstärkte Risikoaversion sowie wachsende Erwartungen, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen senken könnte. Zuletzt drohte US-Präsident Donald Trump mit Zöllen von 200 Prozent auf europäischen Wein und andere alkoholische Getränke, nachdem die EU eine 50%ige Steuer auf US-Whiskey-Exporte verhängt hatte. Unterdessen deuteten - nach den US-Konsumentenpreisen - auch die jüngsten Produzentenpreise darauf hin, dass der Preisdruck im Februar nachlässt und im Gegenzug die Zinshoffnung wächst. Am Nachmittag dürften sich die Marktakteure für den Index der Uni Michigan zum Konsumentenvertrauen stark interessieren. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich dieser gegenüber dem Vormonat von 64,7 auf 63,1 Punkte reduziert haben. Am Abend dürften sich die Marktakteure zudem für den Commitments-of-Traders-Report des US-Terminbörsenbetreibers (21.30 Uhr) stark interessieren. Dieser informiert einmal pro Woche über die Stimmung bei Gold-Futures. Am Abend dürfte zudem der Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Dieser informiert einmal pro Woche über die Stimmung der verschiedenen Marktakteure bei Gold-Futures, dessen April-Kontrakt im frühen Freitagshandel kurzzeitig sogar über die Marke von 3.000 Dollar gestiegen war.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 0,90 auf 2.947,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Technische Erholung vor dem Wochenende

Unterstützung erhielt der Ölpreis durch neue US-Sanktionen gegen iranisches Öl und die unter Hongkong-Flagge fahrenden Schiffe. Begrenzt wurde die Erholungstendenz allerdings durch die weiterhin bestehenden makroökonomischen Unsicherheiten. Die Internationale Energieagentur (IEA) befürchtet mittlerweile, dass aufgrund des sich zuspitzenden Handelskriegs ein wachsender Angebotsüberschuss immer wahrscheinlicher wird. So rechnet die IEA, dass das globale Ölangebot in diesem Jahr die Nachfrage um rund 600.000 Barrel pro Tag übersteigen wird, was u.a. auf das Produktionswachstum in den USA zurückzuführen sei. Zugleich wurde die Nachfrage nach unten revidiert. Auf Wochensicht steuert der Ölpreis auf den achten wöchentlichen Rückgang in Folge zu - die längste Verlustserie seit August 2015.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,21 auf 67,47 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,17 auf 70,78 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.at

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Ölpreis (Brent) 74,78 0,04 0,05
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