| Goldpreis und Ölpreis |
12.08.2026 08:11:06
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Goldpreis: Hochspannung wegen Inflationsdaten und Charttechnik
Pakistans Verteidigungsminister erklärte, die USA und der Iran stünden kurz vor "einer Art Vereinbarung" zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. Dies sagte er, obwohl beide Seiten ihre Positionen hinsichtlich der für die weltweiten Energieflüsse entscheidenden Wasserstraße zuletzt offensichtlich verschärft hatten. Vor der Bekanntgabe der Inflationsdaten hielten sich die Händler mit größeren Positionierungen allerdings zurück. Der von der Fed besonders stark beachtete Verbraucherpreisindex dürfte laut einer Bloomberg-Umfrage im Juli um 0,1 Prozent gestiegen sein, nachdem er im Vormonat um 0,4 Prozent gefallen war. Nach dem schwachen US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag könnte eine Abschwächung des Preisauftriebs dazu beitragen, die Inflationssorgen innerhalb der Fed etwas zu verringern. Für zusätzliche Spannung sorgt die Charttechnik, da sich der Goldpreis aktuell auf Tuchfühlung mit der 100-Tage-Linie befindet.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 11,30 auf 4.452,40 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: API-Wochenbericht verpufft
Die Marktstimmung bleibt angesichts der anhaltenden geopolitischen Risiken und vor der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten bei leicht aufwärts gerichteter Tendenz verhalten. Bei einem Angriff der Huthi auf ein Schiff in ägyptischem Besitz wurden am Dienstag vier Besatzungsmitglieder getötet, wie das jemenitische Verkehrsministerium mitteilte. Gleichzeitig erklärte das US-Militär, es habe ein Containerschiff angegriffen, das versucht habe, einen iranischen Hafen anzulaufen. Obwohl der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein unerwartetes Lagerplus in Höhe von 9,1 Millionen Barrel ausgewiesen hat, tendierte der Ölpreis weiter bergauf. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf den Wochenbericht der Energy Information Administration (16.30 Uhr). Analysten rechnen mit einem Rückgang der gelagerten Ölmengen um 500.000 Barrel und bei Benzin und Destillaten mit Reduktionen um jeweils 1,6 Millionen Barrel.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,87 auf 84,07 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,88 auf 89,79 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 82,85 | -0,35 | -0,42 |