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Goldpreis und Ölpreis 11.05.2026 08:41:53

Goldpreis: Comeback der Inflationssorgen belastet

Goldpreis: Comeback der Inflationssorgen belastet

von Jörg Bernhard

Fehlende Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben den Ölpreis nach oben getrieben. Dadurch nahmen die Sorgen zu, dass eine höhere Inflation die Zinsen länger auf hohem Niveau halten könnte. US-Präsident Donald Trump wies am Sonntag die Antwort Irans auf einen US-Vorschlag für Friedensgespräche zurück. Damit schwanden die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des inzwischen zehn Wochen andauernden Konflikts. Der anhaltende Krieg mit dem Iran und die dadurch ausgelösten Schocks bei Ölpreisen und Energieversorgung stehen laut einem am Freitag veröffentlichten halbjährlichen Bericht der US-Notenbank inzwischen ganz oben auf der Liste der Risiken für die Finanzstabilität. Anleger richten ihren Blick nun auf die im Laufe dieser Woche anstehenden US-Inflationsdaten für April. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich die jährliche Teuerung von 3,3 auf 3,4 Prozent erhöht haben.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis 8.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 57,70 auf 4.673,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: ING-Analysten sehen weiterhin Risiken

Weil US-Präsident Donald Trump die Antwort Irans auf einen US-Vorschlag "inakzeptabel" nannte, ging es mit dem Ölpreis deutlich nach oben und führte zu erneuten Angebotssorgen, schließlich bleibt die Straße von Hormus weiterhin weitgehend geschlossen. Laut Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser habe die Welt habe in den vergangenen zwei Monaten rund eine Milliarde Barrel Öl verloren und die Energiemärkte würden Zeit benötigen, um sich selbst bei einer Wiederaufnahme der Lieferungen zu stabilisieren. Analysten der ING gehen davon aus, dass selbst im Falle eines nachlassenden Ölpreisschocks das Risiko erneuter Störungen in der Straße von Hormus, niedriger Lagerbestände und einer schwächeren politischen Koordination beim Ölpreis weiterhin zu einer geopolitische Risikoprämie in den Preisen führen würde. Sie erwarten, dass die Nordseemarke Brent bis Ende 2026 über 90 Dollar verharren und sich 2027 im Bereich von 80 bis 85 Dollar einpendeln wird.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 8.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 4,41 auf 99,83 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 4,06 auf 105,35 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.at

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