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BTC-Kritiker 12.02.2026 16:09:00

Silber-Explosion: US-Ökonom Peter Schiff sieht Bitcoin-Kollaps voraus

Silber-Explosion: US-Ökonom Peter Schiff sieht Bitcoin-Kollaps voraus

• Silberpreis springt hoch
• Peter Schiff warnt vor umgekehrter Entwicklung beim BTC
• Der US-Ökonom ist für ähnliche Warnungen bekannt

Silber erlebte jüngst einen beispiellosen Höhenflug: Der Preis des Edelmetalls schoss 2025 um beeindruckende 150 Prozent nach oben und setzte diesen Trend zeitweise auch im neuen Jahr fort: Ende Januar erreichte er ein Rekordhoch bei 116,63 US-Dollar, bevor eine Korrektur eintrat. Doch während Silber 2026 neue Rekorde feierte, warnte US-Ökonom Peter Schiff einmal mehr vor einem dramatischen Absturz des Bitcoin.

China als Preistreiber: Exportkontrollen befeuern Silber-Nachfrage

Im Gegensatz zu Gold, dessen jüngster Preisanstieg vor allem durch geopolitische Unsicherheit und die Politik von US-Präsident Trump getrieben wurde, hatte der Silber-Boom laut einem Bericht der Deutsche Presseagentur (dpa) andere Ursachen. China spielt dabei die zentrale Rolle: Anfang Januar verhängte Peking Exportkontrollen für Silber, um das strategisch wichtige Metall für die heimische Industrie zu sichern. Diese Maßnahme verschärft die ohnehin angespannte Versorgungslage dramatisch.

"Silber ist ein Zwittermetall", erklärte Michael Eubel, der Leiter des Edelmetallgeschäfts der BayernLB in München, laut dpa. "Eine Hälfte der Produktion wird für die Industrie benötigt, die andere geht in den Anlagemarkt." Diese Doppelrolle macht das Edelmetall besonders anfällig für Versorgungsengpässe - und treibt die Preise in immer neue Höhen.

Industrie-Boom befeuert Silber-Hunger: KI, Solarenergie und E-Mobilität als Treiber

Laut CCN basiert der Silberpreis-Anstieg daher weniger auf Spekulation als auf realem Nachfragedruck aus der Wirtschaft, denn die industrielle Nachfrage nach Silber explodiert regelrecht. Das Metall ist unverzichtbar für Solarzellen, Elektrofahrzeuge und fortschrittliche Elektronik - Sektoren, die durch massive Investitionen in grüne Energie und KI-Infrastruktur rasant expandieren. Rechenzentren und die Halbleiterproduktion verschärfen die Versorgungslücke zusätzlich und treiben die Preise weiter nach oben.

Peter Schiff warnt: Bitcoin-Crash steht bevor

Während Silber im Januar daher von Rekord zu Rekord eilte, schlug der langjährige Gold- und Silber-Befürworter Peter Schiff für die größte Kryptowährung erneut Alarm. Der US-Ökonom prophezeite einen dramatischen Bitcoin-Kollaps - und nannte ausgerechnet die Silber-Rally als Vorboten. "Was mit Silber passiert, wird auch mit Bitcoin passieren, nur in umgekehrter Richtung", schrieb Schiff auf X. "Der spektakuläre Anstieg von Silber wird den katastrophalen Zusammenbruch von Bitcoin einleiten. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt."

Tatsächlich hat Bitcoin seit Jahresbeginn Schwierigkeiten. Trotz eines kurzen Anstiegs Anfang Januar über die 97.000-Dollar-Marke, ging es für die Kryptowährung 2026 vor allem abwärts - mit einer Beschleunigung Anfang Februar. Die zunehmende Korrelation mit Aktienmärkten begrenze das Aufwärtspotenzial in Zeiten makroökonomischen Stresses zusätzlich, so CCN.

Schiff - ein bekannter Bitcoin-Gegner

Schiffs pessimistische Haltung gegenüber Bitcoin ist nicht neu: Über die Jahre hinweg hat er wiederholt den Zusammenbruch der weltweit beliebtesten Kryptowährung vorausgesagt und Anleger zum Umstieg auf Edelmetalle aufgefordert. Viele seiner Prognosen haben sich jedoch nicht bewahrheitet - Bitcoin erreichte trotz seiner Warnungen mehrere Allzeithochs. Dennoch bleibt der Ökonom seiner Linie treu. Schiff argumentiert, dass Bitcoin im Gegensatz zu Silber keinen inneren Wert besitze. Während das Edelmetall eine klare industrielle Verwendung habe, werde der Bitcoin-Preis seiner Ansicht nach nur durch Hype und spekulative Exzesse getrieben - was die Kryptowährung anfällig für eine schnelle Auflösung mache.

Redaktion finanzen.at

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Bildquelle: Lightboxx / Shutterstock.com