12.02.2014 19:22:59

WAZ: Achterbahnfahrt an den Tankstellen. Kommentar von Frank Meßing

Essen (ots) - Die heftige Debatte um die Spritpreise hat sich beruhigt. Um fünf bis sechs Cent pro Liter sind sie im vergangenen Jahr gesunken. Dabei wird leicht übersehen, dass 2013 immer noch das zweitteuerste Jahr in der Geschichte war. Autofahrer werden offenbar bescheiden und sind schon zufrieden, dass die Benzinpreise nicht noch weiter steigen als im bisherigen Rekordjahr 2012. Die Proteste aus der Politik und die Einführung der Markttransparenzstelle scheinen aber dennoch Wirkung zu zeigen. Der Tankstellenmarkt ist 2013 mächtig in Bewegung geraten. Preisunterschiede von bis zu 15 Cent für den Liter Sprit an nur einem Tag sind inzwischen der Normalfall. Das zeigt: Die Marktmechanismen funktionieren. Wenn eine Tankstelle den Preis erhöht und die Nachbarn nicht mitziehen, muss sie wieder runter gehen, um nicht alle Kunden zu verlieren. Verbraucher können von dieser Achterbahnfahrt der Preise profitieren. Sie müssen allerdings viel Zeit und Geduld mitbringen, wenn sie das ständige Auf und Ab an den Tanksäulen beobachten wollen. Verlässlichkeit hat die Markttransparenzstelle noch nicht gebracht.

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