02.01.2026 16:46:00

Österreichische Staatsanleihen im Späthandel tiefer

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Freitag im Späthandel gesunken. Im Gegenzug stiegen die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe legte um 3 Basispunkte auf 3,14 Prozent zu. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 24 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future verlor 0,27 Prozent auf 127,24 Punkte.

Am Vormittag veröffentlichte das Arbeits- und Sozialministerium die aktuellsten Arbeitslosenzahlen. Ende Dezember 2025 waren demnach 434.572 Menschen in Österreich arbeitslos oder in AMS-Schulung, um 2,0 Prozent bzw. 8.560 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent, um 0,2 Prozentpunkte höher als im Dezember 2024.

Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone verschlechterte sich Ende des vergangenen Jahres weiter und erreichte den tiefsten Stand seit neun Monaten. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global fiel im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 48,8 Punkte, wie S&P am Freitag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit ist der Indexwert den zweiten Monat in Folge gesunken und erreichte den tiefsten Stand seit März.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,18 2,16 +0,02 4 5 Jahre 2,68 2,67 +0,01 20 10 Jahre 3,14 3,11 +0,03 24 30 Jahre 3,89 3,85 +0,04 36

rst/mik

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