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22.10.2024 12:50:43
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-
Die Deutsche Telekom verabschiedet sich von der 2G-Technologie (GSM), um mehr Frequenzen für neuere Mobilfunkstandards zu haben, schneidet damit aber ältere Mobiltelefone vom Empfang ab. Voraussichtlich zum 30. Juni 2028 wird der Telekomdienstleister die veraltete 2G-Technik in den Ruhestand schicken.
MUNICH RE
wird trotz hoher Schäden unter anderem durch den Hurrikan "Helene" und die voraussichtliche Belastung durch "Milton" zuversichtlicher für das Gesamtjahr. Der Rückversicherer geht nun davon aus, das Gewinnziel von 5 Milliarden Euro im Gesamtjahr zu übertreffen.
SAP
Laut Finanzvorstand Dominik Asam hat SAP keine Notwendigkeit gesehen, den Ausblick für das Cloud-Wachstum nach dem dritten Quartal gesondert zu erhöhen. "Bei den Cloud-Umsätzen sind wir exakt auf dem Pfad, den wir Anfang des Jahres kommuniziert haben", sagte der CFO im Gespräch mit Dow Jones Newswires.
BAADER BANK/ERSTE GROUP
Die Baader Bank und die Erste Group starten eine gemeinsame Kooperation im Kapitalmarkt- und Handelsgeschäft.
BECHTLE
leidet unter einer anhaltenden Investitionszurückhaltung vor allem im Mittelstand. Das Ergebnis im dritten Quartal sei unter den hauseigenen Erwartungen und denen des Marktes geblieben. Das Erreichen des Ausblicks für 2024 sei nicht mehr realistisch.
ZF
Der geplante Bau einer Chipfabrik im Saarland steht nach einem Bericht des Handelsblatts vor dem Aus. Der Autozulieferer ZF ziehe sich aus dem 2,75 Milliarden Euro teuren Projekt zurück, berichtet die Zeitung aus Regierungs- und Branchenkreisen.
KNAUS TABBERT
hat ihre Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Das Marktumfeld sei zwar positiv, die deutlich gestiegenen Finanzierungskosten würden den Handel jedoch weiterhin vor Herausforderungen in der Finanzierung seine Lagerbestände stellen. Demzufolge müsse Knaus Tabbert die Produktionsplanung für 2024 nochmals anpassen und werde die aktive Vermarktung der Bestände priorisieren.
HYUNDAI MOTOR INDIA
hat nach der bisher größten Börsennotierung in dem südasiatischen Land ein schwaches Handelsdebüt gegeben, ein Zeichen dafür, dass die Anleger bei neuen Angeboten in einem lebhaften Aktienmarkt wählerischer werden.
MULBERRY
wertet das vom Online-Händler Frasers Group ins Spiel gebrachte verbesserte potenzielle Übernahmeangebot mit einer Gesamtbewertung von 111 Millionen Pfund als "unhaltbar". Man werde sich darauf konzentrieren, die Geschäftsentwicklung voranzutreiben, erklärte Mulberry und verwies überdies darauf, dass Großaktionär Challice Limited seine Aktien nicht verkaufen wolle.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln
(END) Dow Jones Newswires
October 22, 2024 06:51 ET (10:51 GMT)
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