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06.09.2024 13:07:41
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13:06 Uhr) +++++
INDEX Stand +- % +-% YtD
E-Mini-Future S&P-500 5.477,00 -0,6% +11,5%
E-Mini-Future Nasdaq-100 18.747,75 -1,1% +7,7%
Euro-Stoxx-50 4.792,72 -0,5% +6,0%
Stoxx-50 4.396,36 -0,3% +7,4%
DAX 18.475,62 -0,5% +10,3%
FTSE 8.221,50 -0,2% +6,6%
CAC 7.413,48 -0,2% -1,7%
Nikkei-225 36.391,47 -0,7% +8,8%
EUREX Stand +/- Punkte +/- Punkte YtD
Bund-Future 134,63 +0,46 -2,54
+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 69,21 69,15 +0,1% +0,06 -2,5%
Brent/ICE 72,77 72,69 +0,1% +0,08 -3,4%
GAS VT-Settlem. +/- EUR
Dutch TTF 37,15 35,87 +3,6% +1,29 +7,9%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.518,97 2.516,77 +0,1% +2,20 +22,1%
Silber (Spot) 28,85 28,83 +0,1% +0,02 +21,3%
Platin (Spot) 930,82 929,00 +0,2% +1,82 -6,2%
Kupfer-Future 4,08 4,08 +0,1% +0,01 +3,6%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
Die Ölpreise notieren wenig verändert. Die Entscheidung der Opec+, ihre geplanten Fördermengenerhöhungen um zwei Monate zu verschieben, kam angesichts des starken Drucks, dem die Ölpreise in den letzten Monaten ausgesetzt waren, nicht überraschend, so ANZ Research.
+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++
Im Vorfeld der Bekanntgabe der potenziell richtungweisenden US-Arbeitsmarktdaten für August deuten die Futures auf die wichtigen US-Indizes zum Start Verluste von bis zu 1,1 Prozent an. Das spiegelt ausgeprägte Vorsicht der Akteure wider und die Befürchtung, dass die Daten enttäuschend ausfallen und damit wieder Rezessionsangst schüren könnten - ähnlich wie vor Monatsfrist rund um die Jobdaten für Juli. Die Arbeitsmarktzahlen gelten als maßgeblich für die Zinspolitik der US-Notenbank. Volkswirte rechnen mit 161.000 (zuvor: 114.000) neu geschaffenen Stellen. Die Arbeitslosenquote soll leicht auf 4,2 (4,3) Prozent sinken, der Anstieg der Stundenlöhne wird auf 3,7 (3,6) Prozent zum Vorjahr geschätzt. Unter den Einzelwerten rutschen Broadcom vorbörslich um 8,9 Prozent ab. Der Chiphersteller hat seinen Umsatz im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal dank seiner Chips für KI-Anwendungen und der Übernahme von VMware zwar gesteigert. Gleichzeitig verbuchte er aber einen Verlust und zudem fiel der Ausblick schwächer aus als erwartet. UiPath machen einen Satz um fast 10 Prozent. Das Softwareunternehmen hat seinen Jahresausblick erhöht und kauft Aktien zurück. Smith & Wesson Brands büßen fast 9 Prozent ein, nachdem der Waffenhersteller einen Quartalsverlust mitgeteilt hat.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++
- US
14:30 US/Arbeitsmarktdaten August
Beschäftigung ex Agrar
PROGNOSE: +161.000 gg Vm
zuvor: +114.000 gg Vm
Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 4,2%
zuvor: 4,3%
durchschnittliche Stundenlöhne
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,7% gg Vj
zuvor: +0,2% gg Vm/+3,6% gg Vj
+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++
Etwas leichter - Im Vorfeld des wichtigen US-Arbeismarktberichtes neigen Anleger dazu, ihr Risiko nochmals zu minimieren. Ein schwächerer Arbeitsmarkt dürfte am Markt die Spekulation auf eine deutliche Zinssenkung der Fed erhöhen, meint Marktstratege Jeffrey Roach von LPL Financial. Im europäischen Handel heißt es, der Markt gehe gut abgesichert in die Daten. Das Hedging im Vorfeld sei so hoch, am Optionsmarkt gingen in den Hauptindizes seit Tagen mehr als doppelt so viele Puts wie Calls um. Raiffeisen Bank International (RBI) fallen um 5 Prozent, nachdem ein Gerichtsurteil in Russland den Verkaufsprozess der Mehrheitsbeteiligung an ihrer russischen Tochter AO Raiffeisenbank blockiert hat. Bayer (+1,4%) bauen ohne neue Nachrichten ihre Bodenbildung aus. Die jüngsten Gerichtserfolge in den USA hätten zuversichtlich gemacht, dass künftige Risiken ausreichend im Kurs eingepreist seien, heißt es. Symrise steigen um 1,0 Prozent, nachdem Goldman Sachs die Aktie von einer Verkaufsempfehlung befreit hat. Die Aktien von Grenke bauen ihre Verluste auf 14 Prozent aus. Nach dem Verlust ihrer Risikovorständin hat sich auch die Bafin kritisch geäußert und die "Sicherstellung der ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation und Mängelbeseitigung in der Geldwäscheprävention" angeordnet. Atoss Software verlieren gut 10 Prozent auf 118,60 Euro, nachdem sich der Unternehmensgründer von Aktien getrennt hat. Der Platzierungspreis lag mit 120 Euro deutlich unter den jüngsten Kursniveaus.
+++++ DEVISEN +++++
zuletzt +/- % Fr., 8:09 Do, 17:15 % YTD
EUR/USD 1,1108 -0,0% 1,1118 1,1087 +0,6%
EUR/JPY 158,70 -0,4% 158,49 159,52 +2,0%
EUR/CHF 0,9357 -0,2% 0,9362 0,9398 +0,8%
EUR/GBP 0,8435 +0,1% 0,8435 0,8424 -2,8%
USD/JPY 142,86 -0,4% 142,58 143,86 +1,4%
GBP/USD 1,3169 -0,1% 1,3181 1,3161 +3,5%
USD/CNH (Offshore) 7,0819 -0,1% 7,0822 7,0938 -0,6%
Bitcoin
BTC/USD 56.202,10 +0,1% 56.357,90 56.505,55 +29,1%
Am Devisenmarkt gibt der Dollar im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts moderat nach. Der Dollarindex fällt um 0,1 Prozent. Der Dollar könnte weiter unter Druck geraten, wenn die US-Arbeitsmarktdaten deutlich schwächer ausfallen, so die Commerzbank. Dies würde möglicherweise die Ängste vor einer US-Rezession neu entfachen und den Markt dazu veranlassen, die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte auf der nächsten Fed-Sitzung höher einzupreisen. Ein wesentlich besserer Bericht würde die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte erhöhen und dem Dollar Auftrieb geben.
+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++
Leichter - Marktteilnehmer hielten sich im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts zurück. Von ihm erhoffen sie sich neue Erkenntnisse über die Lage der US-Konjunktur. In Tokio gab der Nikkei-225-Index weiter nach. Sollte der US-Jobbericht Rezessionssignale aussenden, dürfte es für den Nikkei in Richtung 35.500 Punkte weiter nach unten gehen, sagte Analyst Masahiro Ichikawa von Sumitomo Mitsui DS Asset Management. Weiter kam Gegenwind vom weiter aufwertenden Yen. Dazu bremste, dass im Juli die Ausgaben der privaten japanischen Verbraucher nur minimal gestiegen waren. In Seoul verzeichnete der Kospi das vierte Tagesminus in Folge. In Sydney stützten erneut festere Bankaktien. Commonwealth Bank schlossen auf einem Allzeithoch. Bremser waren - ebenfalls wie zuletzt - Aktien aus dem Rohstoff- und Ölsektor angesichts der in dieser Woche wieder mauen Konjunkturdaten aus China. In Hongkong war der Handel am Freitag abgesagt worden wegen des Taifuns "Yagi". Unter den Einzelwerten in Tokio verbilligten sich Seven & I um 1,4 Prozent. Die Einzelhandelsholding hat ein Übernahmegebot der kanadischen Couche-Tard als zu niedrig bezeichnet. In Schanghai beobachteten Teilnehmer leicht steigende Kurse bei Aktien von Wertpapierhändlern vor dem Hintergrund der geplanten Fusion von Guotai Junan Securities und Haitong Securities. Deren Aktien waren vom Handel ausgesetzt. Citic Securities stiegen um 0,6 Prozent, in Shenzhen tendierten East Money Information gut behauptet.
+++++ CREDIT +++++
Leicht ausgeweitet zeigen sich am Freitag die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Unternehmens- und Staatsanleihen (CDS). Vor dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag dürfte sich der Markt kaum noch bewegen. Bei schwächeren Daten dürfte eine erneute Einengung erfolgen, heißt es im Handel mit Blick auf die daraus folgende Erwartung von Zinssenkungen.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++
AIRBUS
hat im August 47 Flugzeug an 31 Kunden ausgeliefert und brutto neue 46 Bestellungen verbucht. In den ersten acht Monaten des Jahres insgesamt wurden insgesamt 447 Maschinen an 75 Kunden übergeben, davon 150 A320neo und 203 A321neo. Zudem wurden 33 Maschinen aus der A350-Familie ausgeliefert.
ATOSS SOFTWARE
Zwei Großaktionäre haben eine Privatplatzierung von Atoss-Software-Aktien bei institutionellen Investoren abgeschlossen und wollen dadurch den Streubesitz und die Liquidität der Aktie erhöhen.
DEUTZ
erfügt künftig auch in Polen über eine eigene zentrale Service- und Vertriebsorganisation. Der Motorenhersteller erwirbt dazu nach eigenen Angaben seinen zentralen Händler BTH Fast vollständig von seinem Gründer Stefan Fabijanski. Ein Kaufpreis wurde nicht bekannt.
GRENKE
Die Grenke Bank AG hat sich eine Rüge der Bafin eingefangen. Wie die Finanzaufsicht mitteilte, hat sie bei der Tochter des Finanzdienstleisters Grenke eine Sicherstellung der ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation und Mängelbeseitigung in der Geldwäscheprävention angeordnet. Das sei das Ergebnis zweier Sonderprüfungen und der Jahresabschlussprüfung 2023.
GRENKE
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
September 06, 2024 07:07 ET (11:07 GMT)
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