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Geändert am: 19.04.2023 22:01:37

ATX schließt schwächer -- DAX dreht letztlich knapp ins Plus -- Wall Street schließen uneinheitlich -- Asiens Börsen beenden Handelstag in Rot

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt schloss am Mittwoch tiefer.

Der ATX notierte kurz nach Handelsbeginn knapp unterhalb der Nulllinie und verlieb auch im weiteren Handelsverlauf auf rotem Terrain. Letztlich beliefen sich die Verluste auf 0,41 Prozent bei einem Schlussstand von 3.262,32 Einheiten.

Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwoch schwächer tendiert. Im Fokus der Anleger standen frische Teuerungsdaten: Die hohe Inflation in der Eurozone hat sich im März deutlich abgeschwächt, die unterliegende Teuerung stieg aber auf ein Rekordniveau. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,9 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Vorläufige Zahlen wurden bestätigt. Im Februar hatte die Rate mit 8,5 Prozent deutlich höher gelegen. Im Gegensatz zur allgemeinen Inflation stieg die Kerninflation weiter an. Mit 5,7 Prozent wurde der höchste Stand seit Bestehen des Währungsraums markiert.

In Großbritannien sind Inflationszahlen für März höher als erwartet aus gefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Verbraucherpreise dort im Schnitt um 10,1 Prozent gestiegen. Im Februar hatte die Rate allerdings noch 10,4 Prozent betragen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt holte bis zum Handelsende seine Verluste auf.

Der DAX startete im Minus und verharrte über weite Strecken des Tagesgeschäfts in der Verlustzone. In den späten Stunden der Sitzung setzte sich dann aber vermehrt eine freundliche Stimmung durch und der DAX ging sogar mit einem knappen Gewinn von 0,08 Prozent (Schlusskurs: 15.895,20 Stellen) in den Feierabend.

Die runde Marke von 16.000 Punkten bleibt generell im Blick, erweist sich aber als zäher Widerstand. Diese Marke sowie das Rekordhoch bei 16.290 Punkten zögen die Anleger in ihren Bann, schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Gewinnmitnahmen blieben überschaubar. Die Sorge, ein neues Rekordhoch zu verpassen, sei derzeit grösser als die Angst vor einem Rücksetzer. Ob Quartalszahlen den DAX stützen, bleibt derweil abzuwarten. Aus den USA lieferte der Streaming-Konzern Netflix negative Vorgaben für den Technologiesektor. Netflix war verhalten ins neue Geschäftsjahr gestartet. Das Nutzerwachstum enttäuschte. Umsatzseitig besser als gedacht schnitt dagegen der niederländische Chipindustrie-Ausrüster ASML im abgelaufenen Quartal ab.

WALL STREET

An der Wall Street hielten sich die Anleger am Mittwoch zurück.

So eröffnete der Dow Jones schwächer und stand auch anschließend im Minus. Er ging 0,23 Prozent tiefer bei 33.897,34 Punkten in den Feierabend. Der technologielastige NASDAQ Composite hingegen konnte zeitweise etwas zulegen, nachdem er zum Start an Punkten verloren hatte. Er schloss mit einem minimalen Plus von 0,03 Prozent auf 12.157,23 Zähler.

Belastend wirkten neben anhaltenden Inflationssorgen auch einige enttäuschende Geschäftszahlen von Unternehmen. So hatten robuste US-Konjunkturdaten zuletzt die Wahrscheinlichkeit ein Stück weit erhöht, dass die Fed etwas länger als derzeit erwartet auf Zinsanhebungskurs bleiben könnte. Aber dadrch würden Aktien im Vergleich zu Anleihen an Attraktivität einbüßen. Aus dem jüngst veröffentlichten Beige Book der US-Notenbank geht hervor, dass sich die Wirtschaftsaktivität in den vergangenen Wochen in den USA kaum verändert hat. Das Beschäftigungswachstum schwächte sich zudem zuletzt etwas ab.

Im Rahmen der Berichtssaison enttäuschte zudem Netflix. Der Streaming-Riese startete verhalten ins neue Geschäftsjahr.

ASIEN

Die wichtigsten Indizes in Asien schlossen am Mittwoch mit Verlusten.

In Tokio notierte der japanische Leitindex Nikkei schließlich mit leichten Einbußen in Höhe von 0,18 Prozent bei 28.606,76 Punkten.

In China zeigte sich der Shanghai Composite letztlich um 0,68 Prozent schwächer bei 3.370,13 Zählern. Daneben nahm in Hongkong der Hang Seng bis zum Handelsende um 1,37 Prozent auf 20.367,76 Stellen ab.

Die Anleger an den Börsen Asiens haben sich am Mittwoch zurückgehalten. Die US-Quartalsberichtssaison der Unternehmen lieferte durchwachsene Signale. Zudem richteten sich die Blicke weiter auf die Geldpolitik der US-Notenbank vor dem bald anstehenden Zinsentscheid.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Datum Unternehmen/Event
19.04.23 AA Industrial Belting (Shanghai) Co., Ltd. Registered Shs -A- / Quartalszahlen
19.04.23 Abbott Laboratories / Quartalszahlen
19.04.23 Abbott Laboratories Cert.Deposito Arg.Repr. 0.5 Shs / Quartalszahlen
19.04.23 Abivax SA / Quartalszahlen
19.04.23 Abivax SA (spons. ADRs) / Quartalszahlen
19.04.23 ABN Amro / Hauptversammlung
19.04.23 ABN AMRO Bank NV Unsponsored American Depositary Receipt Repr 1 Sh / Hauptversammlung
19.04.23 Adex Mining IncShs / Quartalszahlen

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19.04.23 Erzeugerpreisindex - Input n.s.a (Jahr)
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19.04.23 Erzeugerpreisindex - Output n.s.a (Jahr)
19.04.23 Einzelhandelspreisindex (Monat)
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19.04.23 Verbraucherpreisindex - Kernrate (Monat)
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19.04.23 Verbraucherpreisindex - Kernrate (Jahr)
19.04.23 Verbraucherpreisindex (Monat)
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19.04.23 BoE-Mitglied Mann spricht
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19.04.23 Fed Beige Book

Indizes in diesem Artikel

DAX 22 390,84 -0,66%
TecDAX 3 613,72 -0,62%
Dow Jones 42 225,32 0,56%
NASDAQ Comp. 17 601,05 0,87%
NASDAQ 100 19 581,78 0,75%
NIKKEI 225 35 725,87 0,28%
Hang Seng 23 202,53 -0,02%
ATX 4 126,97 -0,67%
Shanghai Composite 3 350,13 0,05%