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Geändert am: 13.06.2024 22:02:13

Nach US-Leitzinsentscheid: ATX schließt mit Verlusten -- DAX letztlich tiefrot -- Wall Street schließlich uneinheitlich -- Asiatische Indizes zum Handelsende uneins

AUSTRIA

Die Wiener Börse präsentierte sich am Donnerstag mit Verlusten.

Der ATX gab bereits kurz nach Handelsbeginn leicht nach. Nach einem kurzen zwischenzeitlichen Ausflug in die Region des Vortagesschluss rutschte er im Laufe des Nachmittags tiefer ins Minus und ging schließlich mit minus 1,58 Prozent bei 3.603,90 Punkten in den Feierabend.

Zur Wochenmitte hatten noch unerwartet niedrige US-Inflationszahlen beflügelt, da sie Hoffnungen auf eine näher rückende Leitzinssenkung in den USA geschürt haben. Am Vorabend nach Börsenschluss in Europa hat die Fed laut Helaba-Analysten aber keine Eile bezüglich der Zinswende erkennen lassen und drückte damit international auf die Stimmung der Aktienanleger.

Am heimischen Aktienmarkt gestaltete sich die Meldungslage sehr dünn. Ex Dividende wurde am Berichtstag die UNIQA-Aktie gehandelt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex bewegte sich am Donnerstag tief im Minus.

Der DAX eröffnete nahezu unbewegt zum Vortag, gab jedoch schon kurz darauf leicht nach. Im Verlauf weitete er die Verluste deutlich aus, dabei fiel er sogar unter die Marke von 18.300 Punkten. Letztlich verlor er 1,96 Prozent auf 18.265,68 Zähler.

Vom gestrigen Zinsoptimismus am deutschen Aktienmarkt war am Donnerstag nichts mehr zu spüren. Auch wenn die US-Verbraucherpreise im Mai etwas weniger stark gestiegen waren als erwartet, hält die amerikanische Notenbank an ihrer Hochzinspolitik fest und deutet für dieses Jahr nur eine Zinssenkung an. So lautete das Fazit der Bekanntgabe aktueller Inflationsdaten und der US-Notenbanksitzung vom sogenannten "Super-Mittwoch". "Die Fed äußerte sich vorsichtig, trotz der sich abkühlenden Inflation", kommentierten die Experten der UBS.

Die Androhung europäischer Sonderzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge belastete auch am Donnerstag die Aktien hiesiger Autobauer. Marktexperte Andreas Lipkow warnte davor, dass diese Maßnahme sehr schnell nach hinten losgehen könnte. Experten hatten bereits am Vortag vor einer entsprechenden Reaktion Chinas gewarnt und darauf hingewiesen, dass mittlerweile auch deutsche Hersteller Autos aus Fernost nach Europa importierten. Auch diese Einfuhren würden durch Zölle verteuert, hieß es.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich.

Der Dow Jones Index notierte zum Start der Sitzung minimal tiefer und zeigte sich auch im weiteren Verlauf schwächer. Schlussendlich ging er 0,17 Prozent schwächer bei 38.646,58 Zählern in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite ging derweil stärker in den Handel und gewann auch weiterhin, wobei er zwischenzeitlich sogar ein neues Allzeithoch markieren konnte. Zum Ende der Sitzung gewann er noch 0,34 Prozent auf 17.667,56 Punkte.

Zwar hatte die Zinssenkungsdebatte in den USA neue Nahrung erhalten und stützte somit die Wall Street. Doch zugleich rückten die falkenhaften Äußerungen der US-Notenbank stärker ins Bewusstsein und ließen die Kurse von den Tageshochs deutlich zurückkommen. Denn die Fed-Verlautbarungen waren laut Händlern am Vorabend zu sehr vernachlässigt worden.

Der Markt habe den günstig ausgefallenen Inflationsdaten zunächst mehr Bedeutung beigemessen als den Zinsprojektionen der US-Notenbanker. Händler waren "mehr auf die positiven Inflationsnachrichten fokussiert - in der Hoffnung, dass weitere ähnliche Berichte den Weg für schnellere Zinssenkungen ebnen werden", schaute Analyst Henry Allen von der Deutschen Bank zurück.

ASIEN

An den Märkten in Asien zeigte sich am Donnerstag keine einheitliche Tendenz.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel bis zum Handelsende um 0,40 Prozent auf 38.720,47 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite letztlich 0,28 Prozent auf 3.028,92 Einheiten. In Hongkong schloss der Hang Seng hingegen um 0,97 Prozent fester bei 18.112,63 Zählern.

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag an die durchwachsene Entwicklung der Vortage anknüpft. Während technologielastige Börsen wie Hongkong von der Stärke der US-Technologiewerte profitierten, verzeichneten andere Börsen leichte Verluste.

Damit war die Reaktion auf die Vorgaben aus den USA gedämpft. Die US-Inflationsdaten und die Sitzung der US-Notenbank hatten am Mittwoch ein eher uneinheitliches Bild vermittelt. Zeugten die jüngsten US-Verbraucherpreise von einer nachlassenden Inflationsdynamik, so blieben die US-Währungshüter doch zurückhaltend. "Zu raschen Zinssenkungen wird es nicht kommen, so viel lässt sich sagen", betonte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. "Fed-Chef Jerome Powell blieb in der Pressekonferenz vorsichtig, das heißt, die US-Währungshüter werden weiterhin datenabhängig agieren." Immerhin stimmen die mittelfristigen Perspektiven. "Für die kommenden zwei Jahre sehen die Projektionen Zinssenkungen im Umfang von 200 Basispunkten vor", so Gitzel. "Das Credo lautet also: Im laufenden Jahr weniger, dafür im kommenden Jahr mehr."

Japanische Aktien schwächelten am Donnerstag erneut. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins Nikkei Asia, wonach die japanische Notenbank im Rahmen der anstehenden Sitzung erwägen könnte, ihre Bestände an heimischen Staatsanleihen zu reduzieren.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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