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Geändert am: 02.01.2026 22:01:46

ATX geht fester ins Wochenende -- DAX letztlich etwas höher -- Wall Street schlussendlich uneins -- Hang Seng zum Handelsende stark - Tokio und Festlandchina geschlossen

AUSTRIA

Anleger an der Wiener Börse griffen am Freitag zum Start ins neue Handelsjahr zu.

Der ATX bewegte sich zunächst auf rotem Terrain, konnte im Verlauf jedoch in die Gewinnzone vordringen. Sein Schlussstand: 5.351,75 Punkte (+0,48 Prozent).

Der Wiener Aktienmarkt hat am Freitag im Verlauf ins Plus gedreht. Wichtige Unternehmensnachrichten gab es nicht. Viele Marktteilnehmer waren knapp nach dem Jahreswechsel zudem noch gar nicht aktiv. Das Arbeits- und Sozialministerium veröffentlichte die Arbeitslosenzahlen für Dezember. Ende Dezember 2025 waren demnach 434.572 Menschen in Österreich arbeitslos oder in AMS-Schulung, um 2,0 Prozent bzw. 8.560 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent, um 0,2 Prozentpunkte höher als im Dezember 2024.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt startete unentschlossen ins Jahr 2026.

Der DAX eröffnete die Sitzung marginal höher und bewegte sich zunächst weiterhin auf grünem Terrain. Im Anschluss wechselte er jedoch häufiger sein Vorzeichen. Letztlich beendete er den Handel leichte 0,20 Prozent fester bei 24.539,34 Punkten.

Am Freitag zwischen Neujahr und dem Wochenende waren viele Investoren noch nicht aus der Pause zum Jahreswechsel zurück. Unternehmens- sowie Wirtschaftsdaten waren Mangelware. Das Geschehen am Markt dürfte daher erst ab der kommenden Woche wieder Fahrt aufnehmen. Gerade bei etwas kleineren Einzelwerten waren bei geringem Handelsvolumen aber auch größere Ausschläge zu sehen.

Der Start in das Börsenjahr 2026 ist dem deutschen Aktienmarkt dennoch geglückt. Mit einem Anstieg bis auf rund 24.677 Punkte nahm der DAX am Freitag zeitweise Kurs auf das Rekordhoch vom Oktober bei 24.771 Punkten und knüpfte an sein starkes Jahr 2025 mit einem Gewinn von 23 Prozent an.

Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sieht den DAX jedoch vor einem herausfordernden Börsenjahr. Die Unternehmensgewinne seien im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekord geklettert, die Aktienkurse gleichzeitig allerdings deutlich stärker angestiegen als die Gewinne. "Und so geht der deutsche Leitindex mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17,6 in das Jahr 2026. Beim Jahreswechsel 2024/2025 war das KGV mit 15,0 noch 2,6 Punkte billiger".

Neben dem Dauerbrenner Künstliche Intelligenz (KI) - hier befürchten Beobachter eine deutlichere Kurskorrektur in absehbarer Zeit - bleiben geopolitische Krisenherde im Fokus. In Europa lässt im Ukraine-Krieg ein echter Durchbruch weiterhin auf sich warten. In Amerika sorgt das Vorgehen der USA gegenüber Venezuela für Anspannung und in Asien könnte 2026 der China-Taiwan-Konflikt stärker zum Thema werden.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich am Freitag wechselhaft.

Der Dow Jones stieg anfänglich minimal, fiel zeitweise leicht ins Minus zurück, konnte dann aber wieder Gewinne verzeichnen. Schlussendlich beendete er die Sitzung 0,66 Prozent höher bei 48.382,57 Punken.
Der NASDAQ Composite startete mit einem deutlichen Plus und gewann zunächst auch weiterhin. Anschließend wechselte das Börsenbarometer mehrfach das Vorzeichen. Er verabschiedete sich 0,03 Prozent tiefer bei 23.235,63 Einheiten aus dem Handel.

Rückenwind lieferte laut Marktbeobachtern eine erneute Welle der Zuversicht im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Positive Impulse für Technologie- und KI-Titel kamen derweil aus Asien: Dort legten die Aktien von Baidu im Zuge geplanter Börsenpläne für die Halbleitersparte zu. Zudem feierte der KI-Chiphersteller Biren Technology ein erfolgreiches Börsendebüt, während Samsung-Aktien ein neues Rekordniveau erreichten. Auch die sogenannten "Magnificent 7", die sieben führenden US-Technologiekonzerne, zeigten sich durchweg fester.

ASIEN

Am Freitag verbuchte der Hang Seng Gewinne, während die Börsen in Tokio und Festlandchina geschlossen blieben.

In Tokio schloss der Nikkei 225 bereits am 30. Dezember mit einem Verlust von 0,37 Prozent bei 50.339,48 Punkten. In Tokio blieb das Parkett am 31. Dezember traditionell geschlossen. Der Börsenindex krönte ein historisches Jahr. Mit einem massiven Jahresplus von rund 27 Prozent und dem Überspringen der psychologisch wichtigen Marke von 50.000 Punkten erwies sich der japanische Markt als einer der stärksten weltweit. Auch vor dem Wochenende fand noch kein Handel statt.

Die Festlandbörsen in China zeigten sich am Silvestertag etwas widerstandsfähiger. Der Shanghai Composite pendelte über weite Strecken um die Nulllinie und beendete den Handel schließlich mit einem minimalen Plus von 0,09 Prozent bei 3.968,84 Punkten. Damit rettete der Index eine positive Stimmung in das neue Jahr, gestützt durch jüngste Signale aus Peking über weitere fiskalische Unterstützungsmaßnahmen für den Binnenkonsum. Auf Jahressicht verbuchte der Index einen soliden Zuwachs von gut 18 Prozent. Am Freitag blieb der Handel noch aus.

Der Hang Seng gewann vor dem Wochenende letztlich 2,76 Prozent auf 26.338,47 Einheiten.

Günstige Impulse gab es aus China. Die Stimmung der chinesischen Industrie hatte sich im Dezember entgegen den Erwartungen von Experten besser als erwartet entwickelt. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking legte der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe um 0,9 Punkte auf 50,1 Zähler zu.

Damit liegt der ökonomische Frühindikator nach acht Monaten in Folge wieder über dem wichtigen Schwellenwert von 50 Punkten, ab dem man von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben ausgeht. Experten hatten mit einem Verharren auf dem Vormonatswert gerechnet.

Diese Zahl werde an der Börse in Hongkong gefeiert, merkte Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners an.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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