08.03.2015 13:02:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 13.00 Uhr
Wien - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) plädiert "sehr" für einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.500 Euro. Dies käme den Frauen zugute, denn vorwiegend sie seien in den Branchen beschäftigt, die teilweise noch nicht einmal 1.300 Euro Mindestlohn erreichen, sagte Heinisch-Hosek anlässlich des Internationalen Frauentags in der ORF-"Pressestunde".
Juncker plädiert für eigenen Euro-Haushalt
Brüssel - Die Euro-Länder sollten nach Auffassung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf mittlere Sicht eine gemeinsame Budgetplanung haben. "Ich bin dafür, dass die Staaten der Eurozone mittelfristig gemeinsame Haushaltsmittel erhalten, um die Konjunktur steuern zu können", sagte Juncker der "Welt am Sonntag". Dazu wäre ein eigener Finanzminister für den kompletten Währungsraum sinnvoll.
OSZE bestätigte Verstöße gegen Waffenruhe in der Ukraine
Donezk - Bei einer Kontrolle der Lage am zerstörten Donezker Flughafen in der Ostukraine haben OSZE-Beobachter mindestens 50 Explosionen sowie Maschinengewehrsalven gehört. Es sei nicht klar, welche Seite der Konfliktparteien den Beschuss eröffnet habe, teilte die OSZE mit. Die ukrainische Armee und die Separatisten werfen einander zahlreiche Verstöße gegen die Waffenruhe vor, die seit 15. Februar gilt.
Fünf Verdächtige im Mordfall Nemzow festgenommen
Moskau - Bei den Mordermittlungen zum Fall des Kreml-Kritikers Boris Nemzow hat die russische Polizei insgesamt fünf Verdächtige festgenommen. Das teilte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, am Sonntag über Twitter mit. Details waren zunächst nicht bekannt. Zwei der Verdächtigen sollen Geschwister sein. Nemzow war am 27. Februar in Sichtweite des Kreml erschossen worden.
Touristen stürmten Nepals Flughafen nach tagelanger Sperre
Kathmandu - Aufatmen für Tausende in Nepal gestrandete Touristen: Am einzigen internationalen Flughafen des Landes ist nach viertägiger Schließung der Betrieb wieder in vollem Gang. "In den nächsten Tagen werden wir täglich rund 100 Flüge mit je etwa 175 Passagieren bedienen", sagte Teknath Situala von der Behörde für zivile Luftfahrt am Sonntag. Normal seien 70 bis 80 Flüge am Tag.
Drei Tote bei Angriff auf UNO-Friedenstruppe in Mali
Bamako - Bei einem Angriff auf einen Stützpunkt der UNO-Friedenstruppen im Norden Malis sind mindestens drei Menschen getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Blauhelmsoldat, sagten Vertreter der Sicherheitsbehörden. Mehrere seiner Kameraden seien verletzt worden. Ein Geschoß schlug demnach in einem Tuareg-Lager ein. Dabei seien zwei Menschen getötet und zudem mehrere Kinder verletzt worden.
Jemens Verteidigungsminister floh aus Hauptstadt Sanaa
Sanaa - Dem jemenitischen Verteidigungsminister ist die Flucht aus der von schiitischen Aufständischen beherrschten Hauptstadt Sanaa gelungen. Mahmud al-Subaihi floh nach Angaben von Sicherheitsbehörden am Sonntag in den Süden des umkämpften Landes. Vergangenen Monat war bereits Jemens Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi aus einem Hausarrest in die südliche Hafenstadt Aden geflohen.
(Schluss) bb/jw
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