26.02.2025 12:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Der 14-jährige Wiener Schüler und mutmaßliche Anhänger der radikal-islamistischen Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS), der einen Terror-Anschlag am Wiener Westbahnhof geplant haben soll, bleibt in U-Haft. Das hat das Landesgericht für Strafsachen am Mittwoch entschieden. Wie Gerichtssprecher Christoph Zonsics-Kral auf APA-Anfrage mitteilte, wird beim Jugendlichen weiterhin von Tatbegehungs- und Tatausführungsgefahr ausgegangen.
Regierungsprogramm dürfte am Donnerstag präsentiert werden
Wien - Die Koalitionsverhandlungen von ÖVP, SPÖ und NEOS befinden sich auf der Zielgeraden. Präsentiert werden dürfte das Regierungsprogramm dem Vernehmen nach am morgigen Donnerstag. Am Mittwoch feilen die Verhandler noch an letzten Abstimmungen - sowohl inhaltlicher wie auch terminlicher Natur. Die Besetzung der einzelnen Ressorts wird erst nach der Programmpräsentation erfolgen, alle drei Parteien müssen noch ihre Gremien mit der Nominierung der Minister befassen.
Streit über Fortsetzung des Gaza-Deals wohl gelöst
Gaza/Washington - Israel und die Hamas haben nach Angaben der militanten Palästinenserorganisation und israelischer Medien eine Lösung im Streit um die Fortführung des Gaza-Abkommens gefunden. Die geplante Entlassung palästinensischer Häftlinge aus israelischen Gefängnissen, die Israel vor einigen Tagen ausgesetzt hatte, solle zeitgleich mit der Übergabe weiterer Leichen israelischer Geiseln erfolgen, teilte die Hamas mit. Offizielle Bestätigungen aus Israel gab es zunächst keine.
SPD-Chef Klingbeil übernahm Fraktionsführung
Berlin - Drei Tage nach der historischen Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl hat die neue Parlamentsfraktion Parteichef Lars Klingbeil zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der 47-jährige Niedersachse erhielt 85,6 Prozent der Stimmen und damit deutlich weniger als sein Vorgänger Rolf Mützenich bei drei Wahlen zum Fraktionsvorsitzenden seit 2019 (94,7, 97,1 und 97,7).
Mindestens fünf Bankomatsprenger-Banden im Polizeivisier
Wien - Hinter den zahlreichen Bankomatensprengungen in mehreren Bundesländern in den vergangenen Wochen stecken offenbar "fünf bis sechs verschiedene Gruppen". Das legen unter anderem Unterschiede beim Vorgehen nahe, erfuhr die APA aus gesicherter Quelle. Beim jüngsten Coup am Montag in Wels hatten Unbekannte zwei Automaten in einem Einkaufszentrum geknackt. Dabei könnte es sich um eine Täterschaft handeln, die bisher nicht in Erscheinung getreten ist, hieß es aus Polizeikreisen.
Warnungen vor Diktatfrieden für Ukraine im Nationalrat
Wien - Der seit drei Jahren anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine war am Mittwoch Thema im Nationalrat. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger warnte bei einer von den NEOS beantragten Aktuellen Stunde zum Auftakt der wohl letzten Sitzung vor Bildung einer neuen Regierung vor einem "Diktatfrieden, der nur vordergründig Frieden bietet". Es brauche einen gerechten Frieden und Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Widerspruch kam bei der anschließenden Debatte nur von der FPÖ.
Große Teile von Chile wieder mit Strom versorgt
Santiago de Chile - Nach stundenlangem Stromausfall in praktisch ganz Chile ist die Elektrizität weitgehend wieder hergestellt. Seit Mitternacht fließe der Strom für 90 Prozent der privaten Verbraucher wieder, teilte die Aufsichtsbehörde für die Stromnetze in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) mit. Am Dienstagnachmittag war demzufolge im Norden des Landes eine Hochspannungsleitung unplanmäßig vom Netz gegangen, woraufhin weitere Leitungen im Land abgeschaltet worden seien.
EU-Spitzen beraten bei Videogipfel über Trump
Brüssel - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union über die Ergebnisse seines Treffens mit US-Präsident Donald Trump in Washington informiert. Die EU-Spitzen kamen dafür am Mittwoch per Videokonferenz zusammen. Ziel sei die Vorbereitung des EU-Sondergipfels zur Ukraine am 6. März in Brüssel, erklärte EU-Ratspräsident Ant�nio Costa in Brüssel. Kanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) war wegen eines Parlamentstermins verhindert.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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